Häufig gestellte Fragen

Nachfolgend bieten wir Ihnen eine Auswahl häufig gestellter Fragen (FAQ) und deren Beantwortung zum Themenbereich des GMVD Graduierungssystems.

Hierzu bitten wir Sie Folgendes zu beachten:

Die Beantwortung der nachfolgenden Fragen erfolgt nach bestem Wissen der beteiligten Funktionsträger, kann aber für Ihre Graduierung lediglich empfehlenden und keinen verbindlichen Charakter haben. Verbindliche Aussagen zu Einzelfällen können immer nur in Kenntnis der relevanten Einzelumstände nach einer formellen Entscheidung durch den Graduierungsausschuss erfolgen.

Die nachfolgenden Ausführungen im Rahmen der FAQ sollen Ihnen aber z.B. ein Gefühl dafür vermitteln, welche Motive, Begründungen und Maßstäbe für den Graduierungsausschuss bei seinen Entscheidungen und insbesondere bei der Ausübung von Ermessensspielräumen vermutlich eine Rolle spielen werden.

Diese FAQ befindet sich auch nach der eigentlichen Einführungsphase des Graduierungssystems in einer ständigen Fortentwicklung. Wir empfehlen Ihnen deshalb, dieser Seite immer mal wieder einen Besuch abzustatten, um sich auf den neuesten Stand zu bringen.

I. Grundsätzliche Fragen zum Graduierungssystem

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Was bedeutet für mich die Teilnahme am GMVD Graduierungssystem?

Mit der Teilnahme am GMVD Graduierungssystem erhalten Sie als Mitarbeiter im Golfbetriebsmanagement die Möglichkeit, eine Ihrer Qualifikation entsprechende, gesetzlich geschützte und branchenweit anerkannte Berufsbezeichnung zu erlangen.

(1) Die Erlangung, Erhaltung und Weiterentwicklung einer Graduierung erfolgt jeweils durch die freiwillige Teilnahme an einem speziellen formellen Graduierungsverfahren.

(2) Mit der Teilnahme am Graduierungsverfahren z.B. bei der Einstufung reichen Sie Ihre gesamten während Ihres bisherigen Berufslebens gesammelten Ausbildungs- und Erfahrungsnachweise wie z.B. Diplome, Arbeitszeugnisse, Weiterbildungsbescheinigungen beim GMVD zur Begutachtung ein.

(3) Im Rahmen der Begutachtung wird jedes Qualifikationsmerkmal durch den zur Neutralität verpflichteten und branchenübergreifend besetzten GMVD Graduierungsausschuss auf Vereinbarkeit mit den Bedingungen der jeweils gültigen Graduierungsordnung (GrO) geprüft. Anschließend werden sie nach dem zwischenzeitlich branchenweit anerkannten Maßstab (siehe Bewertungsverzeichnis der GrO) bewertet. Die Graduierungsordnung und insbesondere das Bewertungsverzeichnis sind für jedermann unter www.gmvd-ccm.de einsehbar. Dort können Sie sich z.B. im Rahmen des Bewertungsverzeichnis auch leicht vorab ein Bild davon machen, welche Ihrer Qualifikationen und Fortbildungen in welcher Höhe in Ihre persönliche Bewertung einfließen würden.

(4) Das vom Graduierungsausschuss ermittelte Bewertungsergebnis mündet anschließend u.a. in Abhängigkeit von dem ermittelten Punktewert in eine 5-gliedrig abgestufte Graduierung der Berufsbezeichnung „Certified Club Manager“.

(5) Für diese vom Graduierungsausschuss ermittelte Graduierung erhalten Sie schließlich das markenrechtlich geschützte Recht, in der Öffentlichkeit mit der Berufsbezeichnung „Certified Club Manager“ (jeweils in der Abstufung :(cand.), 4 bis1 (0000)) auf sich aufmerksam machen zu dürfen.

(6) Je nachdem, ob Sie die Graduierungsstufe erstmalig erlangen, die Gültigkeit der erlangten Stufe verlängern oder sie sogar in eine höhere Graduierungsstufe wechseln wollen, müssen Sie zwischen drei unterschiedlichen Verfahrensformen wählen:

(7) Wollen Sie erstmalig am Graduierungssystem teilnehmen, kommt nur das Einstufungsverfahren in Betracht. Dessen Grundzüge wurden in den vorangegangen Sätzen bereits im Wesentlichen beschrieben.

(8) Wollen Sie lediglich die Erhaltung der zuerkannten Graduierungsstufe erwirken, ist eine regelmäßige Überprüfung (in der Regel alle 24 Monate) im Rahmen eines weiteren Graduierungsverfahren erforderlich (sog. Aktualisierungsverfahren). Im Rahmen dieses Verfahrens reichen Sie einfach ihre in den letzten 24 Monaten eingereichten Fortbildungsnachweise ein, um zu dokumentieren, daß Sie Ihre Gesamtqualifikation auch stets auf dem neuesten Stand halten. Allerdings ist auch hierbei darauf zu achten dass die Fortbildungsmassnahmen nach Art und Umfang den Anforderungen der Graduierungsordnung entsprechen.

(9) Wollen sie schließlich in eine höhere Graduierungsstufe wechseln, müssen Sie neben den im Absatz zuvor beschriebenen Maßnahmen zum Erhalt Ihrer Qualifikation auch wieder Belege für deren Ausbau einreichen (sog. Umstufungsverfahren). Im Rahmen diese Verfahrens reichen Sie also neben den zuvor beschriebenen zum Erhalt der Qualifikation bestimmten laufenden Fortbildungsmassnahmen auch, wie im Einstufungsverfahren, Nachweise darüber ein, wie Sie Ihre Qualifikationausgebaut haben. Das kann z.B. über zwischenzeitlich erlangte formelle Zusatzqualifikationen oder auch besondere praktische branchenbezogene Berufserfahrungen geschehen, etwa wenn Sie eine Zeit lang als Clubmmanager einer qualitätszertifizierten Golfanlage tätig waren. 

Was bringt die Zertifizierung zum Certified Club Manager (CCM) für Berufsangehörige?

Die tägliche Praxis des Clubmanagements von der jungen Golfübungsanlage bis zur alteingesessenen 36 Loch Anlage zeigt einfach, dass man alleine mit dem einen Begriff „Clubmanager“ den breit gefächerten Qualifikationen vieler Berufsangehöriger nicht mehr gerecht werden kann. „Clubmanager“ kann sich ganz einfach jeder nennen unabhängig von Ausbildung und Berufserfahrung.

Die Zertifizierung zum CCM dient u.a. dazu, die eigene fachliche Qualifikation als Clubmanager:

a) nach einem einheitlichen, branchenweit anerkannten Maßstab zu bewerten und
b) gleichzeitig differenzierter darzustellen,

Seit der Einführung des CCM im Jahre 2008 besteht deshalb für Berufsangehörige im Golfbetriebsmangement die Möglichkeit, ihre Qualifikation nach einem anerkannten Anforderungsprofil nachzuweisen und die international anerkannte Berufsbezeichnung des „Certified Club Manager“ zu erlangen. Für diese Titulierung besitzt der GMVD in den Abstufungen CCM4 (0000) bis CCM1 (0000)“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz die ausschließlichen Lizenzvergaberechte.

Warum sollte ich mich zum CCM zertifizieren lassen?

Für die Teilnehmer am GMVD Graduierungssystem ergeben sich erfahrungsgemäß folgende Gründe für eine Teilnahme:

1. CCM Graduierte versprechen sich Vorteile am Arbeitsmarkt:
Zertifizierungen funktionieren ähnlich wie Markenprodukte bei der Produktauswahl im täglichen Leben: Am Arbeitsmarkt dienen sie personalverantwortlichen Entscheidern als vertrauter Orientierungsrahmen bei der Personalauswahl zwischen vorgeprüften Bewerbern und den übrigen Kandidaten.

2. Teilnehmer am Graduierungssystem wollen ihre Arbeitsqualifikation zeitgemäß bestätigt wissen:
Zertifizierungen sind in allen Bereichen professioneller beruflicher Tätigkeit auf dem Vormarsch z.B.: Microsoft Certified System Engineer, Certified Management Consultant, etc.

Auch im Golfbereich kommen deshalb zunehmend Zertifizierungen / Klassifizierungen zum Tragen, Beispiele sind:

  • Certified Club Manager Ausbildung der CMAA (Club Manager Association of America)
  • Golflehrerzertifizierung der PGA of Germany
  • Fortbildungszertifizierung Greenkeeper Verband Deutschland
Was bringt die Zertifizierung zum Certified Club Manager (CCM) für personalverantwortliche Entscheider auf Golfanlagen?

Für personalverantwortliche Entscheider von Golfanlagen bedeutet die expansive Entwicklung des Ausbildungsangebots:

  • Wie behält man den Überblick über die gängigen Qualifikationen im Clubmangement?
  • Wie kann man den Wert eines Ausbildungsabschlusses einschätzen?

Nachhaltigkeit des Orientierungsrahmens
Mit dem CCM Graduierungssystem besteht unter Federführung des GMVD und unter Mitwirkung des DGV ein allgemein anerkanntes, auf Nachhaltigkeit, Marktorientierung und Transparenz gleichermaßen ausgelegtes Berufsbildungskonzept mit dem Sie sich als Personalentscheider berufsfachlich immer auf die sichere Seite begeben.

Ausgewogene Berufsbildungskonzeption
Das garantiert zum einen die Tatsache, dass alle Teilnehmer am Graduierungssystem i.d.R. einen der anerkannten Berufsfachabschlüsse Golfbetriebswirt (DGV) oder Golfbetriebsmanager (IST) als Zugangsvoraussetzung nachweisen müssen. (Für ältere Graduierte gelten mit dem DGV abgestimmt äquivalente Sonderbestimmungen).

Um sich im Graduierungssystem erfolgreich entwickeln zu können, muss jeder Teilnehmer darüber hinaus stets gleichzeitig einen Ausbau seiner Fachkenntnisse (gemessen in Qualifikationspunktzahlen) und seiner praxisbezogenen Berufserfahrung, (gemessen in branchenbezogenen Beschäftigungszeiten) nach einem zwischen den Verbänden abgestimmten Leistungs- und Punktekatalog (Graduierungsordnung) nachweisen.

So soll sichergestellt werden, dass theoretisch besonders gut ausgebildete Teilnehmer ohne praktische Berufserfahrung genau so wenige Entwicklungschancen im Graduierungssystem haben wie „Leute der Praxis“ die über keine fundierte Ausbildung verfügen.

Welchen konkreten Nutzen habe ich bei meiner Arbeit als personalverantwortlicher Entscheider?

Im Personalbereich bietet das GMVD Graduierungssystem Hilfestellung bei:

Sichtung des Arbeitsmarktes
z. B. über Graduiertenverzeichnis unter www.gmvd-ccm.de 

Formulierung des Anforderungsprofils
über: www.gmvd-ccm.de

Effizienter Bewerbervorauswahl
über differenzierten Graduierungsnachweis – d.h. alle Qualifikationsmerkmale eines Bewerbers übersichtlich auf einen Blick

Orientierung zu Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
über Bewertungsverzeichnis als Anlage zur Graduierungsordnung unter www.gmvd-ccm.de

Qualifizierter Bewerberauswahl:

  • Eine CCM Graduierung steht jeweils in abgestufter Form für eine theoretische und praxisbezoge, ausgewogene fachliche Gesamtqualifikation des Graduierten.
  • Die Jahreszahl hinter der Graduierungsstufe (z.B. CCM 3 (2012)) gibt einen Hinweis auf die Aktualität des berufsfachlichen Wissens.
  • CCM Graduierte sind durch ihre Graduierung bereit, sich vergleichen zu lassen und bringen damit eine nicht selbstverständliche leistungsorientierte Grundeinstellung mit.
  • Als Teilnehmer am GMVD Graduierungssystem dokumentieren sie ihre Überzeugung zur Bedeutung einer gezielten Fortentwicklung ihrer Arbeitskraft in Anlehnung an die Erfordernisse des Arbeitsmarktes.

Fazit:
Das in Zusammenarbeit mit dem DGV entwickelte CCM Graduierungssystem empfiehlt sich damit als vertrauenswürdige Hilfestellung bei vielen Fragen in der täglichen Personalarbeit des Clubmanagementbereichs!

 

Welchen konkreten Nutzen bringt die Zertifizierung zum Certified Club Manager (CCM) für Berufsangehörige auf Golfanlagen?

Für Berufsangehörige im Clubmanagement stellen sich mit jedem neuen Berufsabschluss, der auf den Markt kommt, gleich drei Fragen:

  • Was ist mein bisheriger Abschluss vor dem Hintergrund der Neuerscheinung(en) am Arbeitsmarkt dann noch wert?
  • Kann ich es mir wirklich leisten, zur Erhaltung des Marktwerts meiner Arbeitskraft den neuen Abschluss n i c h t zu machen?
  • Wird es meinen Abschluss auch in weiterer Zukunft noch geben, wer kennt in 20 Jahren noch meinen heute erworbenen Abschluss

Exklusivität der Berufsbezeichnung
Mit der Teilnahme am GMVD Graduierungssystem machen Sie sich von den zuvor angeschnittenen Fragen ein gutes Stück unabhängiger, denn: Sie erhalten als Mitarbeiter im Golfbetriebsmanagement die Möglichkeit, eine Ihrer Qualifikation entsprechende, gesetzlich geschützte und branchenweit anerkannte Berufsbezeichnung zu erlangen.

Die offizielle und für jedermann im Internet zugängliche Veröffentlichung aller Graduierten mit ihren aktuellen Graduierungsdaten soll die Gemeinschaft aller Graduierten vor unberechtigten Trittbrettfahrern schützen.

Gleichzeitig ist die Veröffentlichung im Graduiertenverzeichnis ein probates Mittel der Selbstdarstellung am Arbeitsmarkt.

Nachhaltigkeit der Berufsbezeichnung
Nachhaltigkeit der BerufsbezeichnungDer Clou des Graduierungssystems ist: Das Graduierungssystem ist keine Ausbildung sondern bewertet andere Ausbildungen und ist damit besonders nachhaltig, denn:Eine Ausbildung müssen Sie sowieso machen. Sie fahren also grundsätzlich zweigleisig, weil der CCM immer nur zusätzlich zur Ausbildung Sinn macht, indem er diese bewertet.

Das Gute dabei: Der CCM bewertet in Abstimmung mit dem DGV fast jede für das Clubmanagement sinnvolle Ausbildung. So können Sie diese nach Ihren individuellen Neigungen auswählen und ggf. auch auf eine Tätigkeit außerhalb der Golfbranche zuschneiden. (Einzige fachliche Bedingung ist: Sie müssen einen der anerkannten Berufsfachabschlüsse Golfbetriebswirt (DGV) oder Golfbetriebsmanager (IST) nachweisen).

Fazit:
Welche Ausbildung in Zukunft auch immer kommt oder verschwindet, mit der Graduierung zum CCM sind Sie in jedem Falle unabhängig!

Instrument zum effizienten Laufbahncontrolling

Teilnehmer am Graduierungssystem können punkt- und dokumentengenau anhand ihres Graduierungsnachweises den aktuellen Bewertungsstand ihrer Laufbahn nachvollziehen sowie anhand der veröffentlichten Graduierungsordnung objektiv überprüfen. Darüber hinaus kann der Graduierungsnachweis zur umfassenden Grundlage der weiteren Laufbahnplanung eingesetzt werden.

Instrument bei der Arbeitsplatzsuche
Der Graduierungsnachweis kann als eindrucksvoller Beleg der fachlichen Gesamtqualifikation im Rahmen einer Stellenbewerbung eingesetzt werden. Im Rahmen von Bewerbungsunterlagen werden spezielle Praxiserfahrungen durch den Graduierungsnachweis wesentlich besser sichtbar als durch den Nebensatz eines noch so qualifizierten Arbeitszeugnisses.

Die systematisch über viele Jahre dokumentierte Fortbildungs- und Verbandsaktivität kann darüber hinaus im Vergleich zu konventionellen Unterlagen mit zahlreichen Bescheinigungskopien u.U. einen neuen, eigenen Aktivposten im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens ausmachen, da die Fortbildungsaktivität als zielorientiertes Vorgehen in ihrer Gesamtheit beurteilbar wird.

Neben den „harten“ Qualifikationsmerkmalen wie Ausbildungs- und Berufsabschlüssen sind vor allem die golfbetriebsspezifischen Berufserfahrungen des Bewerbers, soweit sie glaubhaft belegt wurden, detailliert ausgewiesen. Gerade dieser besonders wichtige Punkt kommt bei der üblichen Sichtung von Bewerbungsunterlagen aus Zeitgründen erfahrungsgemäß häufig zu kurz.

Schließlich ergeben sich durch den Graduierungsnachweis wertvolle Hinweise zur Bereitschaft des Bewerbers, seine berufliche und persönliche Qualifikation durch geeignete Maßnahmen zur Entwicklung seiner fachlichen und sozialen Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln.

Fazit:
Im GMVD Graduierungssystem bringen Sie nicht nur theoretische Ausbildungsabschlüsse sondern auch nachgewiesene Berufserfahrungen weiter, indem sie mit entsprechenden Punkten honoriert werden!

Entwicklungsmöglichkeit unter Chancengleichheit

Das Graduierungssystem ist dergestalt aufgebaut, dass zur erfolgreichen Weiterentwicklung sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Berufserfahrungszeiten zwingend erwartet werden.

Um in eine höhere Graduierungsstufe zu gelangen, muss jeder Teilnehme

  • Kenntnisse ausgedrückt in Qualifikationspunktzahlen und
  • Berufserfahrung ausgedrückt in branchenbezogenen Beschäftigungszeitennachweisen.


Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass theoretisch besonders gut ausgebildete Teilnehmer ohne praktische Berufserfahrung genauso wenige Entwicklungschancen im Graduierungssystem haben wie „Leute der Praxis“, die über keine fundierte Ausbildung verfügen.

Wertzuwachs
Letztlich erhalten Teilnehmer, je eher Sie sich graduieren lassen, desto früher das geschützte Recht, die renommierte Berufsbezeichnung für Berufsangehörige im Golfbetriebsmanagement tragen zu dürfen. Dies bringt Ihnen nach den bisherigen Erfahrungen gewöhnlich nicht nur die besondere Anerkennung der Mitglieder und Mitarbeiter an Ihrem Arbeitsplatz, es kann auch mancherorts die tägliche Zusammenarbeit bei gestiegenem Respekt nicht unerheblich erleichtern.

Welche Philosophie steckt hinter dem Graduierungssystem, gibt es eine fundierte Basis, auf die ich vertrauen darf?

Die Werte Nachhaltigkeit, Marktorientierung und Transparenz bilden die ideelle Substanz des GMVD Graduierungssystems und stellen zugleich die Garantie für den Mehrwert, den das Graduierungssystem für Berufsangehörige und personalverantwortliche Entscheider in der Praxis generiert.

Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit des Graduierungssystems ergibt sich aus der Tatsache, dass sowohl bestehende als auch künftig erst noch entstehende Ausbildungsgänge bei Bedarf fachkundig geprüft, bewertet und stets unter dem einheitlichen Markendach des „Certified Club Manager“ zusammen mit anderen Laufbahnmerkmalen in den graduell abgestuften Formen CCM 4 - CCM 1 eingeordnet werden.

Marktorientierung
Die Nachhaltigkeit des Graduierungssystems wird weiterhin ergänzend geprägt durch den arbeitsmarktorientierten Gestaltungsmaßstab zum Berufsbild des CCM.Diese Leitlinie beinhaltet das graduell abgestufte Bild einer sowohl theoretisch als auch praktisch ausgewogen qualifizierten Fach- und/oder Führungskraft für das Golfbetriebsmanagement, die sich dem Werterhalt ihrer Arbeitskraft sowohl durch kontinuierliche fachliche und persönlichkeitsbildende Fortbildung als auch durch aktive Teilnahme am Verbands- und Branchengeschehen im Sinne des Netzwerkgedankens widmet.

Transparenz
Zur Akzeptanzförderung des Graduierungssystems sowie als vertrauensbildende Maßnahme bei allen Beteiligten setzt das System neben den vorgenannten Merkmalen auf größtmögliche Transparenz.Die Umsetzungsbestimmungen zum Graduierungssystem werden in Zusammenarbeit mit dem DGV vom branchenübergreifend zusammengesetzten Graduierungsausschuss in regelmäßigen Abständen überprüft und den aktuellen Erfordernissen am Arbeitsmarkt angepasst.

Darüber hinaus erhält jeder Graduierte zu den Merkmalen seines beruflichen Werdegangs einen differenzierten Graduierungsnachweis, aus dem detailliert hervor geht, welche Laufbahnmerkmale zu welchen Graduierungsbedingungen in sein Graduierungsergebnis eingeflossen sind.


Fazit
Der CCM Standard bietet eine verlässliche Orientierung für eine zeitgemäße, marktorientierte und ausgewogene qualifizierte Laufbahnplanung, in der weder ausschließlich theoretische Überflieger noch einseitig orientierte Berufspraktiker besondere Vorteile haben.

Warum sollte ich mich jetzt zertifizieren lassen?

Klar ist, Zertifizierungen sind in vielen Berufsbereichen auf dem Vormarsch.Je mehr Ausbildungsabschlüsse bestehen (im Golfmanagement mittlerweile mindestens vier), je breiter das Aufgabenfeld ist, desto lauter wird der Ruf nach einem übergeordneten Rahmenkonzept für die Berufsgruppe der hauptamtlich tätigen Fach- und Führungskräfte im Golfbetriebsmanagement. Zu einer Zertifizierung gibt es also mittel- bis langfristig kaum Alternativen.

Eine Zertifizierung zum CCM in 2013 bietet darüber hinaus vor allem (dienst-)älteren Kollegen letztmalig die Chance, zu Übergangsbedingungen in das System integriert zu werden, auch wenn sie z.B. die Berufsfachbildungsgänge (DGV-Betriebswirt bzw. IST/GMVD Golfbetriebsmanager) nicht nachweisen können. Übergangsbedingungen bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass es sich um einen vereinfachten, sondern nur um einen veränderten Zugang zum Graduierungssystem handelt.

Übergangsbedingungen bei der Systemintegration bedeutet in diesem Zusammenhang,

  • dass insbesondere dienstältere Interessenten von einer Vielzahl von besonderen Bestimmungen profitieren können, die Ihnen den grundsätzlichen Zugang und eine möglichste sachgerechte Einstufung ermöglichen sollen,
  • dass sich der Graduierungsausschuss auf besonderen Antrag die Zeit nimmt, die individuellen Voraussetzungen einzelner Teilnehmer zu prüfen und zu bewerten, und ggf. organisatorisch aufwendige Ersatzmaßnahmen qualifizierte Fachgespräche, Prüfungen, etc. zu veranstalten, um eine Gleichwertigkeit mit den aktuellen Bedingungen der Graduierungsordnung herzustellen.

Die Integration des Mitgliederbestandes mit seinen unterschiedlichsten Zugangsvoraussetzungen im Rahmen der Übergangsbedingungen ist ein besonders aufwendiges Verfahren, dass nur in der Einführungsphase wirtschaftlich vertretbar zu realisieren ist und gegenüber Folgegenerationen auch nur in dieser Phase unter Gleichbehandlungsgrundsätzen legitim erscheint.

Ich fange gerade erst im Golf Management an, macht eine Zertifizierung / Registrierung denn da für mich schon Sinn?

Diese Frage ist kaum objektiv zu beantworten. Objektiv festzustellen ist aber die praktische Erfahrung aus den bisherigen Graduierungsjahrgängen, wonach gerade die Gruppe der Berufseinsteiger und die der besonders weit qualifizierten Berufsangehörigen sich zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil haben graduieren lassen.

Unabhängig hiervon meinen wir aber, dass folgende Gründe für eine frühzeitige Einschreibung sprechen: Mit einer Einschreibung zum CCM cand. dokumentieren und signalisieren Sie auch Ihren professionellen Anspruch zu Ihrem beruflichen Selbstverständnis zum Berufsstand. Dabei profitieren Sie in der Außenwirkung sicherlich auch von der Vielzahl der bisher graduierten und damit besonders leistungsorientierten Berufskollegen, die durch ihre Graduierung zum anerkannt positiven Erscheinungsbild des CCM beigetragen haben.

Mittels der ausgestellten Graduierungsbescheide können Sie bereits in einem vergleichsweise frühen Stadium Ihres beruflichen Werdegangs Ihre planvoll gewählten Berufserfahrungen und Fortbildungen in offizieller Form dokumentieren und an interessierte Kreise (z.B. im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens) auch wirkungsvoll kommunizieren.

Mit der Einschreibung zum CCM cand. erhalten Sie die Teilnahmeberechtigung zu den in Zukunft geplanten Graduierungsfachveranstaltungen, die Sie als einzige Qualifikation wahlweise entweder als Fortbildungs- oder als Qualifizierungsmaßnahme anerkennen lassen können.

Schließlich können Sie bereits in diesem Stadium für das in 2010 gestartete Patenschaftsprogramm Anwartschaftszeiten ansammeln um dann als CCM 4 auf der Warteliste der Bewerber einen der vorderen Plätze einnehmen zu können.

Welche Hilfsmittel kann ich bei der Bearbeitung der Anträge nutzen?

1. Nutzen Sie die Informationen aus dem Internet unter www.gmvd-ccm.de

  • Eine Beschreibung des Systems entnehmen Sie der dort hinterlegten Graduierungsordnung.
  • Die häufigsten Fragen zum System beantwortet Ihnen das Kapitel FAQ.
  • Im Graduiertenverzeichnis finden Sie Berufskollegen die Sie fragen können.
  • Sämtliche Antragsformulare finden Sie als kompletten Satz zusammengestellt unter „CCM Formularsätze“. Jeder Formularsatz enthält eine Beschreibung (06 AEU), wie die Unterlagen aufzubereiten sindJeder Formularsatz enthält eine Checkliste (05 E), die ihnen hilft, den Überblick zu behalten.
  • Ein separater Abschnitt „Nachweisformulare“ hilft Ihnen ggf. erforderliche Bescheinigungen für Ihren Arbeitgeber vorzubereite.
  • Ein Musterantrag schließlich gibt Ihnen eine Hilfestellung wie der Antrag auszufüllen ist.

2. Zögern Sie nicht, persönlich Kontakt aufzunehmen

  • Für allgemeine Fragen steht die Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.
  • Für spezielle Fragen vermittelt die Geschäftsstelle einen Kontakt zu Mitgliedern des GMVD Graduierungsausschuss.

II. Einstufungs- / Umstufungsverfahren

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Was bedeutet für mich die Teilnahme am GMVD Graduierungssystem?

Mit der Teilnahme am GMVD Graduierungssystem erhalten Sie als Mitarbeiter im Golfbetriebsmanagement die Möglichkeit, eine Ihrer Qualifikation entsprechende, gesetzlich geschützte und branchenweit anerkannte Berufsbezeichnung zu erlangen.

(1) Die Erlangung, Erhaltung und Weiterentwicklung einer Graduierung erfolgt jeweils durch die freiwillige Teilnahme an einem speziellen formellen Graduierungsverfahren.

(2) Mit der Teilnahme am Graduierungsverfahren z.B. bei der Einstufung reichen Sie Ihre gesamten während Ihres bisherigen Berufslebens gesammelten Ausbildungs- und Erfahrungsnachweise wie z.B. Diplome, Arbeitszeugnisse, Weiterbildungsbescheinigungen beim GMVD zur Begutachtung ein.

(3) Im Rahmen der Begutachtung wird jedes Qualifikationsmerkmal durch den zur Neutralität verpflichteten und branchenübergreifend besetzten GMVD Graduierungsausschuss auf Vereinbarkeit mit den Bedingungen der jeweils gültigen Graduierungsordnung (GrO) geprüft. Anschließend werden sie nach dem zwischenzeitlich branchenweit anerkannten Maßstab (siehe Bewertungsverzeichnis der GrO) bewertet. Die Graduierungsordnung und insbesondere das Bewertungsverzeichnis sind für jedermann unter www.gmvd-ccm.de einsehbar. Dort können Sie sich z.B. im Rahmen des Bewertungsverzeichnis auch leicht vorab ein Bild davon machen, welche Ihrer Qualifikationen und Fortbildungen in welcher Höhe in Ihre persönliche Bewertung einfließen würden.

(4) Das vom Graduierungsausschuss ermittelte Bewertungsergebnis mündet anschließend u.a. in Abhängigkeit von dem ermittelten Punktewert in eine 5-gliedrig abgestufte Graduierung der Berufsbezeichnung „Certified Club Manager“.

(5) Für diese vom Graduierungsausschuss ermittelte Graduierung erhalten Sie schließlich das markenrechtlich geschützte Recht, in der Öffentlichkeit mit der Berufsbezeichnung „Certified Club Manager“ (jeweils in der Abstufung :(cand.), 4 bis1 (0000)) auf sich aufmerksam machen zu dürfen.

(6) Je nachdem, ob Sie die Graduierungsstufe erstmalig erlangen, die Gültigkeit der erlangten Stufe verlängern oder sie sogar in eine höhere Graduierungsstufe wechseln wollen, müssen Sie zwischen drei unterschiedlichen Verfahrensformen wählen:

(7) Wollen Sie erstmalig am Graduierungssystem teilnehmen, kommt nur das Einstufungsverfahren in Betracht. Dessen Grundzüge wurden in den vorangegangen Sätzen bereits im Wesentlichen beschrieben.

(8) Wollen Sie lediglich die Erhaltung der zuerkannten Graduierungsstufe erwirken, ist eine regelmäßige Überprüfung (in der Regel alle 24 Monate) im Rahmen eines weiteren Graduierungsverfahren erforderlich (sog. Aktualisierungsverfahren). Im Rahmen dieses Verfahrens reichen Sie einfach ihre in den letzten 24 Monaten eingereichten Fortbildungsnachweise ein, um zu dokumentieren, daß Sie Ihre Gesamtqualifikation auch stets auf dem neuesten Stand halten. Allerdings ist auch hierbei darauf zu achten dass die Fortbildungsmassnahmen nach Art und Umfang den Anforderungen der Graduierungsordnung entsprechen.

(9) Wollen sie schließlich in eine höhere Graduierungsstufe wechseln, müssen Sie neben den im Absatz zuvor beschriebenen Maßnahmen zum Erhalt Ihrer Qualifikation auch wieder Belege für deren Ausbau einreichen (sog. Umstufungsverfahren). Im Rahmen diese Verfahrens reichen Sie also neben den zuvor beschriebenen zum Erhalt der Qualifikation bestimmten laufenden Fortbildungsmassnahmen auch, wie im Einstufungsverfahren, Nachweise darüber ein, wie Sie Ihre Qualifikationausgebaut haben. Das kann z.B. über zwischenzeitlich erlangte formelle Zusatzqualifikationen oder auch besondere praktische branchenbezogene Berufserfahrungen geschehen, etwa wenn Sie eine Zeit lang als Clubmmanager einer qualitätszertifizierten Golfanlage tätig waren. 

Was bringt die Zertifizierung zum Certified Club Manager (CCM) für Berufsangehörige?

Die tägliche Praxis des Clubmanagements von der jungen Golfübungsanlage bis zur alteingesessenen 36 Loch Anlage zeigt einfach, dass man alleine mit dem einen Begriff „Clubmanager“ den breit gefächerten Qualifikationen vieler Berufsangehöriger nicht mehr gerecht werden kann. „Clubmanager“ kann sich ganz einfach jeder nennen unabhängig von Ausbildung und Berufserfahrung.

Die Zertifizierung zum CCM dient u.a. dazu, die eigene fachliche Qualifikation als Clubmanager:

a) nach einem einheitlichen, branchenweit anerkannten Maßstab zu bewerten und
b) gleichzeitig differenzierter darzustellen,

Seit der Einführung des CCM im Jahre 2008 besteht deshalb für Berufsangehörige im Golfbetriebsmangement die Möglichkeit, ihre Qualifikation nach einem anerkannten Anforderungsprofil nachzuweisen und die international anerkannte Berufsbezeichnung des „Certified Club Manager“ zu erlangen. Für diese Titulierung besitzt der GMVD in den Abstufungen CCM4 (0000) bis CCM1 (0000)“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz die ausschließlichen Lizenzvergaberechte.

Warum sollte ich mich zum CCM zertifizieren lassen?

Für die Teilnehmer am GMVD Graduierungssystem ergeben sich erfahrungsgemäß folgende Gründe für eine Teilnahme:

1. CCM Graduierte versprechen sich Vorteile am Arbeitsmarkt:
Zertifizierungen funktionieren ähnlich wie Markenprodukte bei der Produktauswahl im täglichen Leben: Am Arbeitsmarkt dienen sie personalverantwortlichen Entscheidern als vertrauter Orientierungsrahmen bei der Personalauswahl zwischen vorgeprüften Bewerbern und den übrigen Kandidaten.

2. Teilnehmer am Graduierungssystem wollen ihre Arbeitsqualifikation zeitgemäß bestätigt wissen:
Zertifizierungen sind in allen Bereichen professioneller beruflicher Tätigkeit auf dem Vormarsch z.B.: Microsoft Certified System Engineer, Certified Management Consultant, etc.

Auch im Golfbereich kommen deshalb zunehmend Zertifizierungen / Klassifizierungen zum Tragen, Beispiele sind:

  • Certified Club Manager Ausbildung der CMAA (Club Manager Association of America)
  • Golflehrerzertifizierung der PGA of Germany
  • Fortbildungszertifizierung Greenkeeper Verband Deutschland
Was bringt die Zertifizierung zum Certified Club Manager (CCM) für personalverantwortliche Entscheider auf Golfanlagen?

Für personalverantwortliche Entscheider von Golfanlagen bedeutet die expansive Entwicklung des Ausbildungsangebots:

  • Wie behält man den Überblick über die gängigen Qualifikationen im Clubmangement?
  • Wie kann man den Wert eines Ausbildungsabschlusses einschätzen?

Nachhaltigkeit des Orientierungsrahmens
Mit dem CCM Graduierungssystem besteht unter Federführung des GMVD und unter Mitwirkung des DGV ein allgemein anerkanntes, auf Nachhaltigkeit, Marktorientierung und Transparenz gleichermaßen ausgelegtes Berufsbildungskonzept mit dem Sie sich als Personalentscheider berufsfachlich immer auf die sichere Seite begeben.

Ausgewogene Berufsbildungskonzeption
Das garantiert zum einen die Tatsache, dass alle Teilnehmer am Graduierungssystem i.d.R. einen der anerkannten Berufsfachabschlüsse Golfbetriebswirt (DGV) oder Golfbetriebsmanager (IST) als Zugangsvoraussetzung nachweisen müssen. (Für ältere Graduierte gelten mit dem DGV abgestimmt äquivalente Sonderbestimmungen).

Um sich im Graduierungssystem erfolgreich entwickeln zu können, muss jeder Teilnehmer darüber hinaus stets gleichzeitig einen Ausbau seiner Fachkenntnisse (gemessen in Qualifikationspunktzahlen) und seiner praxisbezogenen Berufserfahrung, (gemessen in branchenbezogenen Beschäftigungszeiten) nach einem zwischen den Verbänden abgestimmten Leistungs- und Punktekatalog (Graduierungsordnung) nachweisen.

So soll sichergestellt werden, dass theoretisch besonders gut ausgebildete Teilnehmer ohne praktische Berufserfahrung genau so wenige Entwicklungschancen im Graduierungssystem haben wie „Leute der Praxis“ die über keine fundierte Ausbildung verfügen.

Welchen konkreten Nutzen habe ich bei meiner Arbeit als personalverantwortlicher Entscheider?

Im Personalbereich bietet das GMVD Graduierungssystem Hilfestellung bei:

Sichtung des Arbeitsmarktes
z. B. über Graduiertenverzeichnis unter www.gmvd-ccm.de 

Formulierung des Anforderungsprofils
über: www.gmvd-ccm.de

Effizienter Bewerbervorauswahl
über differenzierten Graduierungsnachweis – d.h. alle Qualifikationsmerkmale eines Bewerbers übersichtlich auf einen Blick

Orientierung zu Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
über Bewertungsverzeichnis als Anlage zur Graduierungsordnung unter www.gmvd-ccm.de

Qualifizierter Bewerberauswahl:

  • Eine CCM Graduierung steht jeweils in abgestufter Form für eine theoretische und praxisbezoge, ausgewogene fachliche Gesamtqualifikation des Graduierten.
  • Die Jahreszahl hinter der Graduierungsstufe (z.B. CCM 3 (2012)) gibt einen Hinweis auf die Aktualität des berufsfachlichen Wissens.
  • CCM Graduierte sind durch ihre Graduierung bereit, sich vergleichen zu lassen und bringen damit eine nicht selbstverständliche leistungsorientierte Grundeinstellung mit.
  • Als Teilnehmer am GMVD Graduierungssystem dokumentieren sie ihre Überzeugung zur Bedeutung einer gezielten Fortentwicklung ihrer Arbeitskraft in Anlehnung an die Erfordernisse des Arbeitsmarktes.

Fazit:
Das in Zusammenarbeit mit dem DGV entwickelte CCM Graduierungssystem empfiehlt sich damit als vertrauenswürdige Hilfestellung bei vielen Fragen in der täglichen Personalarbeit des Clubmanagementbereichs!

 

Welchen konkreten Nutzen bringt die Zertifizierung zum Certified Club Manager (CCM) für Berufsangehörige auf Golfanlagen?

Für Berufsangehörige im Clubmanagement stellen sich mit jedem neuen Berufsabschluss, der auf den Markt kommt, gleich drei Fragen:

  • Was ist mein bisheriger Abschluss vor dem Hintergrund der Neuerscheinung(en) am Arbeitsmarkt dann noch wert?
  • Kann ich es mir wirklich leisten, zur Erhaltung des Marktwerts meiner Arbeitskraft den neuen Abschluss n i c h t zu machen?
  • Wird es meinen Abschluss auch in weiterer Zukunft noch geben, wer kennt in 20 Jahren noch meinen heute erworbenen Abschluss

Exklusivität der Berufsbezeichnung
Mit der Teilnahme am GMVD Graduierungssystem machen Sie sich von den zuvor angeschnittenen Fragen ein gutes Stück unabhängiger, denn: Sie erhalten als Mitarbeiter im Golfbetriebsmanagement die Möglichkeit, eine Ihrer Qualifikation entsprechende, gesetzlich geschützte und branchenweit anerkannte Berufsbezeichnung zu erlangen.

Die offizielle und für jedermann im Internet zugängliche Veröffentlichung aller Graduierten mit ihren aktuellen Graduierungsdaten soll die Gemeinschaft aller Graduierten vor unberechtigten Trittbrettfahrern schützen.

Gleichzeitig ist die Veröffentlichung im Graduiertenverzeichnis ein probates Mittel der Selbstdarstellung am Arbeitsmarkt.

Nachhaltigkeit der Berufsbezeichnung
Nachhaltigkeit der BerufsbezeichnungDer Clou des Graduierungssystems ist: Das Graduierungssystem ist keine Ausbildung sondern bewertet andere Ausbildungen und ist damit besonders nachhaltig, denn:Eine Ausbildung müssen Sie sowieso machen. Sie fahren also grundsätzlich zweigleisig, weil der CCM immer nur zusätzlich zur Ausbildung Sinn macht, indem er diese bewertet.

Das Gute dabei: Der CCM bewertet in Abstimmung mit dem DGV fast jede für das Clubmanagement sinnvolle Ausbildung. So können Sie diese nach Ihren individuellen Neigungen auswählen und ggf. auch auf eine Tätigkeit außerhalb der Golfbranche zuschneiden. (Einzige fachliche Bedingung ist: Sie müssen einen der anerkannten Berufsfachabschlüsse Golfbetriebswirt (DGV) oder Golfbetriebsmanager (IST) nachweisen).

Fazit:
Welche Ausbildung in Zukunft auch immer kommt oder verschwindet, mit der Graduierung zum CCM sind Sie in jedem Falle unabhängig!

Instrument zum effizienten Laufbahncontrolling

Teilnehmer am Graduierungssystem können punkt- und dokumentengenau anhand ihres Graduierungsnachweises den aktuellen Bewertungsstand ihrer Laufbahn nachvollziehen sowie anhand der veröffentlichten Graduierungsordnung objektiv überprüfen. Darüber hinaus kann der Graduierungsnachweis zur umfassenden Grundlage der weiteren Laufbahnplanung eingesetzt werden.

Instrument bei der Arbeitsplatzsuche
Der Graduierungsnachweis kann als eindrucksvoller Beleg der fachlichen Gesamtqualifikation im Rahmen einer Stellenbewerbung eingesetzt werden. Im Rahmen von Bewerbungsunterlagen werden spezielle Praxiserfahrungen durch den Graduierungsnachweis wesentlich besser sichtbar als durch den Nebensatz eines noch so qualifizierten Arbeitszeugnisses.

Die systematisch über viele Jahre dokumentierte Fortbildungs- und Verbandsaktivität kann darüber hinaus im Vergleich zu konventionellen Unterlagen mit zahlreichen Bescheinigungskopien u.U. einen neuen, eigenen Aktivposten im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens ausmachen, da die Fortbildungsaktivität als zielorientiertes Vorgehen in ihrer Gesamtheit beurteilbar wird.

Neben den „harten“ Qualifikationsmerkmalen wie Ausbildungs- und Berufsabschlüssen sind vor allem die golfbetriebsspezifischen Berufserfahrungen des Bewerbers, soweit sie glaubhaft belegt wurden, detailliert ausgewiesen. Gerade dieser besonders wichtige Punkt kommt bei der üblichen Sichtung von Bewerbungsunterlagen aus Zeitgründen erfahrungsgemäß häufig zu kurz.

Schließlich ergeben sich durch den Graduierungsnachweis wertvolle Hinweise zur Bereitschaft des Bewerbers, seine berufliche und persönliche Qualifikation durch geeignete Maßnahmen zur Entwicklung seiner fachlichen und sozialen Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln.

Fazit:
Im GMVD Graduierungssystem bringen Sie nicht nur theoretische Ausbildungsabschlüsse sondern auch nachgewiesene Berufserfahrungen weiter, indem sie mit entsprechenden Punkten honoriert werden!

Entwicklungsmöglichkeit unter Chancengleichheit

Das Graduierungssystem ist dergestalt aufgebaut, dass zur erfolgreichen Weiterentwicklung sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Berufserfahrungszeiten zwingend erwartet werden.

Um in eine höhere Graduierungsstufe zu gelangen, muss jeder Teilnehme

  • Kenntnisse ausgedrückt in Qualifikationspunktzahlen und
  • Berufserfahrung ausgedrückt in branchenbezogenen Beschäftigungszeitennachweisen.


Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass theoretisch besonders gut ausgebildete Teilnehmer ohne praktische Berufserfahrung genauso wenige Entwicklungschancen im Graduierungssystem haben wie „Leute der Praxis“, die über keine fundierte Ausbildung verfügen.

Wertzuwachs
Letztlich erhalten Teilnehmer, je eher Sie sich graduieren lassen, desto früher das geschützte Recht, die renommierte Berufsbezeichnung für Berufsangehörige im Golfbetriebsmanagement tragen zu dürfen. Dies bringt Ihnen nach den bisherigen Erfahrungen gewöhnlich nicht nur die besondere Anerkennung der Mitglieder und Mitarbeiter an Ihrem Arbeitsplatz, es kann auch mancherorts die tägliche Zusammenarbeit bei gestiegenem Respekt nicht unerheblich erleichtern.

Welche Philosophie steckt hinter dem Graduierungssystem, gibt es eine fundierte Basis, auf die ich vertrauen darf?

Die Werte Nachhaltigkeit, Marktorientierung und Transparenz bilden die ideelle Substanz des GMVD Graduierungssystems und stellen zugleich die Garantie für den Mehrwert, den das Graduierungssystem für Berufsangehörige und personalverantwortliche Entscheider in der Praxis generiert.

Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit des Graduierungssystems ergibt sich aus der Tatsache, dass sowohl bestehende als auch künftig erst noch entstehende Ausbildungsgänge bei Bedarf fachkundig geprüft, bewertet und stets unter dem einheitlichen Markendach des „Certified Club Manager“ zusammen mit anderen Laufbahnmerkmalen in den graduell abgestuften Formen CCM 4 - CCM 1 eingeordnet werden.

Marktorientierung
Die Nachhaltigkeit des Graduierungssystems wird weiterhin ergänzend geprägt durch den arbeitsmarktorientierten Gestaltungsmaßstab zum Berufsbild des CCM.Diese Leitlinie beinhaltet das graduell abgestufte Bild einer sowohl theoretisch als auch praktisch ausgewogen qualifizierten Fach- und/oder Führungskraft für das Golfbetriebsmanagement, die sich dem Werterhalt ihrer Arbeitskraft sowohl durch kontinuierliche fachliche und persönlichkeitsbildende Fortbildung als auch durch aktive Teilnahme am Verbands- und Branchengeschehen im Sinne des Netzwerkgedankens widmet.

Transparenz
Zur Akzeptanzförderung des Graduierungssystems sowie als vertrauensbildende Maßnahme bei allen Beteiligten setzt das System neben den vorgenannten Merkmalen auf größtmögliche Transparenz.Die Umsetzungsbestimmungen zum Graduierungssystem werden in Zusammenarbeit mit dem DGV vom branchenübergreifend zusammengesetzten Graduierungsausschuss in regelmäßigen Abständen überprüft und den aktuellen Erfordernissen am Arbeitsmarkt angepasst.

Darüber hinaus erhält jeder Graduierte zu den Merkmalen seines beruflichen Werdegangs einen differenzierten Graduierungsnachweis, aus dem detailliert hervor geht, welche Laufbahnmerkmale zu welchen Graduierungsbedingungen in sein Graduierungsergebnis eingeflossen sind.


Fazit
Der CCM Standard bietet eine verlässliche Orientierung für eine zeitgemäße, marktorientierte und ausgewogene qualifizierte Laufbahnplanung, in der weder ausschließlich theoretische Überflieger noch einseitig orientierte Berufspraktiker besondere Vorteile haben.

Warum sollte ich mich jetzt zertifizieren lassen?

Klar ist, Zertifizierungen sind in vielen Berufsbereichen auf dem Vormarsch.Je mehr Ausbildungsabschlüsse bestehen (im Golfmanagement mittlerweile mindestens vier), je breiter das Aufgabenfeld ist, desto lauter wird der Ruf nach einem übergeordneten Rahmenkonzept für die Berufsgruppe der hauptamtlich tätigen Fach- und Führungskräfte im Golfbetriebsmanagement. Zu einer Zertifizierung gibt es also mittel- bis langfristig kaum Alternativen.

Eine Zertifizierung zum CCM in 2013 bietet darüber hinaus vor allem (dienst-)älteren Kollegen letztmalig die Chance, zu Übergangsbedingungen in das System integriert zu werden, auch wenn sie z.B. die Berufsfachbildungsgänge (DGV-Betriebswirt bzw. IST/GMVD Golfbetriebsmanager) nicht nachweisen können. Übergangsbedingungen bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass es sich um einen vereinfachten, sondern nur um einen veränderten Zugang zum Graduierungssystem handelt.

Übergangsbedingungen bei der Systemintegration bedeutet in diesem Zusammenhang,

  • dass insbesondere dienstältere Interessenten von einer Vielzahl von besonderen Bestimmungen profitieren können, die Ihnen den grundsätzlichen Zugang und eine möglichste sachgerechte Einstufung ermöglichen sollen,
  • dass sich der Graduierungsausschuss auf besonderen Antrag die Zeit nimmt, die individuellen Voraussetzungen einzelner Teilnehmer zu prüfen und zu bewerten, und ggf. organisatorisch aufwendige Ersatzmaßnahmen qualifizierte Fachgespräche, Prüfungen, etc. zu veranstalten, um eine Gleichwertigkeit mit den aktuellen Bedingungen der Graduierungsordnung herzustellen.

Die Integration des Mitgliederbestandes mit seinen unterschiedlichsten Zugangsvoraussetzungen im Rahmen der Übergangsbedingungen ist ein besonders aufwendiges Verfahren, dass nur in der Einführungsphase wirtschaftlich vertretbar zu realisieren ist und gegenüber Folgegenerationen auch nur in dieser Phase unter Gleichbehandlungsgrundsätzen legitim erscheint.

Ich fange gerade erst im Golf Management an, macht eine Zertifizierung / Registrierung denn da für mich schon Sinn?

Diese Frage ist kaum objektiv zu beantworten. Objektiv festzustellen ist aber die praktische Erfahrung aus den bisherigen Graduierungsjahrgängen, wonach gerade die Gruppe der Berufseinsteiger und die der besonders weit qualifizierten Berufsangehörigen sich zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil haben graduieren lassen.

Unabhängig hiervon meinen wir aber, dass folgende Gründe für eine frühzeitige Einschreibung sprechen: Mit einer Einschreibung zum CCM cand. dokumentieren und signalisieren Sie auch Ihren professionellen Anspruch zu Ihrem beruflichen Selbstverständnis zum Berufsstand. Dabei profitieren Sie in der Außenwirkung sicherlich auch von der Vielzahl der bisher graduierten und damit besonders leistungsorientierten Berufskollegen, die durch ihre Graduierung zum anerkannt positiven Erscheinungsbild des CCM beigetragen haben.

Mittels der ausgestellten Graduierungsbescheide können Sie bereits in einem vergleichsweise frühen Stadium Ihres beruflichen Werdegangs Ihre planvoll gewählten Berufserfahrungen und Fortbildungen in offizieller Form dokumentieren und an interessierte Kreise (z.B. im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens) auch wirkungsvoll kommunizieren.

Mit der Einschreibung zum CCM cand. erhalten Sie die Teilnahmeberechtigung zu den in Zukunft geplanten Graduierungsfachveranstaltungen, die Sie als einzige Qualifikation wahlweise entweder als Fortbildungs- oder als Qualifizierungsmaßnahme anerkennen lassen können.

Schließlich können Sie bereits in diesem Stadium für das in 2010 gestartete Patenschaftsprogramm Anwartschaftszeiten ansammeln um dann als CCM 4 auf der Warteliste der Bewerber einen der vorderen Plätze einnehmen zu können.

Welche Hilfsmittel kann ich bei der Bearbeitung der Anträge nutzen?

1. Nutzen Sie die Informationen aus dem Internet unter www.gmvd-ccm.de

  • Eine Beschreibung des Systems entnehmen Sie der dort hinterlegten Graduierungsordnung.
  • Die häufigsten Fragen zum System beantwortet Ihnen das Kapitel FAQ.
  • Im Graduiertenverzeichnis finden Sie Berufskollegen die Sie fragen können.
  • Sämtliche Antragsformulare finden Sie als kompletten Satz zusammengestellt unter „CCM Formularsätze“. Jeder Formularsatz enthält eine Beschreibung (06 AEU), wie die Unterlagen aufzubereiten sindJeder Formularsatz enthält eine Checkliste (05 E), die ihnen hilft, den Überblick zu behalten.
  • Ein separater Abschnitt „Nachweisformulare“ hilft Ihnen ggf. erforderliche Bescheinigungen für Ihren Arbeitgeber vorzubereite.
  • Ein Musterantrag schließlich gibt Ihnen eine Hilfestellung wie der Antrag auszufüllen ist.

2. Zögern Sie nicht, persönlich Kontakt aufzunehmen

  • Für allgemeine Fragen steht die Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.
  • Für spezielle Fragen vermittelt die Geschäftsstelle einen Kontakt zu Mitgliedern des GMVD Graduierungsausschuss.

III. Aktualisierungsverfahren

/

Was bedeutet für mich die Teilnahme am GMVD Graduierungssystem?

Mit der Teilnahme am GMVD Graduierungssystem erhalten Sie als Mitarbeiter im Golfbetriebsmanagement die Möglichkeit, eine Ihrer Qualifikation entsprechende, gesetzlich geschützte und branchenweit anerkannte Berufsbezeichnung zu erlangen.

(1) Die Erlangung, Erhaltung und Weiterentwicklung einer Graduierung erfolgt jeweils durch die freiwillige Teilnahme an einem speziellen formellen Graduierungsverfahren.

(2) Mit der Teilnahme am Graduierungsverfahren z.B. bei der Einstufung reichen Sie Ihre gesamten während Ihres bisherigen Berufslebens gesammelten Ausbildungs- und Erfahrungsnachweise wie z.B. Diplome, Arbeitszeugnisse, Weiterbildungsbescheinigungen beim GMVD zur Begutachtung ein.

(3) Im Rahmen der Begutachtung wird jedes Qualifikationsmerkmal durch den zur Neutralität verpflichteten und branchenübergreifend besetzten GMVD Graduierungsausschuss auf Vereinbarkeit mit den Bedingungen der jeweils gültigen Graduierungsordnung (GrO) geprüft. Anschließend werden sie nach dem zwischenzeitlich branchenweit anerkannten Maßstab (siehe Bewertungsverzeichnis der GrO) bewertet. Die Graduierungsordnung und insbesondere das Bewertungsverzeichnis sind für jedermann unter www.gmvd-ccm.de einsehbar. Dort können Sie sich z.B. im Rahmen des Bewertungsverzeichnis auch leicht vorab ein Bild davon machen, welche Ihrer Qualifikationen und Fortbildungen in welcher Höhe in Ihre persönliche Bewertung einfließen würden.

(4) Das vom Graduierungsausschuss ermittelte Bewertungsergebnis mündet anschließend u.a. in Abhängigkeit von dem ermittelten Punktewert in eine 5-gliedrig abgestufte Graduierung der Berufsbezeichnung „Certified Club Manager“.

(5) Für diese vom Graduierungsausschuss ermittelte Graduierung erhalten Sie schließlich das markenrechtlich geschützte Recht, in der Öffentlichkeit mit der Berufsbezeichnung „Certified Club Manager“ (jeweils in der Abstufung :(cand.), 4 bis1 (0000)) auf sich aufmerksam machen zu dürfen.

(6) Je nachdem, ob Sie die Graduierungsstufe erstmalig erlangen, die Gültigkeit der erlangten Stufe verlängern oder sie sogar in eine höhere Graduierungsstufe wechseln wollen, müssen Sie zwischen drei unterschiedlichen Verfahrensformen wählen:

(7) Wollen Sie erstmalig am Graduierungssystem teilnehmen, kommt nur das Einstufungsverfahren in Betracht. Dessen Grundzüge wurden in den vorangegangen Sätzen bereits im Wesentlichen beschrieben.

(8) Wollen Sie lediglich die Erhaltung der zuerkannten Graduierungsstufe erwirken, ist eine regelmäßige Überprüfung (in der Regel alle 24 Monate) im Rahmen eines weiteren Graduierungsverfahren erforderlich (sog. Aktualisierungsverfahren). Im Rahmen dieses Verfahrens reichen Sie einfach ihre in den letzten 24 Monaten eingereichten Fortbildungsnachweise ein, um zu dokumentieren, daß Sie Ihre Gesamtqualifikation auch stets auf dem neuesten Stand halten. Allerdings ist auch hierbei darauf zu achten dass die Fortbildungsmassnahmen nach Art und Umfang den Anforderungen der Graduierungsordnung entsprechen.

(9) Wollen sie schließlich in eine höhere Graduierungsstufe wechseln, müssen Sie neben den im Absatz zuvor beschriebenen Maßnahmen zum Erhalt Ihrer Qualifikation auch wieder Belege für deren Ausbau einreichen (sog. Umstufungsverfahren). Im Rahmen diese Verfahrens reichen Sie also neben den zuvor beschriebenen zum Erhalt der Qualifikation bestimmten laufenden Fortbildungsmassnahmen auch, wie im Einstufungsverfahren, Nachweise darüber ein, wie Sie Ihre Qualifikationausgebaut haben. Das kann z.B. über zwischenzeitlich erlangte formelle Zusatzqualifikationen oder auch besondere praktische branchenbezogene Berufserfahrungen geschehen, etwa wenn Sie eine Zeit lang als Clubmmanager einer qualitätszertifizierten Golfanlage tätig waren. 

Was bringt die Zertifizierung zum Certified Club Manager (CCM) für Berufsangehörige?

Die tägliche Praxis des Clubmanagements von der jungen Golfübungsanlage bis zur alteingesessenen 36 Loch Anlage zeigt einfach, dass man alleine mit dem einen Begriff „Clubmanager“ den breit gefächerten Qualifikationen vieler Berufsangehöriger nicht mehr gerecht werden kann. „Clubmanager“ kann sich ganz einfach jeder nennen unabhängig von Ausbildung und Berufserfahrung.

Die Zertifizierung zum CCM dient u.a. dazu, die eigene fachliche Qualifikation als Clubmanager:

a) nach einem einheitlichen, branchenweit anerkannten Maßstab zu bewerten und
b) gleichzeitig differenzierter darzustellen,

Seit der Einführung des CCM im Jahre 2008 besteht deshalb für Berufsangehörige im Golfbetriebsmangement die Möglichkeit, ihre Qualifikation nach einem anerkannten Anforderungsprofil nachzuweisen und die international anerkannte Berufsbezeichnung des „Certified Club Manager“ zu erlangen. Für diese Titulierung besitzt der GMVD in den Abstufungen CCM4 (0000) bis CCM1 (0000)“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz die ausschließlichen Lizenzvergaberechte.

Warum sollte ich mich zum CCM zertifizieren lassen?

Für die Teilnehmer am GMVD Graduierungssystem ergeben sich erfahrungsgemäß folgende Gründe für eine Teilnahme:

1. CCM Graduierte versprechen sich Vorteile am Arbeitsmarkt:
Zertifizierungen funktionieren ähnlich wie Markenprodukte bei der Produktauswahl im täglichen Leben: Am Arbeitsmarkt dienen sie personalverantwortlichen Entscheidern als vertrauter Orientierungsrahmen bei der Personalauswahl zwischen vorgeprüften Bewerbern und den übrigen Kandidaten.

2. Teilnehmer am Graduierungssystem wollen ihre Arbeitsqualifikation zeitgemäß bestätigt wissen:
Zertifizierungen sind in allen Bereichen professioneller beruflicher Tätigkeit auf dem Vormarsch z.B.: Microsoft Certified System Engineer, Certified Management Consultant, etc.

Auch im Golfbereich kommen deshalb zunehmend Zertifizierungen / Klassifizierungen zum Tragen, Beispiele sind:

  • Certified Club Manager Ausbildung der CMAA (Club Manager Association of America)
  • Golflehrerzertifizierung der PGA of Germany
  • Fortbildungszertifizierung Greenkeeper Verband Deutschland
Was bringt die Zertifizierung zum Certified Club Manager (CCM) für personalverantwortliche Entscheider auf Golfanlagen?

Für personalverantwortliche Entscheider von Golfanlagen bedeutet die expansive Entwicklung des Ausbildungsangebots:

  • Wie behält man den Überblick über die gängigen Qualifikationen im Clubmangement?
  • Wie kann man den Wert eines Ausbildungsabschlusses einschätzen?

Nachhaltigkeit des Orientierungsrahmens
Mit dem CCM Graduierungssystem besteht unter Federführung des GMVD und unter Mitwirkung des DGV ein allgemein anerkanntes, auf Nachhaltigkeit, Marktorientierung und Transparenz gleichermaßen ausgelegtes Berufsbildungskonzept mit dem Sie sich als Personalentscheider berufsfachlich immer auf die sichere Seite begeben.

Ausgewogene Berufsbildungskonzeption
Das garantiert zum einen die Tatsache, dass alle Teilnehmer am Graduierungssystem i.d.R. einen der anerkannten Berufsfachabschlüsse Golfbetriebswirt (DGV) oder Golfbetriebsmanager (IST) als Zugangsvoraussetzung nachweisen müssen. (Für ältere Graduierte gelten mit dem DGV abgestimmt äquivalente Sonderbestimmungen).

Um sich im Graduierungssystem erfolgreich entwickeln zu können, muss jeder Teilnehmer darüber hinaus stets gleichzeitig einen Ausbau seiner Fachkenntnisse (gemessen in Qualifikationspunktzahlen) und seiner praxisbezogenen Berufserfahrung, (gemessen in branchenbezogenen Beschäftigungszeiten) nach einem zwischen den Verbänden abgestimmten Leistungs- und Punktekatalog (Graduierungsordnung) nachweisen.

So soll sichergestellt werden, dass theoretisch besonders gut ausgebildete Teilnehmer ohne praktische Berufserfahrung genau so wenige Entwicklungschancen im Graduierungssystem haben wie „Leute der Praxis“ die über keine fundierte Ausbildung verfügen.

Welchen konkreten Nutzen habe ich bei meiner Arbeit als personalverantwortlicher Entscheider?

Im Personalbereich bietet das GMVD Graduierungssystem Hilfestellung bei:

Sichtung des Arbeitsmarktes
z. B. über Graduiertenverzeichnis unter www.gmvd-ccm.de 

Formulierung des Anforderungsprofils
über: www.gmvd-ccm.de

Effizienter Bewerbervorauswahl
über differenzierten Graduierungsnachweis – d.h. alle Qualifikationsmerkmale eines Bewerbers übersichtlich auf einen Blick

Orientierung zu Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
über Bewertungsverzeichnis als Anlage zur Graduierungsordnung unter www.gmvd-ccm.de

Qualifizierter Bewerberauswahl:

  • Eine CCM Graduierung steht jeweils in abgestufter Form für eine theoretische und praxisbezoge, ausgewogene fachliche Gesamtqualifikation des Graduierten.
  • Die Jahreszahl hinter der Graduierungsstufe (z.B. CCM 3 (2012)) gibt einen Hinweis auf die Aktualität des berufsfachlichen Wissens.
  • CCM Graduierte sind durch ihre Graduierung bereit, sich vergleichen zu lassen und bringen damit eine nicht selbstverständliche leistungsorientierte Grundeinstellung mit.
  • Als Teilnehmer am GMVD Graduierungssystem dokumentieren sie ihre Überzeugung zur Bedeutung einer gezielten Fortentwicklung ihrer Arbeitskraft in Anlehnung an die Erfordernisse des Arbeitsmarktes.

Fazit:
Das in Zusammenarbeit mit dem DGV entwickelte CCM Graduierungssystem empfiehlt sich damit als vertrauenswürdige Hilfestellung bei vielen Fragen in der täglichen Personalarbeit des Clubmanagementbereichs!

 

Welchen konkreten Nutzen bringt die Zertifizierung zum Certified Club Manager (CCM) für Berufsangehörige auf Golfanlagen?

Für Berufsangehörige im Clubmanagement stellen sich mit jedem neuen Berufsabschluss, der auf den Markt kommt, gleich drei Fragen:

  • Was ist mein bisheriger Abschluss vor dem Hintergrund der Neuerscheinung(en) am Arbeitsmarkt dann noch wert?
  • Kann ich es mir wirklich leisten, zur Erhaltung des Marktwerts meiner Arbeitskraft den neuen Abschluss n i c h t zu machen?
  • Wird es meinen Abschluss auch in weiterer Zukunft noch geben, wer kennt in 20 Jahren noch meinen heute erworbenen Abschluss

Exklusivität der Berufsbezeichnung
Mit der Teilnahme am GMVD Graduierungssystem machen Sie sich von den zuvor angeschnittenen Fragen ein gutes Stück unabhängiger, denn: Sie erhalten als Mitarbeiter im Golfbetriebsmanagement die Möglichkeit, eine Ihrer Qualifikation entsprechende, gesetzlich geschützte und branchenweit anerkannte Berufsbezeichnung zu erlangen.

Die offizielle und für jedermann im Internet zugängliche Veröffentlichung aller Graduierten mit ihren aktuellen Graduierungsdaten soll die Gemeinschaft aller Graduierten vor unberechtigten Trittbrettfahrern schützen.

Gleichzeitig ist die Veröffentlichung im Graduiertenverzeichnis ein probates Mittel der Selbstdarstellung am Arbeitsmarkt.

Nachhaltigkeit der Berufsbezeichnung
Nachhaltigkeit der BerufsbezeichnungDer Clou des Graduierungssystems ist: Das Graduierungssystem ist keine Ausbildung sondern bewertet andere Ausbildungen und ist damit besonders nachhaltig, denn:Eine Ausbildung müssen Sie sowieso machen. Sie fahren also grundsätzlich zweigleisig, weil der CCM immer nur zusätzlich zur Ausbildung Sinn macht, indem er diese bewertet.

Das Gute dabei: Der CCM bewertet in Abstimmung mit dem DGV fast jede für das Clubmanagement sinnvolle Ausbildung. So können Sie diese nach Ihren individuellen Neigungen auswählen und ggf. auch auf eine Tätigkeit außerhalb der Golfbranche zuschneiden. (Einzige fachliche Bedingung ist: Sie müssen einen der anerkannten Berufsfachabschlüsse Golfbetriebswirt (DGV) oder Golfbetriebsmanager (IST) nachweisen).

Fazit:
Welche Ausbildung in Zukunft auch immer kommt oder verschwindet, mit der Graduierung zum CCM sind Sie in jedem Falle unabhängig!

Instrument zum effizienten Laufbahncontrolling

Teilnehmer am Graduierungssystem können punkt- und dokumentengenau anhand ihres Graduierungsnachweises den aktuellen Bewertungsstand ihrer Laufbahn nachvollziehen sowie anhand der veröffentlichten Graduierungsordnung objektiv überprüfen. Darüber hinaus kann der Graduierungsnachweis zur umfassenden Grundlage der weiteren Laufbahnplanung eingesetzt werden.

Instrument bei der Arbeitsplatzsuche
Der Graduierungsnachweis kann als eindrucksvoller Beleg der fachlichen Gesamtqualifikation im Rahmen einer Stellenbewerbung eingesetzt werden. Im Rahmen von Bewerbungsunterlagen werden spezielle Praxiserfahrungen durch den Graduierungsnachweis wesentlich besser sichtbar als durch den Nebensatz eines noch so qualifizierten Arbeitszeugnisses.

Die systematisch über viele Jahre dokumentierte Fortbildungs- und Verbandsaktivität kann darüber hinaus im Vergleich zu konventionellen Unterlagen mit zahlreichen Bescheinigungskopien u.U. einen neuen, eigenen Aktivposten im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens ausmachen, da die Fortbildungsaktivität als zielorientiertes Vorgehen in ihrer Gesamtheit beurteilbar wird.

Neben den „harten“ Qualifikationsmerkmalen wie Ausbildungs- und Berufsabschlüssen sind vor allem die golfbetriebsspezifischen Berufserfahrungen des Bewerbers, soweit sie glaubhaft belegt wurden, detailliert ausgewiesen. Gerade dieser besonders wichtige Punkt kommt bei der üblichen Sichtung von Bewerbungsunterlagen aus Zeitgründen erfahrungsgemäß häufig zu kurz.

Schließlich ergeben sich durch den Graduierungsnachweis wertvolle Hinweise zur Bereitschaft des Bewerbers, seine berufliche und persönliche Qualifikation durch geeignete Maßnahmen zur Entwicklung seiner fachlichen und sozialen Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln.

Fazit:
Im GMVD Graduierungssystem bringen Sie nicht nur theoretische Ausbildungsabschlüsse sondern auch nachgewiesene Berufserfahrungen weiter, indem sie mit entsprechenden Punkten honoriert werden!

Entwicklungsmöglichkeit unter Chancengleichheit

Das Graduierungssystem ist dergestalt aufgebaut, dass zur erfolgreichen Weiterentwicklung sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Berufserfahrungszeiten zwingend erwartet werden.

Um in eine höhere Graduierungsstufe zu gelangen, muss jeder Teilnehme

  • Kenntnisse ausgedrückt in Qualifikationspunktzahlen und
  • Berufserfahrung ausgedrückt in branchenbezogenen Beschäftigungszeitennachweisen.


Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass theoretisch besonders gut ausgebildete Teilnehmer ohne praktische Berufserfahrung genauso wenige Entwicklungschancen im Graduierungssystem haben wie „Leute der Praxis“, die über keine fundierte Ausbildung verfügen.

Wertzuwachs
Letztlich erhalten Teilnehmer, je eher Sie sich graduieren lassen, desto früher das geschützte Recht, die renommierte Berufsbezeichnung für Berufsangehörige im Golfbetriebsmanagement tragen zu dürfen. Dies bringt Ihnen nach den bisherigen Erfahrungen gewöhnlich nicht nur die besondere Anerkennung der Mitglieder und Mitarbeiter an Ihrem Arbeitsplatz, es kann auch mancherorts die tägliche Zusammenarbeit bei gestiegenem Respekt nicht unerheblich erleichtern.

Welche Philosophie steckt hinter dem Graduierungssystem, gibt es eine fundierte Basis, auf die ich vertrauen darf?

Die Werte Nachhaltigkeit, Marktorientierung und Transparenz bilden die ideelle Substanz des GMVD Graduierungssystems und stellen zugleich die Garantie für den Mehrwert, den das Graduierungssystem für Berufsangehörige und personalverantwortliche Entscheider in der Praxis generiert.

Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit des Graduierungssystems ergibt sich aus der Tatsache, dass sowohl bestehende als auch künftig erst noch entstehende Ausbildungsgänge bei Bedarf fachkundig geprüft, bewertet und stets unter dem einheitlichen Markendach des „Certified Club Manager“ zusammen mit anderen Laufbahnmerkmalen in den graduell abgestuften Formen CCM 4 - CCM 1 eingeordnet werden.

Marktorientierung
Die Nachhaltigkeit des Graduierungssystems wird weiterhin ergänzend geprägt durch den arbeitsmarktorientierten Gestaltungsmaßstab zum Berufsbild des CCM.Diese Leitlinie beinhaltet das graduell abgestufte Bild einer sowohl theoretisch als auch praktisch ausgewogen qualifizierten Fach- und/oder Führungskraft für das Golfbetriebsmanagement, die sich dem Werterhalt ihrer Arbeitskraft sowohl durch kontinuierliche fachliche und persönlichkeitsbildende Fortbildung als auch durch aktive Teilnahme am Verbands- und Branchengeschehen im Sinne des Netzwerkgedankens widmet.

Transparenz
Zur Akzeptanzförderung des Graduierungssystems sowie als vertrauensbildende Maßnahme bei allen Beteiligten setzt das System neben den vorgenannten Merkmalen auf größtmögliche Transparenz.Die Umsetzungsbestimmungen zum Graduierungssystem werden in Zusammenarbeit mit dem DGV vom branchenübergreifend zusammengesetzten Graduierungsausschuss in regelmäßigen Abständen überprüft und den aktuellen Erfordernissen am Arbeitsmarkt angepasst.

Darüber hinaus erhält jeder Graduierte zu den Merkmalen seines beruflichen Werdegangs einen differenzierten Graduierungsnachweis, aus dem detailliert hervor geht, welche Laufbahnmerkmale zu welchen Graduierungsbedingungen in sein Graduierungsergebnis eingeflossen sind.


Fazit
Der CCM Standard bietet eine verlässliche Orientierung für eine zeitgemäße, marktorientierte und ausgewogene qualifizierte Laufbahnplanung, in der weder ausschließlich theoretische Überflieger noch einseitig orientierte Berufspraktiker besondere Vorteile haben.

Warum sollte ich mich jetzt zertifizieren lassen?

Klar ist, Zertifizierungen sind in vielen Berufsbereichen auf dem Vormarsch.Je mehr Ausbildungsabschlüsse bestehen (im Golfmanagement mittlerweile mindestens vier), je breiter das Aufgabenfeld ist, desto lauter wird der Ruf nach einem übergeordneten Rahmenkonzept für die Berufsgruppe der hauptamtlich tätigen Fach- und Führungskräfte im Golfbetriebsmanagement. Zu einer Zertifizierung gibt es also mittel- bis langfristig kaum Alternativen.

Eine Zertifizierung zum CCM in 2013 bietet darüber hinaus vor allem (dienst-)älteren Kollegen letztmalig die Chance, zu Übergangsbedingungen in das System integriert zu werden, auch wenn sie z.B. die Berufsfachbildungsgänge (DGV-Betriebswirt bzw. IST/GMVD Golfbetriebsmanager) nicht nachweisen können. Übergangsbedingungen bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass es sich um einen vereinfachten, sondern nur um einen veränderten Zugang zum Graduierungssystem handelt.

Übergangsbedingungen bei der Systemintegration bedeutet in diesem Zusammenhang,

  • dass insbesondere dienstältere Interessenten von einer Vielzahl von besonderen Bestimmungen profitieren können, die Ihnen den grundsätzlichen Zugang und eine möglichste sachgerechte Einstufung ermöglichen sollen,
  • dass sich der Graduierungsausschuss auf besonderen Antrag die Zeit nimmt, die individuellen Voraussetzungen einzelner Teilnehmer zu prüfen und zu bewerten, und ggf. organisatorisch aufwendige Ersatzmaßnahmen qualifizierte Fachgespräche, Prüfungen, etc. zu veranstalten, um eine Gleichwertigkeit mit den aktuellen Bedingungen der Graduierungsordnung herzustellen.

Die Integration des Mitgliederbestandes mit seinen unterschiedlichsten Zugangsvoraussetzungen im Rahmen der Übergangsbedingungen ist ein besonders aufwendiges Verfahren, dass nur in der Einführungsphase wirtschaftlich vertretbar zu realisieren ist und gegenüber Folgegenerationen auch nur in dieser Phase unter Gleichbehandlungsgrundsätzen legitim erscheint.

Ich fange gerade erst im Golf Management an, macht eine Zertifizierung / Registrierung denn da für mich schon Sinn?

Diese Frage ist kaum objektiv zu beantworten. Objektiv festzustellen ist aber die praktische Erfahrung aus den bisherigen Graduierungsjahrgängen, wonach gerade die Gruppe der Berufseinsteiger und die der besonders weit qualifizierten Berufsangehörigen sich zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil haben graduieren lassen.

Unabhängig hiervon meinen wir aber, dass folgende Gründe für eine frühzeitige Einschreibung sprechen: Mit einer Einschreibung zum CCM cand. dokumentieren und signalisieren Sie auch Ihren professionellen Anspruch zu Ihrem beruflichen Selbstverständnis zum Berufsstand. Dabei profitieren Sie in der Außenwirkung sicherlich auch von der Vielzahl der bisher graduierten und damit besonders leistungsorientierten Berufskollegen, die durch ihre Graduierung zum anerkannt positiven Erscheinungsbild des CCM beigetragen haben.

Mittels der ausgestellten Graduierungsbescheide können Sie bereits in einem vergleichsweise frühen Stadium Ihres beruflichen Werdegangs Ihre planvoll gewählten Berufserfahrungen und Fortbildungen in offizieller Form dokumentieren und an interessierte Kreise (z.B. im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens) auch wirkungsvoll kommunizieren.

Mit der Einschreibung zum CCM cand. erhalten Sie die Teilnahmeberechtigung zu den in Zukunft geplanten Graduierungsfachveranstaltungen, die Sie als einzige Qualifikation wahlweise entweder als Fortbildungs- oder als Qualifizierungsmaßnahme anerkennen lassen können.

Schließlich können Sie bereits in diesem Stadium für das in 2010 gestartete Patenschaftsprogramm Anwartschaftszeiten ansammeln um dann als CCM 4 auf der Warteliste der Bewerber einen der vorderen Plätze einnehmen zu können.

Welche Hilfsmittel kann ich bei der Bearbeitung der Anträge nutzen?

1. Nutzen Sie die Informationen aus dem Internet unter www.gmvd-ccm.de

  • Eine Beschreibung des Systems entnehmen Sie der dort hinterlegten Graduierungsordnung.
  • Die häufigsten Fragen zum System beantwortet Ihnen das Kapitel FAQ.
  • Im Graduiertenverzeichnis finden Sie Berufskollegen die Sie fragen können.
  • Sämtliche Antragsformulare finden Sie als kompletten Satz zusammengestellt unter „CCM Formularsätze“. Jeder Formularsatz enthält eine Beschreibung (06 AEU), wie die Unterlagen aufzubereiten sindJeder Formularsatz enthält eine Checkliste (05 E), die ihnen hilft, den Überblick zu behalten.
  • Ein separater Abschnitt „Nachweisformulare“ hilft Ihnen ggf. erforderliche Bescheinigungen für Ihren Arbeitgeber vorzubereite.
  • Ein Musterantrag schließlich gibt Ihnen eine Hilfestellung wie der Antrag auszufüllen ist.

2. Zögern Sie nicht, persönlich Kontakt aufzunehmen

  • Für allgemeine Fragen steht die Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.
  • Für spezielle Fragen vermittelt die Geschäftsstelle einen Kontakt zu Mitgliedern des GMVD Graduierungsausschuss.

V. Allgemeine Verfahrensfragen

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Was bedeutet für mich die Teilnahme am GMVD Graduierungssystem?

Mit der Teilnahme am GMVD Graduierungssystem erhalten Sie als Mitarbeiter im Golfbetriebsmanagement die Möglichkeit, eine Ihrer Qualifikation entsprechende, gesetzlich geschützte und branchenweit anerkannte Berufsbezeichnung zu erlangen.

(1) Die Erlangung, Erhaltung und Weiterentwicklung einer Graduierung erfolgt jeweils durch die freiwillige Teilnahme an einem speziellen formellen Graduierungsverfahren.

(2) Mit der Teilnahme am Graduierungsverfahren z.B. bei der Einstufung reichen Sie Ihre gesamten während Ihres bisherigen Berufslebens gesammelten Ausbildungs- und Erfahrungsnachweise wie z.B. Diplome, Arbeitszeugnisse, Weiterbildungsbescheinigungen beim GMVD zur Begutachtung ein.

(3) Im Rahmen der Begutachtung wird jedes Qualifikationsmerkmal durch den zur Neutralität verpflichteten und branchenübergreifend besetzten GMVD Graduierungsausschuss auf Vereinbarkeit mit den Bedingungen der jeweils gültigen Graduierungsordnung (GrO) geprüft. Anschließend werden sie nach dem zwischenzeitlich branchenweit anerkannten Maßstab (siehe Bewertungsverzeichnis der GrO) bewertet. Die Graduierungsordnung und insbesondere das Bewertungsverzeichnis sind für jedermann unter www.gmvd-ccm.de einsehbar. Dort können Sie sich z.B. im Rahmen des Bewertungsverzeichnis auch leicht vorab ein Bild davon machen, welche Ihrer Qualifikationen und Fortbildungen in welcher Höhe in Ihre persönliche Bewertung einfließen würden.

(4) Das vom Graduierungsausschuss ermittelte Bewertungsergebnis mündet anschließend u.a. in Abhängigkeit von dem ermittelten Punktewert in eine 5-gliedrig abgestufte Graduierung der Berufsbezeichnung „Certified Club Manager“.

(5) Für diese vom Graduierungsausschuss ermittelte Graduierung erhalten Sie schließlich das markenrechtlich geschützte Recht, in der Öffentlichkeit mit der Berufsbezeichnung „Certified Club Manager“ (jeweils in der Abstufung :(cand.), 4 bis1 (0000)) auf sich aufmerksam machen zu dürfen.

(6) Je nachdem, ob Sie die Graduierungsstufe erstmalig erlangen, die Gültigkeit der erlangten Stufe verlängern oder sie sogar in eine höhere Graduierungsstufe wechseln wollen, müssen Sie zwischen drei unterschiedlichen Verfahrensformen wählen:

(7) Wollen Sie erstmalig am Graduierungssystem teilnehmen, kommt nur das Einstufungsverfahren in Betracht. Dessen Grundzüge wurden in den vorangegangen Sätzen bereits im Wesentlichen beschrieben.

(8) Wollen Sie lediglich die Erhaltung der zuerkannten Graduierungsstufe erwirken, ist eine regelmäßige Überprüfung (in der Regel alle 24 Monate) im Rahmen eines weiteren Graduierungsverfahren erforderlich (sog. Aktualisierungsverfahren). Im Rahmen dieses Verfahrens reichen Sie einfach ihre in den letzten 24 Monaten eingereichten Fortbildungsnachweise ein, um zu dokumentieren, daß Sie Ihre Gesamtqualifikation auch stets auf dem neuesten Stand halten. Allerdings ist auch hierbei darauf zu achten dass die Fortbildungsmassnahmen nach Art und Umfang den Anforderungen der Graduierungsordnung entsprechen.

(9) Wollen sie schließlich in eine höhere Graduierungsstufe wechseln, müssen Sie neben den im Absatz zuvor beschriebenen Maßnahmen zum Erhalt Ihrer Qualifikation auch wieder Belege für deren Ausbau einreichen (sog. Umstufungsverfahren). Im Rahmen diese Verfahrens reichen Sie also neben den zuvor beschriebenen zum Erhalt der Qualifikation bestimmten laufenden Fortbildungsmassnahmen auch, wie im Einstufungsverfahren, Nachweise darüber ein, wie Sie Ihre Qualifikationausgebaut haben. Das kann z.B. über zwischenzeitlich erlangte formelle Zusatzqualifikationen oder auch besondere praktische branchenbezogene Berufserfahrungen geschehen, etwa wenn Sie eine Zeit lang als Clubmmanager einer qualitätszertifizierten Golfanlage tätig waren. 

Was bringt die Zertifizierung zum Certified Club Manager (CCM) für Berufsangehörige?

Die tägliche Praxis des Clubmanagements von der jungen Golfübungsanlage bis zur alteingesessenen 36 Loch Anlage zeigt einfach, dass man alleine mit dem einen Begriff „Clubmanager“ den breit gefächerten Qualifikationen vieler Berufsangehöriger nicht mehr gerecht werden kann. „Clubmanager“ kann sich ganz einfach jeder nennen unabhängig von Ausbildung und Berufserfahrung.

Die Zertifizierung zum CCM dient u.a. dazu, die eigene fachliche Qualifikation als Clubmanager:

a) nach einem einheitlichen, branchenweit anerkannten Maßstab zu bewerten und
b) gleichzeitig differenzierter darzustellen,

Seit der Einführung des CCM im Jahre 2008 besteht deshalb für Berufsangehörige im Golfbetriebsmangement die Möglichkeit, ihre Qualifikation nach einem anerkannten Anforderungsprofil nachzuweisen und die international anerkannte Berufsbezeichnung des „Certified Club Manager“ zu erlangen. Für diese Titulierung besitzt der GMVD in den Abstufungen CCM4 (0000) bis CCM1 (0000)“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz die ausschließlichen Lizenzvergaberechte.

Warum sollte ich mich zum CCM zertifizieren lassen?

Für die Teilnehmer am GMVD Graduierungssystem ergeben sich erfahrungsgemäß folgende Gründe für eine Teilnahme:

1. CCM Graduierte versprechen sich Vorteile am Arbeitsmarkt:
Zertifizierungen funktionieren ähnlich wie Markenprodukte bei der Produktauswahl im täglichen Leben: Am Arbeitsmarkt dienen sie personalverantwortlichen Entscheidern als vertrauter Orientierungsrahmen bei der Personalauswahl zwischen vorgeprüften Bewerbern und den übrigen Kandidaten.

2. Teilnehmer am Graduierungssystem wollen ihre Arbeitsqualifikation zeitgemäß bestätigt wissen:
Zertifizierungen sind in allen Bereichen professioneller beruflicher Tätigkeit auf dem Vormarsch z.B.: Microsoft Certified System Engineer, Certified Management Consultant, etc.

Auch im Golfbereich kommen deshalb zunehmend Zertifizierungen / Klassifizierungen zum Tragen, Beispiele sind:

  • Certified Club Manager Ausbildung der CMAA (Club Manager Association of America)
  • Golflehrerzertifizierung der PGA of Germany
  • Fortbildungszertifizierung Greenkeeper Verband Deutschland
Was bringt die Zertifizierung zum Certified Club Manager (CCM) für personalverantwortliche Entscheider auf Golfanlagen?

Für personalverantwortliche Entscheider von Golfanlagen bedeutet die expansive Entwicklung des Ausbildungsangebots:

  • Wie behält man den Überblick über die gängigen Qualifikationen im Clubmangement?
  • Wie kann man den Wert eines Ausbildungsabschlusses einschätzen?

Nachhaltigkeit des Orientierungsrahmens
Mit dem CCM Graduierungssystem besteht unter Federführung des GMVD und unter Mitwirkung des DGV ein allgemein anerkanntes, auf Nachhaltigkeit, Marktorientierung und Transparenz gleichermaßen ausgelegtes Berufsbildungskonzept mit dem Sie sich als Personalentscheider berufsfachlich immer auf die sichere Seite begeben.

Ausgewogene Berufsbildungskonzeption
Das garantiert zum einen die Tatsache, dass alle Teilnehmer am Graduierungssystem i.d.R. einen der anerkannten Berufsfachabschlüsse Golfbetriebswirt (DGV) oder Golfbetriebsmanager (IST) als Zugangsvoraussetzung nachweisen müssen. (Für ältere Graduierte gelten mit dem DGV abgestimmt äquivalente Sonderbestimmungen).

Um sich im Graduierungssystem erfolgreich entwickeln zu können, muss jeder Teilnehmer darüber hinaus stets gleichzeitig einen Ausbau seiner Fachkenntnisse (gemessen in Qualifikationspunktzahlen) und seiner praxisbezogenen Berufserfahrung, (gemessen in branchenbezogenen Beschäftigungszeiten) nach einem zwischen den Verbänden abgestimmten Leistungs- und Punktekatalog (Graduierungsordnung) nachweisen.

So soll sichergestellt werden, dass theoretisch besonders gut ausgebildete Teilnehmer ohne praktische Berufserfahrung genau so wenige Entwicklungschancen im Graduierungssystem haben wie „Leute der Praxis“ die über keine fundierte Ausbildung verfügen.

Welchen konkreten Nutzen habe ich bei meiner Arbeit als personalverantwortlicher Entscheider?

Im Personalbereich bietet das GMVD Graduierungssystem Hilfestellung bei:

Sichtung des Arbeitsmarktes
z. B. über Graduiertenverzeichnis unter www.gmvd-ccm.de 

Formulierung des Anforderungsprofils
über: www.gmvd-ccm.de

Effizienter Bewerbervorauswahl
über differenzierten Graduierungsnachweis – d.h. alle Qualifikationsmerkmale eines Bewerbers übersichtlich auf einen Blick

Orientierung zu Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
über Bewertungsverzeichnis als Anlage zur Graduierungsordnung unter www.gmvd-ccm.de

Qualifizierter Bewerberauswahl:

  • Eine CCM Graduierung steht jeweils in abgestufter Form für eine theoretische und praxisbezoge, ausgewogene fachliche Gesamtqualifikation des Graduierten.
  • Die Jahreszahl hinter der Graduierungsstufe (z.B. CCM 3 (2012)) gibt einen Hinweis auf die Aktualität des berufsfachlichen Wissens.
  • CCM Graduierte sind durch ihre Graduierung bereit, sich vergleichen zu lassen und bringen damit eine nicht selbstverständliche leistungsorientierte Grundeinstellung mit.
  • Als Teilnehmer am GMVD Graduierungssystem dokumentieren sie ihre Überzeugung zur Bedeutung einer gezielten Fortentwicklung ihrer Arbeitskraft in Anlehnung an die Erfordernisse des Arbeitsmarktes.

Fazit:
Das in Zusammenarbeit mit dem DGV entwickelte CCM Graduierungssystem empfiehlt sich damit als vertrauenswürdige Hilfestellung bei vielen Fragen in der täglichen Personalarbeit des Clubmanagementbereichs!

 

Welchen konkreten Nutzen bringt die Zertifizierung zum Certified Club Manager (CCM) für Berufsangehörige auf Golfanlagen?

Für Berufsangehörige im Clubmanagement stellen sich mit jedem neuen Berufsabschluss, der auf den Markt kommt, gleich drei Fragen:

  • Was ist mein bisheriger Abschluss vor dem Hintergrund der Neuerscheinung(en) am Arbeitsmarkt dann noch wert?
  • Kann ich es mir wirklich leisten, zur Erhaltung des Marktwerts meiner Arbeitskraft den neuen Abschluss n i c h t zu machen?
  • Wird es meinen Abschluss auch in weiterer Zukunft noch geben, wer kennt in 20 Jahren noch meinen heute erworbenen Abschluss

Exklusivität der Berufsbezeichnung
Mit der Teilnahme am GMVD Graduierungssystem machen Sie sich von den zuvor angeschnittenen Fragen ein gutes Stück unabhängiger, denn: Sie erhalten als Mitarbeiter im Golfbetriebsmanagement die Möglichkeit, eine Ihrer Qualifikation entsprechende, gesetzlich geschützte und branchenweit anerkannte Berufsbezeichnung zu erlangen.

Die offizielle und für jedermann im Internet zugängliche Veröffentlichung aller Graduierten mit ihren aktuellen Graduierungsdaten soll die Gemeinschaft aller Graduierten vor unberechtigten Trittbrettfahrern schützen.

Gleichzeitig ist die Veröffentlichung im Graduiertenverzeichnis ein probates Mittel der Selbstdarstellung am Arbeitsmarkt.

Nachhaltigkeit der Berufsbezeichnung
Nachhaltigkeit der BerufsbezeichnungDer Clou des Graduierungssystems ist: Das Graduierungssystem ist keine Ausbildung sondern bewertet andere Ausbildungen und ist damit besonders nachhaltig, denn:Eine Ausbildung müssen Sie sowieso machen. Sie fahren also grundsätzlich zweigleisig, weil der CCM immer nur zusätzlich zur Ausbildung Sinn macht, indem er diese bewertet.

Das Gute dabei: Der CCM bewertet in Abstimmung mit dem DGV fast jede für das Clubmanagement sinnvolle Ausbildung. So können Sie diese nach Ihren individuellen Neigungen auswählen und ggf. auch auf eine Tätigkeit außerhalb der Golfbranche zuschneiden. (Einzige fachliche Bedingung ist: Sie müssen einen der anerkannten Berufsfachabschlüsse Golfbetriebswirt (DGV) oder Golfbetriebsmanager (IST) nachweisen).

Fazit:
Welche Ausbildung in Zukunft auch immer kommt oder verschwindet, mit der Graduierung zum CCM sind Sie in jedem Falle unabhängig!

Instrument zum effizienten Laufbahncontrolling

Teilnehmer am Graduierungssystem können punkt- und dokumentengenau anhand ihres Graduierungsnachweises den aktuellen Bewertungsstand ihrer Laufbahn nachvollziehen sowie anhand der veröffentlichten Graduierungsordnung objektiv überprüfen. Darüber hinaus kann der Graduierungsnachweis zur umfassenden Grundlage der weiteren Laufbahnplanung eingesetzt werden.

Instrument bei der Arbeitsplatzsuche
Der Graduierungsnachweis kann als eindrucksvoller Beleg der fachlichen Gesamtqualifikation im Rahmen einer Stellenbewerbung eingesetzt werden. Im Rahmen von Bewerbungsunterlagen werden spezielle Praxiserfahrungen durch den Graduierungsnachweis wesentlich besser sichtbar als durch den Nebensatz eines noch so qualifizierten Arbeitszeugnisses.

Die systematisch über viele Jahre dokumentierte Fortbildungs- und Verbandsaktivität kann darüber hinaus im Vergleich zu konventionellen Unterlagen mit zahlreichen Bescheinigungskopien u.U. einen neuen, eigenen Aktivposten im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens ausmachen, da die Fortbildungsaktivität als zielorientiertes Vorgehen in ihrer Gesamtheit beurteilbar wird.

Neben den „harten“ Qualifikationsmerkmalen wie Ausbildungs- und Berufsabschlüssen sind vor allem die golfbetriebsspezifischen Berufserfahrungen des Bewerbers, soweit sie glaubhaft belegt wurden, detailliert ausgewiesen. Gerade dieser besonders wichtige Punkt kommt bei der üblichen Sichtung von Bewerbungsunterlagen aus Zeitgründen erfahrungsgemäß häufig zu kurz.

Schließlich ergeben sich durch den Graduierungsnachweis wertvolle Hinweise zur Bereitschaft des Bewerbers, seine berufliche und persönliche Qualifikation durch geeignete Maßnahmen zur Entwicklung seiner fachlichen und sozialen Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln.

Fazit:
Im GMVD Graduierungssystem bringen Sie nicht nur theoretische Ausbildungsabschlüsse sondern auch nachgewiesene Berufserfahrungen weiter, indem sie mit entsprechenden Punkten honoriert werden!

Entwicklungsmöglichkeit unter Chancengleichheit

Das Graduierungssystem ist dergestalt aufgebaut, dass zur erfolgreichen Weiterentwicklung sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Berufserfahrungszeiten zwingend erwartet werden.

Um in eine höhere Graduierungsstufe zu gelangen, muss jeder Teilnehme

  • Kenntnisse ausgedrückt in Qualifikationspunktzahlen und
  • Berufserfahrung ausgedrückt in branchenbezogenen Beschäftigungszeitennachweisen.


Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass theoretisch besonders gut ausgebildete Teilnehmer ohne praktische Berufserfahrung genauso wenige Entwicklungschancen im Graduierungssystem haben wie „Leute der Praxis“, die über keine fundierte Ausbildung verfügen.

Wertzuwachs
Letztlich erhalten Teilnehmer, je eher Sie sich graduieren lassen, desto früher das geschützte Recht, die renommierte Berufsbezeichnung für Berufsangehörige im Golfbetriebsmanagement tragen zu dürfen. Dies bringt Ihnen nach den bisherigen Erfahrungen gewöhnlich nicht nur die besondere Anerkennung der Mitglieder und Mitarbeiter an Ihrem Arbeitsplatz, es kann auch mancherorts die tägliche Zusammenarbeit bei gestiegenem Respekt nicht unerheblich erleichtern.

Welche Philosophie steckt hinter dem Graduierungssystem, gibt es eine fundierte Basis, auf die ich vertrauen darf?

Die Werte Nachhaltigkeit, Marktorientierung und Transparenz bilden die ideelle Substanz des GMVD Graduierungssystems und stellen zugleich die Garantie für den Mehrwert, den das Graduierungssystem für Berufsangehörige und personalverantwortliche Entscheider in der Praxis generiert.

Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit des Graduierungssystems ergibt sich aus der Tatsache, dass sowohl bestehende als auch künftig erst noch entstehende Ausbildungsgänge bei Bedarf fachkundig geprüft, bewertet und stets unter dem einheitlichen Markendach des „Certified Club Manager“ zusammen mit anderen Laufbahnmerkmalen in den graduell abgestuften Formen CCM 4 - CCM 1 eingeordnet werden.

Marktorientierung
Die Nachhaltigkeit des Graduierungssystems wird weiterhin ergänzend geprägt durch den arbeitsmarktorientierten Gestaltungsmaßstab zum Berufsbild des CCM.Diese Leitlinie beinhaltet das graduell abgestufte Bild einer sowohl theoretisch als auch praktisch ausgewogen qualifizierten Fach- und/oder Führungskraft für das Golfbetriebsmanagement, die sich dem Werterhalt ihrer Arbeitskraft sowohl durch kontinuierliche fachliche und persönlichkeitsbildende Fortbildung als auch durch aktive Teilnahme am Verbands- und Branchengeschehen im Sinne des Netzwerkgedankens widmet.

Transparenz
Zur Akzeptanzförderung des Graduierungssystems sowie als vertrauensbildende Maßnahme bei allen Beteiligten setzt das System neben den vorgenannten Merkmalen auf größtmögliche Transparenz.Die Umsetzungsbestimmungen zum Graduierungssystem werden in Zusammenarbeit mit dem DGV vom branchenübergreifend zusammengesetzten Graduierungsausschuss in regelmäßigen Abständen überprüft und den aktuellen Erfordernissen am Arbeitsmarkt angepasst.

Darüber hinaus erhält jeder Graduierte zu den Merkmalen seines beruflichen Werdegangs einen differenzierten Graduierungsnachweis, aus dem detailliert hervor geht, welche Laufbahnmerkmale zu welchen Graduierungsbedingungen in sein Graduierungsergebnis eingeflossen sind.


Fazit
Der CCM Standard bietet eine verlässliche Orientierung für eine zeitgemäße, marktorientierte und ausgewogene qualifizierte Laufbahnplanung, in der weder ausschließlich theoretische Überflieger noch einseitig orientierte Berufspraktiker besondere Vorteile haben.

Warum sollte ich mich jetzt zertifizieren lassen?

Klar ist, Zertifizierungen sind in vielen Berufsbereichen auf dem Vormarsch.Je mehr Ausbildungsabschlüsse bestehen (im Golfmanagement mittlerweile mindestens vier), je breiter das Aufgabenfeld ist, desto lauter wird der Ruf nach einem übergeordneten Rahmenkonzept für die Berufsgruppe der hauptamtlich tätigen Fach- und Führungskräfte im Golfbetriebsmanagement. Zu einer Zertifizierung gibt es also mittel- bis langfristig kaum Alternativen.

Eine Zertifizierung zum CCM in 2013 bietet darüber hinaus vor allem (dienst-)älteren Kollegen letztmalig die Chance, zu Übergangsbedingungen in das System integriert zu werden, auch wenn sie z.B. die Berufsfachbildungsgänge (DGV-Betriebswirt bzw. IST/GMVD Golfbetriebsmanager) nicht nachweisen können. Übergangsbedingungen bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass es sich um einen vereinfachten, sondern nur um einen veränderten Zugang zum Graduierungssystem handelt.

Übergangsbedingungen bei der Systemintegration bedeutet in diesem Zusammenhang,

  • dass insbesondere dienstältere Interessenten von einer Vielzahl von besonderen Bestimmungen profitieren können, die Ihnen den grundsätzlichen Zugang und eine möglichste sachgerechte Einstufung ermöglichen sollen,
  • dass sich der Graduierungsausschuss auf besonderen Antrag die Zeit nimmt, die individuellen Voraussetzungen einzelner Teilnehmer zu prüfen und zu bewerten, und ggf. organisatorisch aufwendige Ersatzmaßnahmen qualifizierte Fachgespräche, Prüfungen, etc. zu veranstalten, um eine Gleichwertigkeit mit den aktuellen Bedingungen der Graduierungsordnung herzustellen.

Die Integration des Mitgliederbestandes mit seinen unterschiedlichsten Zugangsvoraussetzungen im Rahmen der Übergangsbedingungen ist ein besonders aufwendiges Verfahren, dass nur in der Einführungsphase wirtschaftlich vertretbar zu realisieren ist und gegenüber Folgegenerationen auch nur in dieser Phase unter Gleichbehandlungsgrundsätzen legitim erscheint.

Ich fange gerade erst im Golf Management an, macht eine Zertifizierung / Registrierung denn da für mich schon Sinn?

Diese Frage ist kaum objektiv zu beantworten. Objektiv festzustellen ist aber die praktische Erfahrung aus den bisherigen Graduierungsjahrgängen, wonach gerade die Gruppe der Berufseinsteiger und die der besonders weit qualifizierten Berufsangehörigen sich zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil haben graduieren lassen.

Unabhängig hiervon meinen wir aber, dass folgende Gründe für eine frühzeitige Einschreibung sprechen: Mit einer Einschreibung zum CCM cand. dokumentieren und signalisieren Sie auch Ihren professionellen Anspruch zu Ihrem beruflichen Selbstverständnis zum Berufsstand. Dabei profitieren Sie in der Außenwirkung sicherlich auch von der Vielzahl der bisher graduierten und damit besonders leistungsorientierten Berufskollegen, die durch ihre Graduierung zum anerkannt positiven Erscheinungsbild des CCM beigetragen haben.

Mittels der ausgestellten Graduierungsbescheide können Sie bereits in einem vergleichsweise frühen Stadium Ihres beruflichen Werdegangs Ihre planvoll gewählten Berufserfahrungen und Fortbildungen in offizieller Form dokumentieren und an interessierte Kreise (z.B. im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens) auch wirkungsvoll kommunizieren.

Mit der Einschreibung zum CCM cand. erhalten Sie die Teilnahmeberechtigung zu den in Zukunft geplanten Graduierungsfachveranstaltungen, die Sie als einzige Qualifikation wahlweise entweder als Fortbildungs- oder als Qualifizierungsmaßnahme anerkennen lassen können.

Schließlich können Sie bereits in diesem Stadium für das in 2010 gestartete Patenschaftsprogramm Anwartschaftszeiten ansammeln um dann als CCM 4 auf der Warteliste der Bewerber einen der vorderen Plätze einnehmen zu können.

Welche Hilfsmittel kann ich bei der Bearbeitung der Anträge nutzen?

1. Nutzen Sie die Informationen aus dem Internet unter www.gmvd-ccm.de

  • Eine Beschreibung des Systems entnehmen Sie der dort hinterlegten Graduierungsordnung.
  • Die häufigsten Fragen zum System beantwortet Ihnen das Kapitel FAQ.
  • Im Graduiertenverzeichnis finden Sie Berufskollegen die Sie fragen können.
  • Sämtliche Antragsformulare finden Sie als kompletten Satz zusammengestellt unter „CCM Formularsätze“. Jeder Formularsatz enthält eine Beschreibung (06 AEU), wie die Unterlagen aufzubereiten sindJeder Formularsatz enthält eine Checkliste (05 E), die ihnen hilft, den Überblick zu behalten.
  • Ein separater Abschnitt „Nachweisformulare“ hilft Ihnen ggf. erforderliche Bescheinigungen für Ihren Arbeitgeber vorzubereite.
  • Ein Musterantrag schließlich gibt Ihnen eine Hilfestellung wie der Antrag auszufüllen ist.

2. Zögern Sie nicht, persönlich Kontakt aufzunehmen

  • Für allgemeine Fragen steht die Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.
  • Für spezielle Fragen vermittelt die Geschäftsstelle einen Kontakt zu Mitgliedern des GMVD Graduierungsausschuss.

Golf Management Verband Deutschland e.V. / GMVD Marketing GmbH

Isarstraße 3 (Eingang Am Georgenstein)
82065 Baierbrunn-Buchenhain

Tel. 089 / 99 01 76-30

Fax 089 / 99 01 76-34

Wir sind für Sie da

MO – FR:08:30 - 13:00 Uhr
14:00 - 17:00 Uhr

Unsere Ansprechpartner

Geschäftsführer: Andreas Dorsch

Assistent der Geschäftsführung: Michael Sälzler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Robert M. Frank

CCM-Beratung: Harald Lang

Teamassistent: Alexander Himmel

"WIR BEWEGEN GOLF!"