Häufig gestellte Fragen

Nachfolgend bieten wir Ihnen eine Auswahl häufig gestellter Fragen (FAQ) und deren Beantwortung zum Themenbereich des GMVD Graduierungssystems.

Hierzu bitten wir Sie Folgendes zu beachten:

Die Beantwortung der nachfolgenden Fragen erfolgt nach bestem Wissen der beteiligten Funktionsträger, kann aber für Ihre Graduierung lediglich empfehlenden und keinen verbindlichen Charakter haben. Verbindliche Aussagen zu Einzelfällen können immer nur in Kenntnis der relevanten Einzelumstände nach einer formellen Entscheidung durch den Graduierungsausschuss erfolgen.

Die nachfolgenden Ausführungen im Rahmen der FAQ sollen Ihnen aber z.B. ein Gefühl dafür vermitteln, welche Motive, Begründungen und Maßstäbe für den Graduierungsausschuss bei seinen Entscheidungen und insbesondere bei der Ausübung von Ermessensspielräumen vermutlich eine Rolle spielen werden.

Diese FAQ befindet sich auch nach der eigentlichen Einführungsphase des Graduierungssystems in einer ständigen Fortentwicklung. Wir empfehlen Ihnen deshalb, dieser Seite immer mal wieder einen Besuch abzustatten, um sich auf den neuesten Stand zu bringen.

I. Grundsätzliche Fragen zum Graduierungssystem

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Aktualisierungsverfahren oder Umstufungsverfahren? Wann wähle ich was?

Mit Ablauf des Kalenderjahres endet für alle Teilnehmer eines Graduierungsjahrganges, die Graduierungsperiode, sodass sich im Hinblick auf Ihre CCM Graduierung die Frage stellt:

Wie geht’s weiter, Umstufungs- oder Aktualisierungsgraduierung, oder mit anderen Worten “upgrade oder (nur) update?“

Umstufungsverfahren („upgrade + update“)
Im Rahmen einer karriereorientierten Betrachtungsweise sollten Sie sich natürlich zunächst immer die Frage stellen, ob Sie bereits die Anforderungen für die nächsthöhere Graduierungsstufe erfüllen und ggf. das Umstufungsverfahren wählen. Die zentralen Fragen in diesem Zusammenhang lauten:

  • Erfüllen Sie die Anforderungen an die Dauer der praktischen Berufszeiten?
  • Erfüllen Sie die Anforderungen an die Mindestpunktzahlen insbesondere im Bereich Qualifikation?

Die stufenbezogenen Anforderungen können Sie den Bedingungen zu § 2 GrO entnehmen und aufgrund der Kenntnis Ihrer Laufbahnentwicklung natürlich selbst am besten beurteilen. Gerade im Hinblick auf die verschiedenen nachträglich eingeführten Neuregelungen in den letzten Jahren der Einführungs- und Erprobungsphase, aber auch nach einem Stellenwechsel, nach dem Abschluss einer größeren Ausbildungsmaßnahme oder wenn Sie eine Graduierungsstufe beim letzten Mal knapp verfehlt haben, kann es für Sie sinnvoll sein, wegen des Punktezuwachses auf Ihrem „Qualifikationskonto“ über eine Umstufungsgraduierung nachzudenken.

(Bedenken Sie bitte, dass Sie, unabhängig von besonderen Ausbildungsmaßnahmen im Bereich Qualifikation alleine durch Ihren Zuwachs an Berufserfahrung während der vergangenen 24 Monate in der Zwischenzeit quasi automatisch einige Punkte gesammelt haben, soweit Sie in einem aktiven Vollzeitbeschäftigungsverhältnis gestanden haben.)

Kommt eine Umstufung für Sie nicht in Betracht, kommt i.d.R. nach zwei Jahren, eine Aktualisierung in Betracht.

Aktualisierungsverfahren („update only“)
Mit der erfolgreichen Teilnahme am Aktualisierungsverfahren weisen Sie nach, dass Sie das Qualitätsniveau Ihrer zuletzt erlangten CCM Graduierungsstufe durch verschiedene Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten auf dem bisherigen Qualitätsniveau erhalten haben. Als Ergebnis eines erfolgreichen Verfahrensabschlusses erhalten Sie die erst durch den Graduierungsnachweis belegte Berechtigung, Ihren bisherigen Graduierungsjahreszusatz, z.B.: „(2010)“ in der öffentlichen Darstellung gegen den Zusatz „(2012)“ austauschen zu dürfen. Auch im öffentlich einsehbaren Graduierungsregister unter www.gmvd-ccm.de ist der neue (aber bei Nichtaktualisierung auch der alte) Zusatz ersichtlich. Da Sie zur Erhaltung der Aktualität keine Nachweise zur weiteren Qualifikation oder Berufserfahrung beibringen müssen, ist im Aktualisierungsverfahren allerdings auch keine Veränderung Ihrer Graduierungsstufe möglich.

Was muss ich in der Praxis bei Aktualisierungsverfahren und Umstufungsverfahren beachten?

Teilnehmer am Aktualisierungs- bzw. Umstufungsverfahren rufen die entsprechenden Formulare bitte unter www.gmvd-ccm.de/ccm/ccm-formularsaetze.html oder bei der Geschäftsstelle ab.

Bitte rufen Sie jeweils komplette Formularsätze und nach Möglichkeit keine Einzelformulare ab, so haben Sie am ehesten die Gewähr, auch wirklich über alle notwendigen Antragsdokumente zu verfügen.

Alle Verfahren sind in der Bearbeitung vom Grundsatz her dem Ihnen bereits bekannten Einstufungsverfahren sehr ähnlich, allerdings mit einer wichtigen Ausnahme: Die Vorbereitung der Nachweise ist wesentlich einfacher geworden, denn:

Für Teilnehmer am Aktualisierungsverfahren gilt:

  • Relevant sind nur relativ junge Belege für die Bereiche „Fortbildung“ und „GMVD Verbandsaktivität und Sonstiges“ i.d.R. für die letzten 2 Jahre.
  • Durch die Kooperation der meisten branchenbezogenen Bildungsanbieter mit dem GMVD Graduierungssystem (für Sie erkennbar am CCM Logo in der Seminarausschreibung des jeweiligen Anbieters) wird Ihre Teilnahme an einer Fortbildung für Teilnehmer am Graduierungssystem auf Wunsch automatisch an die GMVD Geschäftsstelle übermittelt und dort zentral erfasst. Die Geschäftsstelle versendet jeweils zu Jahresbeginn an jeden Teilnehmer einen „Aktivitäts-Kontoauszug“ der zumindest alle GMVD Veranstaltungen und die der meisten CVS Anbieter ausweist.
    Ihr Vorteil: Sie reichen anstatt zahlreicher Bescheinigungskopien einfach nur das Original des letzten „Aktivitäts-Kontoauszugs“ ein, ggf. ergänzt um die Veranstaltungsbescheinigungen derjenigen Veranstalter, die auf dem Auszug (aus welchem Grund auch immer) nicht erfasst sind.

Für Teilnehmer am Umstufungsverfahren gilt ergänzend für die einzureichenden Nachweise zum Bereich Qualifikation/Berufserfahrung:

  • Das Gros der Nachweise haben Sie im Zweifel bereits beim letzten Mal eingereicht, relevant sind auch hier i.d.R. nur Nachweise zu Qualifikationen und Berufserfahrungen der letzten zwei Jahre.
  • Auch die höchst aufwendige Beschaffung älterer Nachweise dürfte dieses Mal entfallen, es sei denn, Sie wollen noch nachträglich von einer der Neuregelungen zur Graduierungsordnung (z.B. Seiteneinsteigerregelung) profitieren.


Bei der Vorbereitung der Antragsunterlagen beachten Sie bitte die allgemeinen Hinweise zur Vorbereitung von Graduierungsunterlagen in unserem Informationsblatt, das Sie bereits zum Einstufungsverfahren erhalten haben und welches ebenfalls im Internet unter www.gmvd-ccm.de für Sie abrufbereit steht.

Für alle Verfahrensgänge gilt: Sie müssen bis spätestens zum festgesetzten Einsendeschluss Ihre vollständigen Antragsunterlagen ausgefüllt und unterschrieben an die Geschäftsstelle zurückgesandt haben.

Alle eingesandten Unterlagen werden von uns wie gewohnt belegmäßig geprüft und in der bereits bekannten Weise im Rahmen eines Graduierungsnachweises nachvollziehbar dokumentiert und an Sie im Rahmen der Jahrestagung/Golfkongress bzw. postalisch bekanntgegeben.

Sollten Sie hierzu und insbesondere zur Chancenabwägung für eine erfolgreiche Umstufungsgraduierung Fragen haben, steht Ihnen zu deren Beantwortung die Geschäftsstelle, aber wie gewohnt auch unser Hotline-Beratungsservice zu bestimmten Terminen auf Anfrage gerne zur Verfügung.

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Aktualisierungsverfahren und dem Aktivitäts-Kontoauszug?

Der Aktivitäts-Kontoauszug ist eine Serviceleistung der Geschäftsstelle zur Entlastung der Graduierungsteilnehmer von leider unvermeidbaren bürokratischen Erfordernissen bei der Verfahrensabwicklung. Die Erleichterung für die Teilnehmer besteht darin, dass Teilnahmebescheinigungen für 24 Monate nicht mehr gesucht und kopiert werden müssen, soweit sie im Aktivitätsnachweis erfasst sind. Das Dokument kann allerdings keinen Anspruch auf vollständige Erfassung aller Fortbildungsaktivitäten leisten, da nicht alle und insbesondere keine branchenfremden Ausbildungsanbieter der Kooperation angeschlossen sind.

Durch die Kooperation der meisten branchenbezogenen Bildungsanbieter mit dem CCM Graduierungssystem (Für Sie erkennbar am CCM Logo in der Seminarausschreibung des jeweiligen Anbieters) wird Ihre Teilnahme an einer Fortbildung auf Wunsch automatisch an die GMVD Geschäftsstelle übermittelt und dort zentral erfasst. Hierüber erhalten Sie künftig jeweils zur Jahresmitte einen Kontoauszug mit allen Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten der seit der letzten Graduierung von Ihnen besuchten Veranstaltungen.

Die Vorteile dieser Serviceleistung der GMVD-Geschäftsstelle für Sie:

  • Sie können jeweils zur „Halbzeit“ einer Graduierungsperiode erkennen, wie viele Punkte Sie bereits zur Anerkennung gesammelt haben (und wie viele Sie noch innerhalb der nächsten zwölf Monate benötigen).
  • Zum Ende der Graduierungsperiode übertragen Sie die Veranstaltungen aus dem Auszug in das jeweilige Antragsformular 02-4 bzw. 02-5 und reichen anstatt zahlreicher Bescheinigungskopien einfach das Original des letzten Aktivitäts-Kontoauszugs ein.


Zu beachten ist allerdings: Nicht golfbezogene Fortbildungsleistungen wie z.B. das Angebot der IHK oder der Berufsgenossenschaften können im Aktivitäts-Kontoauszug nicht erfasst werden und müssen weiterhin über eine entsprechende Kopie der Teilnahme- und Seminarbescheinigung belegt werden. Entsprechend führt der Aktivitäts-Kontoauszug nicht automatisch, sondern erst durch Übertragung der Veranstaltungen in den jeweiligen Antragsvordruck und Einreichung des Antrags zusammen mit dem Aktivitäts-Kontoauszug im Rahmen eines gewählten Verfahrenstyps zu weiteren Graduierungsmaßnahmen.

Keinesfalls ist deshalb mit dem Aktivitäts-Kontoauszug das Graduierungsverfahren bereits in Gang gesetzt oder gar eine Berechtigung zur Führung einer aktualisierten Graduierung verbunden.

Hinweis
Die Leistung von Nachweisen per „Aktivitäts-Kontoauszug“ funktioniert künftig in allen Verfahrensformen (Einstufung / Aktualisierung / Umstufung), aber natürlich nur für die Bereiche „Fortbildung“ und „Verbandsaktivität und Sonstiges“ (und nicht für Qualifikation). Das System zur zentralen Registrierung von Veranstaltungsteilnehmern wurde natürlich erst innerhalb der letzten Graduierungsperioden entwickelt und umgesetzt. Aus diesen Gründen sollten Sie jeden Aktivitäts-Kontoauszug grundsätzlich nach Erhalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit prüfen.

Kann ich mich auch bereits nach 12 Monaten aktualisieren oder umstufen lassen?

Ja, eine Aktualisierung oder auch eine Umstufung ist grundsätzlich auch nach einem Jahr zu den üblichen Gebühren für diesen Verfahrensschritt möglich, sofern die entsprechenden Voraussetzungen ggf. zeitanteilig erfüllt sind, dabei gilt: Nach einem Jahr müssen sowohl im Bereich „Fortbildung“ als auch im Bereich „Verbandsaktivität und Sonstiges“ mindestens jeweils 50 % der regulären Mindestpunktzahlen einer zweijährigen Regel-Graduierungsperiode zur Erlangung einer Aktualisierung erreicht sein.

Überzählige Punkte für 24 Monats Aktualisierer (und kürzere Zeiträume) werden dabei bis zu einer bestimmten Höhe für die Folgeperiode gutgeschrieben.

Kann ich mich auch nach mehr als 24 Monaten aktualisieren oder umstufen lassen?

Ja, eine Aktualisierung ist grundsätzlich in einem Zeitraum bis zu 72 Monaten seit der letzten erfolgreich durchgeführten Aktualisierung möglich, soweit eine Durchschnittspunktzahl von 12 Punkten pro Jahr jeweils im Bereich Fortbildung und im Bereich GMVD Verbandsaktivität erreicht wird.

Da die Durchschnittswerte in längeren Zeiträumen als 24 Monaten nur schwer zu beeinflussen sind, rät der Graduierungsausschuss dazu, von dieser Möglichkeit nur in absoluten Ausnahmefällen Gebrauch zu machen.

ACHTUNG: Wird nicht spätestens innerhalb des 72 Monatszeitraums eine erfolgreiche Aktualisierung durchgeführt, kann nach den Maßstäben des Graduierungssystems die Qualität einer Qualifikation nicht mehr glaubhaft aufrecht erhalten werden. Wer die Grenze von 72 Monaten ohne erfolgreiche Aktualisierung überschreitet, muss deshalb mit einer Rückstufung seiner Graduierungsstufe rechnen.

Muss ich meine Graduierung eigentlich aktualisieren lassen?

Für alle Graduierten gilt grundsätzlich
Auch eine Aktualisierungsgraduierung erfolgt nur auf Antrag eines Graduierten und nicht automatisch. Die aktualisierte Graduierung drückt aus, dass der Graduierte die Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten bis zum Graduierungsstichtag im erforderlichen Umfang kontinuierlich erbracht hat. Dieser Nachweis ist eine der Voraussetzungen, um sich im Rahmen der nächsten Umstufungsgraduierung erfolgreich weiterentwickeln zu können. Darüber hinaus hat eine erfolgreiche Aktualisierungsgraduierung die Folge, dass der Graduierte autorisiert ist, in der Öffentlichkeit mit einem aktualisierten Graduierungsstatus (z.B. statt mit CCM 3 (2010) jetzt mit CCM 3 (2012)) auftreten zu können. Entsprechend wird diese Graduierung auch im öffentlich einsehbaren Graduierungsregister im aktualisierten Status ausgewiesen.

Bedeutung für die Außendarstellung
Sollten Sie nicht am Aktualisierungsverfahren teilnehmen, hat dies zunächst zur Folge, dass Sie den älteren Zusatz im Beispiel: „(2010)“ zu Ihrer Graduierung beibehalten müssen. Darüber hinaus werden Sie auch im Graduierungsregister mit dem bisherigen (veralteten) Graduierungsstatus öffentlich weitergeführt. Bedenken Sie dabei bitte, dass ein“ Weglassen“ der Jahresangabe nach der Graduierungsordnung nicht zulässig ist.

Bedeutung für die Umstufungsgraduierung
Eine aktualisierte Graduierung drückt, wie oben beschrieben, eine bis zum aktuellen Graduierungsstichtag kontinuierliche Fortentwicklung Ihrer Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten aus.

Sollten Sie also beabsichtigen sich in eine höhere Graduierungsstufe umstufen zu lassen (was der Regelfall sein dürfte), werden in diesem Zusammenhang die unterlassenen Aktualisierungsprüfungen nachgeholt werden müssen, um zu einem Ergebnis darüber zu kommen, ob Sie Ihre Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten seit der letzten Einstufung / letzten Umstufung im erforderlichen Umfang betrieben haben. Das unbegründete Auslassen einer Aktualisierungsgraduierung bringt in diesem Zusammenhang also keine Vorteile, wenn Sie sich im Graduierungssystem erfolgreich weiterentwickeln wollen.

Risiko der Rückstufung
Risiko der RückstufungWird nicht spätestens innerhalb des 72 Monatszeitraums eine erfolgreiche Aktualisierung durchgeführt, besteht nach der GrO das Risiko der Herabstufung der Graduierung!

Bedeutung für den Graduierungsnachweis
Darüber hinaus werden bekanntlich alle geltend gemachten und anerkannten Maßnahmen zu Fortbildung und Verbandsaktivität detailliert im Graduierungsnachweis zum jeweiligen Bereich aktuell und über die eigentliche Graduierungsperiode hinaus ausgewiesen.

Hier gilt es zu bedenken, dass es gerade eine Stärke Ihres Graduierungsnachweises ist, Ihre Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten über einen längeren Zeitraum zeitnah und detailliert abzubilden.

Bedenken Sie also bitte stets, (wie bei jedem Jahresabschluss), wie sich Ihre Aktivitäten oder bei unterlassenen Fortbildungen, entsprechende Aktivitätslücken in Ihrer späteren persönlichen „Qualifikationsbilanz“ im Rahmen des Graduierungsnachweises darstellen werden, da diese nicht mehr rückgängig zu machen sind.

Muss ich meine Graduierung auch als CCM (cand.) aktualisieren lassen?

Als CCM (cand.) sind Sie grundsätzlich befreit von der Aktualisierungsverpflichtung.

Sie können sich aber aktualisieren lassen, um z.B. ihren professionellen Anspruch an ihre Berufsausübung z.B. bei Bewerbungsverfahren zu unterstreichen. Ein aktualisierter Graduierungsnachweis ist für die Gruppe der CCM (cand.) erfahrungsgemäß deshalb interessant, da diese Gruppe sich i. d. R. am Beginn ihrer Laufbahn befindet und von daher aus karrieretechnischen Gründen vergleichsweise des Öfteren einen Stellenwechsel in Erwägung zieht. Durch die offiziell bestätigte, detaillierte Auflistung der Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten haben Sie als CCM (cand.) gerade in diesem frühen Stadium Ihrer Laufbahn ein weiteres Dokument, dass Ihre Bereitschaft zur fachlichen Weiterentwicklung eindrucksvoll bestätigen kann, insbesondere wenn vielleicht Ihre Fachausbildung im Moment noch aussteht oder noch nicht abgeschlossen ist.

Alle CCM (cand.) müssen spätestens 24 Monate vor dem Graduierungsstichtag zur Erlangung des CCM 4 (0000) mit einer regelmäßigen Fortbildung beginnen, es sei denn, der Abschluss einer Fachausbildung zum Golfbetriebswirt (DGV) bzw. Golfbetriebsmanager IST fällt in diesen Zeitraum. In letzterem Fall sind diese Teilnehmer von der Erbringung der Fortbildungs-Mindestpunktzahl in der betreffenden Graduierungsperiode befreit, da durch die Erlangung des Fachabschlusses von einem aktuellen Fortbildungsstand ausgegangen werden kann.

Wesentliche Grundlage für diese Erleichterung sind die Aktivitäts-Kontoauszüge für die besonders nachweisaufwendigen Bereiche „Fortbildung“ und „GMVD Verbandsaktivität und Sonstiges“, die dieses Mal den gesamten relevanten Graduierungszeitraum von 24 Monaten vollständig erfassen und Ihnen sowohl den erheblichen Schreib- als auch den Kopieraufwand für die geltend gemachten Veranstaltungen ersparen, soweit diese bei der Geschäftsstelle erfasst sind.

Wie Sie in 4 Schritten und wenigen Minuten Ihre Graduierungsunterlagen zum Aktualisierungs-/Umstufungsverfahren zusammenstellen:

Schritt 1
Graduierungsverfahren auswählen: Aktualisierung oder Umstufung?

  • Prüfen Sie, ob Sie genug Qualifikationspunkte und Berufsfacherfahrungszeiten seit der letzten Graduierung zusammenbekommen
  • Sind Sie sich unsicher, recherchieren Sie bei Kollegen, in der Geschäftsstelle oder buchen Sie rechtzeitig einen Hot Line Termin
  • Vor allem: Rätseln Sie nicht lange, zögern Sie nicht bei der Hot Line anzurufen, idealerweise schicken Sie zur Vorbereitung eine E-Mail mit der Problembeschreibung, viele Fragen können dann bereits vorab gelöst werden.

Schritt 2
Passenden Formularsatz im Internet abrufen und ausdrucken!

  • Drucken Sie möglichst keine Einzelformulare, sondern Formularsätze aus! Sie ersparen den langwierigen Zeitaufwand für die Formularauswahl. Sie haben mit Sicherheit auf Anhieb alle erforderlichen Formulare
  • Die Adresse lautet www.gmvd-ccm.de/ccm/formularsaetze.html


Schritt 3

GMVD Aktivitätskontoauszüge (als Anlage zum Graduierungsprofil) beifügen

Einfach Antrag ausfüllen, im Graduierungsprofil auf den Auszug beziehen, und - Auszug beifügen nicht vergessen - fertig! Sie sparen den Zeitaufwand für das Raussuchen und dokumentieren aller GMVD Veranstaltungen und vieler registrierter CVS Veranstaltungen der Branchensoftwareanbieter.Schließlich sparen Sie den Kopieraufwand. Und letztlich sparen Sie Nerven!

Schritt 4
NICHT GMVD Veranstaltungen/Qualifikationen etc. im Antrag ergänzen!

Am Schluss sind nur noch die zwischenzeitlich angefallenen, vom GMVD (noch) nicht erfassten Qualifikationen, Berufserfahrungen und Veranstaltungen (IHK, DATEV, BVGA etc.) zu dokumentieren und zu belegen:Organisationsfüchse haben diese Belege bereits während des Jahres für die Graduierung speziell abgelegt, oft hilft aber auch ein kurzer Blick in die alten Terminkalender und die Reiseabrechnungsbelege) um die Veranstaltungen zu rekonstruieren und die entsprechenden Belege zu finden.

II. Einstufungs- / Umstufungsverfahren

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Aktualisierungsverfahren oder Umstufungsverfahren? Wann wähle ich was?

Mit Ablauf des Kalenderjahres endet für alle Teilnehmer eines Graduierungsjahrganges, die Graduierungsperiode, sodass sich im Hinblick auf Ihre CCM Graduierung die Frage stellt:

Wie geht’s weiter, Umstufungs- oder Aktualisierungsgraduierung, oder mit anderen Worten “upgrade oder (nur) update?“

Umstufungsverfahren („upgrade + update“)
Im Rahmen einer karriereorientierten Betrachtungsweise sollten Sie sich natürlich zunächst immer die Frage stellen, ob Sie bereits die Anforderungen für die nächsthöhere Graduierungsstufe erfüllen und ggf. das Umstufungsverfahren wählen. Die zentralen Fragen in diesem Zusammenhang lauten:

  • Erfüllen Sie die Anforderungen an die Dauer der praktischen Berufszeiten?
  • Erfüllen Sie die Anforderungen an die Mindestpunktzahlen insbesondere im Bereich Qualifikation?

Die stufenbezogenen Anforderungen können Sie den Bedingungen zu § 2 GrO entnehmen und aufgrund der Kenntnis Ihrer Laufbahnentwicklung natürlich selbst am besten beurteilen. Gerade im Hinblick auf die verschiedenen nachträglich eingeführten Neuregelungen in den letzten Jahren der Einführungs- und Erprobungsphase, aber auch nach einem Stellenwechsel, nach dem Abschluss einer größeren Ausbildungsmaßnahme oder wenn Sie eine Graduierungsstufe beim letzten Mal knapp verfehlt haben, kann es für Sie sinnvoll sein, wegen des Punktezuwachses auf Ihrem „Qualifikationskonto“ über eine Umstufungsgraduierung nachzudenken.

(Bedenken Sie bitte, dass Sie, unabhängig von besonderen Ausbildungsmaßnahmen im Bereich Qualifikation alleine durch Ihren Zuwachs an Berufserfahrung während der vergangenen 24 Monate in der Zwischenzeit quasi automatisch einige Punkte gesammelt haben, soweit Sie in einem aktiven Vollzeitbeschäftigungsverhältnis gestanden haben.)

Kommt eine Umstufung für Sie nicht in Betracht, kommt i.d.R. nach zwei Jahren, eine Aktualisierung in Betracht.

Aktualisierungsverfahren („update only“)
Mit der erfolgreichen Teilnahme am Aktualisierungsverfahren weisen Sie nach, dass Sie das Qualitätsniveau Ihrer zuletzt erlangten CCM Graduierungsstufe durch verschiedene Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten auf dem bisherigen Qualitätsniveau erhalten haben. Als Ergebnis eines erfolgreichen Verfahrensabschlusses erhalten Sie die erst durch den Graduierungsnachweis belegte Berechtigung, Ihren bisherigen Graduierungsjahreszusatz, z.B.: „(2010)“ in der öffentlichen Darstellung gegen den Zusatz „(2012)“ austauschen zu dürfen. Auch im öffentlich einsehbaren Graduierungsregister unter www.gmvd-ccm.de ist der neue (aber bei Nichtaktualisierung auch der alte) Zusatz ersichtlich. Da Sie zur Erhaltung der Aktualität keine Nachweise zur weiteren Qualifikation oder Berufserfahrung beibringen müssen, ist im Aktualisierungsverfahren allerdings auch keine Veränderung Ihrer Graduierungsstufe möglich.

Was muss ich in der Praxis bei Aktualisierungsverfahren und Umstufungsverfahren beachten?

Teilnehmer am Aktualisierungs- bzw. Umstufungsverfahren rufen die entsprechenden Formulare bitte unter www.gmvd-ccm.de/ccm/ccm-formularsaetze.html oder bei der Geschäftsstelle ab.

Bitte rufen Sie jeweils komplette Formularsätze und nach Möglichkeit keine Einzelformulare ab, so haben Sie am ehesten die Gewähr, auch wirklich über alle notwendigen Antragsdokumente zu verfügen.

Alle Verfahren sind in der Bearbeitung vom Grundsatz her dem Ihnen bereits bekannten Einstufungsverfahren sehr ähnlich, allerdings mit einer wichtigen Ausnahme: Die Vorbereitung der Nachweise ist wesentlich einfacher geworden, denn:

Für Teilnehmer am Aktualisierungsverfahren gilt:

  • Relevant sind nur relativ junge Belege für die Bereiche „Fortbildung“ und „GMVD Verbandsaktivität und Sonstiges“ i.d.R. für die letzten 2 Jahre.
  • Durch die Kooperation der meisten branchenbezogenen Bildungsanbieter mit dem GMVD Graduierungssystem (für Sie erkennbar am CCM Logo in der Seminarausschreibung des jeweiligen Anbieters) wird Ihre Teilnahme an einer Fortbildung für Teilnehmer am Graduierungssystem auf Wunsch automatisch an die GMVD Geschäftsstelle übermittelt und dort zentral erfasst. Die Geschäftsstelle versendet jeweils zu Jahresbeginn an jeden Teilnehmer einen „Aktivitäts-Kontoauszug“ der zumindest alle GMVD Veranstaltungen und die der meisten CVS Anbieter ausweist.
    Ihr Vorteil: Sie reichen anstatt zahlreicher Bescheinigungskopien einfach nur das Original des letzten „Aktivitäts-Kontoauszugs“ ein, ggf. ergänzt um die Veranstaltungsbescheinigungen derjenigen Veranstalter, die auf dem Auszug (aus welchem Grund auch immer) nicht erfasst sind.

Für Teilnehmer am Umstufungsverfahren gilt ergänzend für die einzureichenden Nachweise zum Bereich Qualifikation/Berufserfahrung:

  • Das Gros der Nachweise haben Sie im Zweifel bereits beim letzten Mal eingereicht, relevant sind auch hier i.d.R. nur Nachweise zu Qualifikationen und Berufserfahrungen der letzten zwei Jahre.
  • Auch die höchst aufwendige Beschaffung älterer Nachweise dürfte dieses Mal entfallen, es sei denn, Sie wollen noch nachträglich von einer der Neuregelungen zur Graduierungsordnung (z.B. Seiteneinsteigerregelung) profitieren.


Bei der Vorbereitung der Antragsunterlagen beachten Sie bitte die allgemeinen Hinweise zur Vorbereitung von Graduierungsunterlagen in unserem Informationsblatt, das Sie bereits zum Einstufungsverfahren erhalten haben und welches ebenfalls im Internet unter www.gmvd-ccm.de für Sie abrufbereit steht.

Für alle Verfahrensgänge gilt: Sie müssen bis spätestens zum festgesetzten Einsendeschluss Ihre vollständigen Antragsunterlagen ausgefüllt und unterschrieben an die Geschäftsstelle zurückgesandt haben.

Alle eingesandten Unterlagen werden von uns wie gewohnt belegmäßig geprüft und in der bereits bekannten Weise im Rahmen eines Graduierungsnachweises nachvollziehbar dokumentiert und an Sie im Rahmen der Jahrestagung/Golfkongress bzw. postalisch bekanntgegeben.

Sollten Sie hierzu und insbesondere zur Chancenabwägung für eine erfolgreiche Umstufungsgraduierung Fragen haben, steht Ihnen zu deren Beantwortung die Geschäftsstelle, aber wie gewohnt auch unser Hotline-Beratungsservice zu bestimmten Terminen auf Anfrage gerne zur Verfügung.

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Aktualisierungsverfahren und dem Aktivitäts-Kontoauszug?

Der Aktivitäts-Kontoauszug ist eine Serviceleistung der Geschäftsstelle zur Entlastung der Graduierungsteilnehmer von leider unvermeidbaren bürokratischen Erfordernissen bei der Verfahrensabwicklung. Die Erleichterung für die Teilnehmer besteht darin, dass Teilnahmebescheinigungen für 24 Monate nicht mehr gesucht und kopiert werden müssen, soweit sie im Aktivitätsnachweis erfasst sind. Das Dokument kann allerdings keinen Anspruch auf vollständige Erfassung aller Fortbildungsaktivitäten leisten, da nicht alle und insbesondere keine branchenfremden Ausbildungsanbieter der Kooperation angeschlossen sind.

Durch die Kooperation der meisten branchenbezogenen Bildungsanbieter mit dem CCM Graduierungssystem (Für Sie erkennbar am CCM Logo in der Seminarausschreibung des jeweiligen Anbieters) wird Ihre Teilnahme an einer Fortbildung auf Wunsch automatisch an die GMVD Geschäftsstelle übermittelt und dort zentral erfasst. Hierüber erhalten Sie künftig jeweils zur Jahresmitte einen Kontoauszug mit allen Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten der seit der letzten Graduierung von Ihnen besuchten Veranstaltungen.

Die Vorteile dieser Serviceleistung der GMVD-Geschäftsstelle für Sie:

  • Sie können jeweils zur „Halbzeit“ einer Graduierungsperiode erkennen, wie viele Punkte Sie bereits zur Anerkennung gesammelt haben (und wie viele Sie noch innerhalb der nächsten zwölf Monate benötigen).
  • Zum Ende der Graduierungsperiode übertragen Sie die Veranstaltungen aus dem Auszug in das jeweilige Antragsformular 02-4 bzw. 02-5 und reichen anstatt zahlreicher Bescheinigungskopien einfach das Original des letzten Aktivitäts-Kontoauszugs ein.


Zu beachten ist allerdings: Nicht golfbezogene Fortbildungsleistungen wie z.B. das Angebot der IHK oder der Berufsgenossenschaften können im Aktivitäts-Kontoauszug nicht erfasst werden und müssen weiterhin über eine entsprechende Kopie der Teilnahme- und Seminarbescheinigung belegt werden. Entsprechend führt der Aktivitäts-Kontoauszug nicht automatisch, sondern erst durch Übertragung der Veranstaltungen in den jeweiligen Antragsvordruck und Einreichung des Antrags zusammen mit dem Aktivitäts-Kontoauszug im Rahmen eines gewählten Verfahrenstyps zu weiteren Graduierungsmaßnahmen.

Keinesfalls ist deshalb mit dem Aktivitäts-Kontoauszug das Graduierungsverfahren bereits in Gang gesetzt oder gar eine Berechtigung zur Führung einer aktualisierten Graduierung verbunden.

Hinweis
Die Leistung von Nachweisen per „Aktivitäts-Kontoauszug“ funktioniert künftig in allen Verfahrensformen (Einstufung / Aktualisierung / Umstufung), aber natürlich nur für die Bereiche „Fortbildung“ und „Verbandsaktivität und Sonstiges“ (und nicht für Qualifikation). Das System zur zentralen Registrierung von Veranstaltungsteilnehmern wurde natürlich erst innerhalb der letzten Graduierungsperioden entwickelt und umgesetzt. Aus diesen Gründen sollten Sie jeden Aktivitäts-Kontoauszug grundsätzlich nach Erhalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit prüfen.

Kann ich mich auch bereits nach 12 Monaten aktualisieren oder umstufen lassen?

Ja, eine Aktualisierung oder auch eine Umstufung ist grundsätzlich auch nach einem Jahr zu den üblichen Gebühren für diesen Verfahrensschritt möglich, sofern die entsprechenden Voraussetzungen ggf. zeitanteilig erfüllt sind, dabei gilt: Nach einem Jahr müssen sowohl im Bereich „Fortbildung“ als auch im Bereich „Verbandsaktivität und Sonstiges“ mindestens jeweils 50 % der regulären Mindestpunktzahlen einer zweijährigen Regel-Graduierungsperiode zur Erlangung einer Aktualisierung erreicht sein.

Überzählige Punkte für 24 Monats Aktualisierer (und kürzere Zeiträume) werden dabei bis zu einer bestimmten Höhe für die Folgeperiode gutgeschrieben.

Kann ich mich auch nach mehr als 24 Monaten aktualisieren oder umstufen lassen?

Ja, eine Aktualisierung ist grundsätzlich in einem Zeitraum bis zu 72 Monaten seit der letzten erfolgreich durchgeführten Aktualisierung möglich, soweit eine Durchschnittspunktzahl von 12 Punkten pro Jahr jeweils im Bereich Fortbildung und im Bereich GMVD Verbandsaktivität erreicht wird.

Da die Durchschnittswerte in längeren Zeiträumen als 24 Monaten nur schwer zu beeinflussen sind, rät der Graduierungsausschuss dazu, von dieser Möglichkeit nur in absoluten Ausnahmefällen Gebrauch zu machen.

ACHTUNG: Wird nicht spätestens innerhalb des 72 Monatszeitraums eine erfolgreiche Aktualisierung durchgeführt, kann nach den Maßstäben des Graduierungssystems die Qualität einer Qualifikation nicht mehr glaubhaft aufrecht erhalten werden. Wer die Grenze von 72 Monaten ohne erfolgreiche Aktualisierung überschreitet, muss deshalb mit einer Rückstufung seiner Graduierungsstufe rechnen.

Muss ich meine Graduierung eigentlich aktualisieren lassen?

Für alle Graduierten gilt grundsätzlich
Auch eine Aktualisierungsgraduierung erfolgt nur auf Antrag eines Graduierten und nicht automatisch. Die aktualisierte Graduierung drückt aus, dass der Graduierte die Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten bis zum Graduierungsstichtag im erforderlichen Umfang kontinuierlich erbracht hat. Dieser Nachweis ist eine der Voraussetzungen, um sich im Rahmen der nächsten Umstufungsgraduierung erfolgreich weiterentwickeln zu können. Darüber hinaus hat eine erfolgreiche Aktualisierungsgraduierung die Folge, dass der Graduierte autorisiert ist, in der Öffentlichkeit mit einem aktualisierten Graduierungsstatus (z.B. statt mit CCM 3 (2010) jetzt mit CCM 3 (2012)) auftreten zu können. Entsprechend wird diese Graduierung auch im öffentlich einsehbaren Graduierungsregister im aktualisierten Status ausgewiesen.

Bedeutung für die Außendarstellung
Sollten Sie nicht am Aktualisierungsverfahren teilnehmen, hat dies zunächst zur Folge, dass Sie den älteren Zusatz im Beispiel: „(2010)“ zu Ihrer Graduierung beibehalten müssen. Darüber hinaus werden Sie auch im Graduierungsregister mit dem bisherigen (veralteten) Graduierungsstatus öffentlich weitergeführt. Bedenken Sie dabei bitte, dass ein“ Weglassen“ der Jahresangabe nach der Graduierungsordnung nicht zulässig ist.

Bedeutung für die Umstufungsgraduierung
Eine aktualisierte Graduierung drückt, wie oben beschrieben, eine bis zum aktuellen Graduierungsstichtag kontinuierliche Fortentwicklung Ihrer Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten aus.

Sollten Sie also beabsichtigen sich in eine höhere Graduierungsstufe umstufen zu lassen (was der Regelfall sein dürfte), werden in diesem Zusammenhang die unterlassenen Aktualisierungsprüfungen nachgeholt werden müssen, um zu einem Ergebnis darüber zu kommen, ob Sie Ihre Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten seit der letzten Einstufung / letzten Umstufung im erforderlichen Umfang betrieben haben. Das unbegründete Auslassen einer Aktualisierungsgraduierung bringt in diesem Zusammenhang also keine Vorteile, wenn Sie sich im Graduierungssystem erfolgreich weiterentwickeln wollen.

Risiko der Rückstufung
Risiko der RückstufungWird nicht spätestens innerhalb des 72 Monatszeitraums eine erfolgreiche Aktualisierung durchgeführt, besteht nach der GrO das Risiko der Herabstufung der Graduierung!

Bedeutung für den Graduierungsnachweis
Darüber hinaus werden bekanntlich alle geltend gemachten und anerkannten Maßnahmen zu Fortbildung und Verbandsaktivität detailliert im Graduierungsnachweis zum jeweiligen Bereich aktuell und über die eigentliche Graduierungsperiode hinaus ausgewiesen.

Hier gilt es zu bedenken, dass es gerade eine Stärke Ihres Graduierungsnachweises ist, Ihre Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten über einen längeren Zeitraum zeitnah und detailliert abzubilden.

Bedenken Sie also bitte stets, (wie bei jedem Jahresabschluss), wie sich Ihre Aktivitäten oder bei unterlassenen Fortbildungen, entsprechende Aktivitätslücken in Ihrer späteren persönlichen „Qualifikationsbilanz“ im Rahmen des Graduierungsnachweises darstellen werden, da diese nicht mehr rückgängig zu machen sind.

Muss ich meine Graduierung auch als CCM (cand.) aktualisieren lassen?

Als CCM (cand.) sind Sie grundsätzlich befreit von der Aktualisierungsverpflichtung.

Sie können sich aber aktualisieren lassen, um z.B. ihren professionellen Anspruch an ihre Berufsausübung z.B. bei Bewerbungsverfahren zu unterstreichen. Ein aktualisierter Graduierungsnachweis ist für die Gruppe der CCM (cand.) erfahrungsgemäß deshalb interessant, da diese Gruppe sich i. d. R. am Beginn ihrer Laufbahn befindet und von daher aus karrieretechnischen Gründen vergleichsweise des Öfteren einen Stellenwechsel in Erwägung zieht. Durch die offiziell bestätigte, detaillierte Auflistung der Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten haben Sie als CCM (cand.) gerade in diesem frühen Stadium Ihrer Laufbahn ein weiteres Dokument, dass Ihre Bereitschaft zur fachlichen Weiterentwicklung eindrucksvoll bestätigen kann, insbesondere wenn vielleicht Ihre Fachausbildung im Moment noch aussteht oder noch nicht abgeschlossen ist.

Alle CCM (cand.) müssen spätestens 24 Monate vor dem Graduierungsstichtag zur Erlangung des CCM 4 (0000) mit einer regelmäßigen Fortbildung beginnen, es sei denn, der Abschluss einer Fachausbildung zum Golfbetriebswirt (DGV) bzw. Golfbetriebsmanager IST fällt in diesen Zeitraum. In letzterem Fall sind diese Teilnehmer von der Erbringung der Fortbildungs-Mindestpunktzahl in der betreffenden Graduierungsperiode befreit, da durch die Erlangung des Fachabschlusses von einem aktuellen Fortbildungsstand ausgegangen werden kann.

Wesentliche Grundlage für diese Erleichterung sind die Aktivitäts-Kontoauszüge für die besonders nachweisaufwendigen Bereiche „Fortbildung“ und „GMVD Verbandsaktivität und Sonstiges“, die dieses Mal den gesamten relevanten Graduierungszeitraum von 24 Monaten vollständig erfassen und Ihnen sowohl den erheblichen Schreib- als auch den Kopieraufwand für die geltend gemachten Veranstaltungen ersparen, soweit diese bei der Geschäftsstelle erfasst sind.

Wie Sie in 4 Schritten und wenigen Minuten Ihre Graduierungsunterlagen zum Aktualisierungs-/Umstufungsverfahren zusammenstellen:

Schritt 1
Graduierungsverfahren auswählen: Aktualisierung oder Umstufung?

  • Prüfen Sie, ob Sie genug Qualifikationspunkte und Berufsfacherfahrungszeiten seit der letzten Graduierung zusammenbekommen
  • Sind Sie sich unsicher, recherchieren Sie bei Kollegen, in der Geschäftsstelle oder buchen Sie rechtzeitig einen Hot Line Termin
  • Vor allem: Rätseln Sie nicht lange, zögern Sie nicht bei der Hot Line anzurufen, idealerweise schicken Sie zur Vorbereitung eine E-Mail mit der Problembeschreibung, viele Fragen können dann bereits vorab gelöst werden.

Schritt 2
Passenden Formularsatz im Internet abrufen und ausdrucken!

  • Drucken Sie möglichst keine Einzelformulare, sondern Formularsätze aus! Sie ersparen den langwierigen Zeitaufwand für die Formularauswahl. Sie haben mit Sicherheit auf Anhieb alle erforderlichen Formulare
  • Die Adresse lautet www.gmvd-ccm.de/ccm/formularsaetze.html


Schritt 3

GMVD Aktivitätskontoauszüge (als Anlage zum Graduierungsprofil) beifügen

Einfach Antrag ausfüllen, im Graduierungsprofil auf den Auszug beziehen, und - Auszug beifügen nicht vergessen - fertig! Sie sparen den Zeitaufwand für das Raussuchen und dokumentieren aller GMVD Veranstaltungen und vieler registrierter CVS Veranstaltungen der Branchensoftwareanbieter.Schließlich sparen Sie den Kopieraufwand. Und letztlich sparen Sie Nerven!

Schritt 4
NICHT GMVD Veranstaltungen/Qualifikationen etc. im Antrag ergänzen!

Am Schluss sind nur noch die zwischenzeitlich angefallenen, vom GMVD (noch) nicht erfassten Qualifikationen, Berufserfahrungen und Veranstaltungen (IHK, DATEV, BVGA etc.) zu dokumentieren und zu belegen:Organisationsfüchse haben diese Belege bereits während des Jahres für die Graduierung speziell abgelegt, oft hilft aber auch ein kurzer Blick in die alten Terminkalender und die Reiseabrechnungsbelege) um die Veranstaltungen zu rekonstruieren und die entsprechenden Belege zu finden.

III. Aktualisierungsverfahren

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Aktualisierungsverfahren oder Umstufungsverfahren? Wann wähle ich was?

Mit Ablauf des Kalenderjahres endet für alle Teilnehmer eines Graduierungsjahrganges, die Graduierungsperiode, sodass sich im Hinblick auf Ihre CCM Graduierung die Frage stellt:

Wie geht’s weiter, Umstufungs- oder Aktualisierungsgraduierung, oder mit anderen Worten “upgrade oder (nur) update?“

Umstufungsverfahren („upgrade + update“)
Im Rahmen einer karriereorientierten Betrachtungsweise sollten Sie sich natürlich zunächst immer die Frage stellen, ob Sie bereits die Anforderungen für die nächsthöhere Graduierungsstufe erfüllen und ggf. das Umstufungsverfahren wählen. Die zentralen Fragen in diesem Zusammenhang lauten:

  • Erfüllen Sie die Anforderungen an die Dauer der praktischen Berufszeiten?
  • Erfüllen Sie die Anforderungen an die Mindestpunktzahlen insbesondere im Bereich Qualifikation?

Die stufenbezogenen Anforderungen können Sie den Bedingungen zu § 2 GrO entnehmen und aufgrund der Kenntnis Ihrer Laufbahnentwicklung natürlich selbst am besten beurteilen. Gerade im Hinblick auf die verschiedenen nachträglich eingeführten Neuregelungen in den letzten Jahren der Einführungs- und Erprobungsphase, aber auch nach einem Stellenwechsel, nach dem Abschluss einer größeren Ausbildungsmaßnahme oder wenn Sie eine Graduierungsstufe beim letzten Mal knapp verfehlt haben, kann es für Sie sinnvoll sein, wegen des Punktezuwachses auf Ihrem „Qualifikationskonto“ über eine Umstufungsgraduierung nachzudenken.

(Bedenken Sie bitte, dass Sie, unabhängig von besonderen Ausbildungsmaßnahmen im Bereich Qualifikation alleine durch Ihren Zuwachs an Berufserfahrung während der vergangenen 24 Monate in der Zwischenzeit quasi automatisch einige Punkte gesammelt haben, soweit Sie in einem aktiven Vollzeitbeschäftigungsverhältnis gestanden haben.)

Kommt eine Umstufung für Sie nicht in Betracht, kommt i.d.R. nach zwei Jahren, eine Aktualisierung in Betracht.

Aktualisierungsverfahren („update only“)
Mit der erfolgreichen Teilnahme am Aktualisierungsverfahren weisen Sie nach, dass Sie das Qualitätsniveau Ihrer zuletzt erlangten CCM Graduierungsstufe durch verschiedene Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten auf dem bisherigen Qualitätsniveau erhalten haben. Als Ergebnis eines erfolgreichen Verfahrensabschlusses erhalten Sie die erst durch den Graduierungsnachweis belegte Berechtigung, Ihren bisherigen Graduierungsjahreszusatz, z.B.: „(2010)“ in der öffentlichen Darstellung gegen den Zusatz „(2012)“ austauschen zu dürfen. Auch im öffentlich einsehbaren Graduierungsregister unter www.gmvd-ccm.de ist der neue (aber bei Nichtaktualisierung auch der alte) Zusatz ersichtlich. Da Sie zur Erhaltung der Aktualität keine Nachweise zur weiteren Qualifikation oder Berufserfahrung beibringen müssen, ist im Aktualisierungsverfahren allerdings auch keine Veränderung Ihrer Graduierungsstufe möglich.

Was muss ich in der Praxis bei Aktualisierungsverfahren und Umstufungsverfahren beachten?

Teilnehmer am Aktualisierungs- bzw. Umstufungsverfahren rufen die entsprechenden Formulare bitte unter www.gmvd-ccm.de/ccm/ccm-formularsaetze.html oder bei der Geschäftsstelle ab.

Bitte rufen Sie jeweils komplette Formularsätze und nach Möglichkeit keine Einzelformulare ab, so haben Sie am ehesten die Gewähr, auch wirklich über alle notwendigen Antragsdokumente zu verfügen.

Alle Verfahren sind in der Bearbeitung vom Grundsatz her dem Ihnen bereits bekannten Einstufungsverfahren sehr ähnlich, allerdings mit einer wichtigen Ausnahme: Die Vorbereitung der Nachweise ist wesentlich einfacher geworden, denn:

Für Teilnehmer am Aktualisierungsverfahren gilt:

  • Relevant sind nur relativ junge Belege für die Bereiche „Fortbildung“ und „GMVD Verbandsaktivität und Sonstiges“ i.d.R. für die letzten 2 Jahre.
  • Durch die Kooperation der meisten branchenbezogenen Bildungsanbieter mit dem GMVD Graduierungssystem (für Sie erkennbar am CCM Logo in der Seminarausschreibung des jeweiligen Anbieters) wird Ihre Teilnahme an einer Fortbildung für Teilnehmer am Graduierungssystem auf Wunsch automatisch an die GMVD Geschäftsstelle übermittelt und dort zentral erfasst. Die Geschäftsstelle versendet jeweils zu Jahresbeginn an jeden Teilnehmer einen „Aktivitäts-Kontoauszug“ der zumindest alle GMVD Veranstaltungen und die der meisten CVS Anbieter ausweist.
    Ihr Vorteil: Sie reichen anstatt zahlreicher Bescheinigungskopien einfach nur das Original des letzten „Aktivitäts-Kontoauszugs“ ein, ggf. ergänzt um die Veranstaltungsbescheinigungen derjenigen Veranstalter, die auf dem Auszug (aus welchem Grund auch immer) nicht erfasst sind.

Für Teilnehmer am Umstufungsverfahren gilt ergänzend für die einzureichenden Nachweise zum Bereich Qualifikation/Berufserfahrung:

  • Das Gros der Nachweise haben Sie im Zweifel bereits beim letzten Mal eingereicht, relevant sind auch hier i.d.R. nur Nachweise zu Qualifikationen und Berufserfahrungen der letzten zwei Jahre.
  • Auch die höchst aufwendige Beschaffung älterer Nachweise dürfte dieses Mal entfallen, es sei denn, Sie wollen noch nachträglich von einer der Neuregelungen zur Graduierungsordnung (z.B. Seiteneinsteigerregelung) profitieren.


Bei der Vorbereitung der Antragsunterlagen beachten Sie bitte die allgemeinen Hinweise zur Vorbereitung von Graduierungsunterlagen in unserem Informationsblatt, das Sie bereits zum Einstufungsverfahren erhalten haben und welches ebenfalls im Internet unter www.gmvd-ccm.de für Sie abrufbereit steht.

Für alle Verfahrensgänge gilt: Sie müssen bis spätestens zum festgesetzten Einsendeschluss Ihre vollständigen Antragsunterlagen ausgefüllt und unterschrieben an die Geschäftsstelle zurückgesandt haben.

Alle eingesandten Unterlagen werden von uns wie gewohnt belegmäßig geprüft und in der bereits bekannten Weise im Rahmen eines Graduierungsnachweises nachvollziehbar dokumentiert und an Sie im Rahmen der Jahrestagung/Golfkongress bzw. postalisch bekanntgegeben.

Sollten Sie hierzu und insbesondere zur Chancenabwägung für eine erfolgreiche Umstufungsgraduierung Fragen haben, steht Ihnen zu deren Beantwortung die Geschäftsstelle, aber wie gewohnt auch unser Hotline-Beratungsservice zu bestimmten Terminen auf Anfrage gerne zur Verfügung.

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Aktualisierungsverfahren und dem Aktivitäts-Kontoauszug?

Der Aktivitäts-Kontoauszug ist eine Serviceleistung der Geschäftsstelle zur Entlastung der Graduierungsteilnehmer von leider unvermeidbaren bürokratischen Erfordernissen bei der Verfahrensabwicklung. Die Erleichterung für die Teilnehmer besteht darin, dass Teilnahmebescheinigungen für 24 Monate nicht mehr gesucht und kopiert werden müssen, soweit sie im Aktivitätsnachweis erfasst sind. Das Dokument kann allerdings keinen Anspruch auf vollständige Erfassung aller Fortbildungsaktivitäten leisten, da nicht alle und insbesondere keine branchenfremden Ausbildungsanbieter der Kooperation angeschlossen sind.

Durch die Kooperation der meisten branchenbezogenen Bildungsanbieter mit dem CCM Graduierungssystem (Für Sie erkennbar am CCM Logo in der Seminarausschreibung des jeweiligen Anbieters) wird Ihre Teilnahme an einer Fortbildung auf Wunsch automatisch an die GMVD Geschäftsstelle übermittelt und dort zentral erfasst. Hierüber erhalten Sie künftig jeweils zur Jahresmitte einen Kontoauszug mit allen Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten der seit der letzten Graduierung von Ihnen besuchten Veranstaltungen.

Die Vorteile dieser Serviceleistung der GMVD-Geschäftsstelle für Sie:

  • Sie können jeweils zur „Halbzeit“ einer Graduierungsperiode erkennen, wie viele Punkte Sie bereits zur Anerkennung gesammelt haben (und wie viele Sie noch innerhalb der nächsten zwölf Monate benötigen).
  • Zum Ende der Graduierungsperiode übertragen Sie die Veranstaltungen aus dem Auszug in das jeweilige Antragsformular 02-4 bzw. 02-5 und reichen anstatt zahlreicher Bescheinigungskopien einfach das Original des letzten Aktivitäts-Kontoauszugs ein.


Zu beachten ist allerdings: Nicht golfbezogene Fortbildungsleistungen wie z.B. das Angebot der IHK oder der Berufsgenossenschaften können im Aktivitäts-Kontoauszug nicht erfasst werden und müssen weiterhin über eine entsprechende Kopie der Teilnahme- und Seminarbescheinigung belegt werden. Entsprechend führt der Aktivitäts-Kontoauszug nicht automatisch, sondern erst durch Übertragung der Veranstaltungen in den jeweiligen Antragsvordruck und Einreichung des Antrags zusammen mit dem Aktivitäts-Kontoauszug im Rahmen eines gewählten Verfahrenstyps zu weiteren Graduierungsmaßnahmen.

Keinesfalls ist deshalb mit dem Aktivitäts-Kontoauszug das Graduierungsverfahren bereits in Gang gesetzt oder gar eine Berechtigung zur Führung einer aktualisierten Graduierung verbunden.

Hinweis
Die Leistung von Nachweisen per „Aktivitäts-Kontoauszug“ funktioniert künftig in allen Verfahrensformen (Einstufung / Aktualisierung / Umstufung), aber natürlich nur für die Bereiche „Fortbildung“ und „Verbandsaktivität und Sonstiges“ (und nicht für Qualifikation). Das System zur zentralen Registrierung von Veranstaltungsteilnehmern wurde natürlich erst innerhalb der letzten Graduierungsperioden entwickelt und umgesetzt. Aus diesen Gründen sollten Sie jeden Aktivitäts-Kontoauszug grundsätzlich nach Erhalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit prüfen.

Kann ich mich auch bereits nach 12 Monaten aktualisieren oder umstufen lassen?

Ja, eine Aktualisierung oder auch eine Umstufung ist grundsätzlich auch nach einem Jahr zu den üblichen Gebühren für diesen Verfahrensschritt möglich, sofern die entsprechenden Voraussetzungen ggf. zeitanteilig erfüllt sind, dabei gilt: Nach einem Jahr müssen sowohl im Bereich „Fortbildung“ als auch im Bereich „Verbandsaktivität und Sonstiges“ mindestens jeweils 50 % der regulären Mindestpunktzahlen einer zweijährigen Regel-Graduierungsperiode zur Erlangung einer Aktualisierung erreicht sein.

Überzählige Punkte für 24 Monats Aktualisierer (und kürzere Zeiträume) werden dabei bis zu einer bestimmten Höhe für die Folgeperiode gutgeschrieben.

Kann ich mich auch nach mehr als 24 Monaten aktualisieren oder umstufen lassen?

Ja, eine Aktualisierung ist grundsätzlich in einem Zeitraum bis zu 72 Monaten seit der letzten erfolgreich durchgeführten Aktualisierung möglich, soweit eine Durchschnittspunktzahl von 12 Punkten pro Jahr jeweils im Bereich Fortbildung und im Bereich GMVD Verbandsaktivität erreicht wird.

Da die Durchschnittswerte in längeren Zeiträumen als 24 Monaten nur schwer zu beeinflussen sind, rät der Graduierungsausschuss dazu, von dieser Möglichkeit nur in absoluten Ausnahmefällen Gebrauch zu machen.

ACHTUNG: Wird nicht spätestens innerhalb des 72 Monatszeitraums eine erfolgreiche Aktualisierung durchgeführt, kann nach den Maßstäben des Graduierungssystems die Qualität einer Qualifikation nicht mehr glaubhaft aufrecht erhalten werden. Wer die Grenze von 72 Monaten ohne erfolgreiche Aktualisierung überschreitet, muss deshalb mit einer Rückstufung seiner Graduierungsstufe rechnen.

Muss ich meine Graduierung eigentlich aktualisieren lassen?

Für alle Graduierten gilt grundsätzlich
Auch eine Aktualisierungsgraduierung erfolgt nur auf Antrag eines Graduierten und nicht automatisch. Die aktualisierte Graduierung drückt aus, dass der Graduierte die Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten bis zum Graduierungsstichtag im erforderlichen Umfang kontinuierlich erbracht hat. Dieser Nachweis ist eine der Voraussetzungen, um sich im Rahmen der nächsten Umstufungsgraduierung erfolgreich weiterentwickeln zu können. Darüber hinaus hat eine erfolgreiche Aktualisierungsgraduierung die Folge, dass der Graduierte autorisiert ist, in der Öffentlichkeit mit einem aktualisierten Graduierungsstatus (z.B. statt mit CCM 3 (2010) jetzt mit CCM 3 (2012)) auftreten zu können. Entsprechend wird diese Graduierung auch im öffentlich einsehbaren Graduierungsregister im aktualisierten Status ausgewiesen.

Bedeutung für die Außendarstellung
Sollten Sie nicht am Aktualisierungsverfahren teilnehmen, hat dies zunächst zur Folge, dass Sie den älteren Zusatz im Beispiel: „(2010)“ zu Ihrer Graduierung beibehalten müssen. Darüber hinaus werden Sie auch im Graduierungsregister mit dem bisherigen (veralteten) Graduierungsstatus öffentlich weitergeführt. Bedenken Sie dabei bitte, dass ein“ Weglassen“ der Jahresangabe nach der Graduierungsordnung nicht zulässig ist.

Bedeutung für die Umstufungsgraduierung
Eine aktualisierte Graduierung drückt, wie oben beschrieben, eine bis zum aktuellen Graduierungsstichtag kontinuierliche Fortentwicklung Ihrer Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten aus.

Sollten Sie also beabsichtigen sich in eine höhere Graduierungsstufe umstufen zu lassen (was der Regelfall sein dürfte), werden in diesem Zusammenhang die unterlassenen Aktualisierungsprüfungen nachgeholt werden müssen, um zu einem Ergebnis darüber zu kommen, ob Sie Ihre Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten seit der letzten Einstufung / letzten Umstufung im erforderlichen Umfang betrieben haben. Das unbegründete Auslassen einer Aktualisierungsgraduierung bringt in diesem Zusammenhang also keine Vorteile, wenn Sie sich im Graduierungssystem erfolgreich weiterentwickeln wollen.

Risiko der Rückstufung
Risiko der RückstufungWird nicht spätestens innerhalb des 72 Monatszeitraums eine erfolgreiche Aktualisierung durchgeführt, besteht nach der GrO das Risiko der Herabstufung der Graduierung!

Bedeutung für den Graduierungsnachweis
Darüber hinaus werden bekanntlich alle geltend gemachten und anerkannten Maßnahmen zu Fortbildung und Verbandsaktivität detailliert im Graduierungsnachweis zum jeweiligen Bereich aktuell und über die eigentliche Graduierungsperiode hinaus ausgewiesen.

Hier gilt es zu bedenken, dass es gerade eine Stärke Ihres Graduierungsnachweises ist, Ihre Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten über einen längeren Zeitraum zeitnah und detailliert abzubilden.

Bedenken Sie also bitte stets, (wie bei jedem Jahresabschluss), wie sich Ihre Aktivitäten oder bei unterlassenen Fortbildungen, entsprechende Aktivitätslücken in Ihrer späteren persönlichen „Qualifikationsbilanz“ im Rahmen des Graduierungsnachweises darstellen werden, da diese nicht mehr rückgängig zu machen sind.

Muss ich meine Graduierung auch als CCM (cand.) aktualisieren lassen?

Als CCM (cand.) sind Sie grundsätzlich befreit von der Aktualisierungsverpflichtung.

Sie können sich aber aktualisieren lassen, um z.B. ihren professionellen Anspruch an ihre Berufsausübung z.B. bei Bewerbungsverfahren zu unterstreichen. Ein aktualisierter Graduierungsnachweis ist für die Gruppe der CCM (cand.) erfahrungsgemäß deshalb interessant, da diese Gruppe sich i. d. R. am Beginn ihrer Laufbahn befindet und von daher aus karrieretechnischen Gründen vergleichsweise des Öfteren einen Stellenwechsel in Erwägung zieht. Durch die offiziell bestätigte, detaillierte Auflistung der Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten haben Sie als CCM (cand.) gerade in diesem frühen Stadium Ihrer Laufbahn ein weiteres Dokument, dass Ihre Bereitschaft zur fachlichen Weiterentwicklung eindrucksvoll bestätigen kann, insbesondere wenn vielleicht Ihre Fachausbildung im Moment noch aussteht oder noch nicht abgeschlossen ist.

Alle CCM (cand.) müssen spätestens 24 Monate vor dem Graduierungsstichtag zur Erlangung des CCM 4 (0000) mit einer regelmäßigen Fortbildung beginnen, es sei denn, der Abschluss einer Fachausbildung zum Golfbetriebswirt (DGV) bzw. Golfbetriebsmanager IST fällt in diesen Zeitraum. In letzterem Fall sind diese Teilnehmer von der Erbringung der Fortbildungs-Mindestpunktzahl in der betreffenden Graduierungsperiode befreit, da durch die Erlangung des Fachabschlusses von einem aktuellen Fortbildungsstand ausgegangen werden kann.

Wesentliche Grundlage für diese Erleichterung sind die Aktivitäts-Kontoauszüge für die besonders nachweisaufwendigen Bereiche „Fortbildung“ und „GMVD Verbandsaktivität und Sonstiges“, die dieses Mal den gesamten relevanten Graduierungszeitraum von 24 Monaten vollständig erfassen und Ihnen sowohl den erheblichen Schreib- als auch den Kopieraufwand für die geltend gemachten Veranstaltungen ersparen, soweit diese bei der Geschäftsstelle erfasst sind.

Wie Sie in 4 Schritten und wenigen Minuten Ihre Graduierungsunterlagen zum Aktualisierungs-/Umstufungsverfahren zusammenstellen:

Schritt 1
Graduierungsverfahren auswählen: Aktualisierung oder Umstufung?

  • Prüfen Sie, ob Sie genug Qualifikationspunkte und Berufsfacherfahrungszeiten seit der letzten Graduierung zusammenbekommen
  • Sind Sie sich unsicher, recherchieren Sie bei Kollegen, in der Geschäftsstelle oder buchen Sie rechtzeitig einen Hot Line Termin
  • Vor allem: Rätseln Sie nicht lange, zögern Sie nicht bei der Hot Line anzurufen, idealerweise schicken Sie zur Vorbereitung eine E-Mail mit der Problembeschreibung, viele Fragen können dann bereits vorab gelöst werden.

Schritt 2
Passenden Formularsatz im Internet abrufen und ausdrucken!

  • Drucken Sie möglichst keine Einzelformulare, sondern Formularsätze aus! Sie ersparen den langwierigen Zeitaufwand für die Formularauswahl. Sie haben mit Sicherheit auf Anhieb alle erforderlichen Formulare
  • Die Adresse lautet www.gmvd-ccm.de/ccm/formularsaetze.html


Schritt 3

GMVD Aktivitätskontoauszüge (als Anlage zum Graduierungsprofil) beifügen

Einfach Antrag ausfüllen, im Graduierungsprofil auf den Auszug beziehen, und - Auszug beifügen nicht vergessen - fertig! Sie sparen den Zeitaufwand für das Raussuchen und dokumentieren aller GMVD Veranstaltungen und vieler registrierter CVS Veranstaltungen der Branchensoftwareanbieter.Schließlich sparen Sie den Kopieraufwand. Und letztlich sparen Sie Nerven!

Schritt 4
NICHT GMVD Veranstaltungen/Qualifikationen etc. im Antrag ergänzen!

Am Schluss sind nur noch die zwischenzeitlich angefallenen, vom GMVD (noch) nicht erfassten Qualifikationen, Berufserfahrungen und Veranstaltungen (IHK, DATEV, BVGA etc.) zu dokumentieren und zu belegen:Organisationsfüchse haben diese Belege bereits während des Jahres für die Graduierung speziell abgelegt, oft hilft aber auch ein kurzer Blick in die alten Terminkalender und die Reiseabrechnungsbelege) um die Veranstaltungen zu rekonstruieren und die entsprechenden Belege zu finden.

V. Allgemeine Verfahrensfragen

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Aktualisierungsverfahren oder Umstufungsverfahren? Wann wähle ich was?

Mit Ablauf des Kalenderjahres endet für alle Teilnehmer eines Graduierungsjahrganges, die Graduierungsperiode, sodass sich im Hinblick auf Ihre CCM Graduierung die Frage stellt:

Wie geht’s weiter, Umstufungs- oder Aktualisierungsgraduierung, oder mit anderen Worten “upgrade oder (nur) update?“

Umstufungsverfahren („upgrade + update“)
Im Rahmen einer karriereorientierten Betrachtungsweise sollten Sie sich natürlich zunächst immer die Frage stellen, ob Sie bereits die Anforderungen für die nächsthöhere Graduierungsstufe erfüllen und ggf. das Umstufungsverfahren wählen. Die zentralen Fragen in diesem Zusammenhang lauten:

  • Erfüllen Sie die Anforderungen an die Dauer der praktischen Berufszeiten?
  • Erfüllen Sie die Anforderungen an die Mindestpunktzahlen insbesondere im Bereich Qualifikation?

Die stufenbezogenen Anforderungen können Sie den Bedingungen zu § 2 GrO entnehmen und aufgrund der Kenntnis Ihrer Laufbahnentwicklung natürlich selbst am besten beurteilen. Gerade im Hinblick auf die verschiedenen nachträglich eingeführten Neuregelungen in den letzten Jahren der Einführungs- und Erprobungsphase, aber auch nach einem Stellenwechsel, nach dem Abschluss einer größeren Ausbildungsmaßnahme oder wenn Sie eine Graduierungsstufe beim letzten Mal knapp verfehlt haben, kann es für Sie sinnvoll sein, wegen des Punktezuwachses auf Ihrem „Qualifikationskonto“ über eine Umstufungsgraduierung nachzudenken.

(Bedenken Sie bitte, dass Sie, unabhängig von besonderen Ausbildungsmaßnahmen im Bereich Qualifikation alleine durch Ihren Zuwachs an Berufserfahrung während der vergangenen 24 Monate in der Zwischenzeit quasi automatisch einige Punkte gesammelt haben, soweit Sie in einem aktiven Vollzeitbeschäftigungsverhältnis gestanden haben.)

Kommt eine Umstufung für Sie nicht in Betracht, kommt i.d.R. nach zwei Jahren, eine Aktualisierung in Betracht.

Aktualisierungsverfahren („update only“)
Mit der erfolgreichen Teilnahme am Aktualisierungsverfahren weisen Sie nach, dass Sie das Qualitätsniveau Ihrer zuletzt erlangten CCM Graduierungsstufe durch verschiedene Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten auf dem bisherigen Qualitätsniveau erhalten haben. Als Ergebnis eines erfolgreichen Verfahrensabschlusses erhalten Sie die erst durch den Graduierungsnachweis belegte Berechtigung, Ihren bisherigen Graduierungsjahreszusatz, z.B.: „(2010)“ in der öffentlichen Darstellung gegen den Zusatz „(2012)“ austauschen zu dürfen. Auch im öffentlich einsehbaren Graduierungsregister unter www.gmvd-ccm.de ist der neue (aber bei Nichtaktualisierung auch der alte) Zusatz ersichtlich. Da Sie zur Erhaltung der Aktualität keine Nachweise zur weiteren Qualifikation oder Berufserfahrung beibringen müssen, ist im Aktualisierungsverfahren allerdings auch keine Veränderung Ihrer Graduierungsstufe möglich.

Was muss ich in der Praxis bei Aktualisierungsverfahren und Umstufungsverfahren beachten?

Teilnehmer am Aktualisierungs- bzw. Umstufungsverfahren rufen die entsprechenden Formulare bitte unter www.gmvd-ccm.de/ccm/ccm-formularsaetze.html oder bei der Geschäftsstelle ab.

Bitte rufen Sie jeweils komplette Formularsätze und nach Möglichkeit keine Einzelformulare ab, so haben Sie am ehesten die Gewähr, auch wirklich über alle notwendigen Antragsdokumente zu verfügen.

Alle Verfahren sind in der Bearbeitung vom Grundsatz her dem Ihnen bereits bekannten Einstufungsverfahren sehr ähnlich, allerdings mit einer wichtigen Ausnahme: Die Vorbereitung der Nachweise ist wesentlich einfacher geworden, denn:

Für Teilnehmer am Aktualisierungsverfahren gilt:

  • Relevant sind nur relativ junge Belege für die Bereiche „Fortbildung“ und „GMVD Verbandsaktivität und Sonstiges“ i.d.R. für die letzten 2 Jahre.
  • Durch die Kooperation der meisten branchenbezogenen Bildungsanbieter mit dem GMVD Graduierungssystem (für Sie erkennbar am CCM Logo in der Seminarausschreibung des jeweiligen Anbieters) wird Ihre Teilnahme an einer Fortbildung für Teilnehmer am Graduierungssystem auf Wunsch automatisch an die GMVD Geschäftsstelle übermittelt und dort zentral erfasst. Die Geschäftsstelle versendet jeweils zu Jahresbeginn an jeden Teilnehmer einen „Aktivitäts-Kontoauszug“ der zumindest alle GMVD Veranstaltungen und die der meisten CVS Anbieter ausweist.
    Ihr Vorteil: Sie reichen anstatt zahlreicher Bescheinigungskopien einfach nur das Original des letzten „Aktivitäts-Kontoauszugs“ ein, ggf. ergänzt um die Veranstaltungsbescheinigungen derjenigen Veranstalter, die auf dem Auszug (aus welchem Grund auch immer) nicht erfasst sind.

Für Teilnehmer am Umstufungsverfahren gilt ergänzend für die einzureichenden Nachweise zum Bereich Qualifikation/Berufserfahrung:

  • Das Gros der Nachweise haben Sie im Zweifel bereits beim letzten Mal eingereicht, relevant sind auch hier i.d.R. nur Nachweise zu Qualifikationen und Berufserfahrungen der letzten zwei Jahre.
  • Auch die höchst aufwendige Beschaffung älterer Nachweise dürfte dieses Mal entfallen, es sei denn, Sie wollen noch nachträglich von einer der Neuregelungen zur Graduierungsordnung (z.B. Seiteneinsteigerregelung) profitieren.


Bei der Vorbereitung der Antragsunterlagen beachten Sie bitte die allgemeinen Hinweise zur Vorbereitung von Graduierungsunterlagen in unserem Informationsblatt, das Sie bereits zum Einstufungsverfahren erhalten haben und welches ebenfalls im Internet unter www.gmvd-ccm.de für Sie abrufbereit steht.

Für alle Verfahrensgänge gilt: Sie müssen bis spätestens zum festgesetzten Einsendeschluss Ihre vollständigen Antragsunterlagen ausgefüllt und unterschrieben an die Geschäftsstelle zurückgesandt haben.

Alle eingesandten Unterlagen werden von uns wie gewohnt belegmäßig geprüft und in der bereits bekannten Weise im Rahmen eines Graduierungsnachweises nachvollziehbar dokumentiert und an Sie im Rahmen der Jahrestagung/Golfkongress bzw. postalisch bekanntgegeben.

Sollten Sie hierzu und insbesondere zur Chancenabwägung für eine erfolgreiche Umstufungsgraduierung Fragen haben, steht Ihnen zu deren Beantwortung die Geschäftsstelle, aber wie gewohnt auch unser Hotline-Beratungsservice zu bestimmten Terminen auf Anfrage gerne zur Verfügung.

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Aktualisierungsverfahren und dem Aktivitäts-Kontoauszug?

Der Aktivitäts-Kontoauszug ist eine Serviceleistung der Geschäftsstelle zur Entlastung der Graduierungsteilnehmer von leider unvermeidbaren bürokratischen Erfordernissen bei der Verfahrensabwicklung. Die Erleichterung für die Teilnehmer besteht darin, dass Teilnahmebescheinigungen für 24 Monate nicht mehr gesucht und kopiert werden müssen, soweit sie im Aktivitätsnachweis erfasst sind. Das Dokument kann allerdings keinen Anspruch auf vollständige Erfassung aller Fortbildungsaktivitäten leisten, da nicht alle und insbesondere keine branchenfremden Ausbildungsanbieter der Kooperation angeschlossen sind.

Durch die Kooperation der meisten branchenbezogenen Bildungsanbieter mit dem CCM Graduierungssystem (Für Sie erkennbar am CCM Logo in der Seminarausschreibung des jeweiligen Anbieters) wird Ihre Teilnahme an einer Fortbildung auf Wunsch automatisch an die GMVD Geschäftsstelle übermittelt und dort zentral erfasst. Hierüber erhalten Sie künftig jeweils zur Jahresmitte einen Kontoauszug mit allen Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten der seit der letzten Graduierung von Ihnen besuchten Veranstaltungen.

Die Vorteile dieser Serviceleistung der GMVD-Geschäftsstelle für Sie:

  • Sie können jeweils zur „Halbzeit“ einer Graduierungsperiode erkennen, wie viele Punkte Sie bereits zur Anerkennung gesammelt haben (und wie viele Sie noch innerhalb der nächsten zwölf Monate benötigen).
  • Zum Ende der Graduierungsperiode übertragen Sie die Veranstaltungen aus dem Auszug in das jeweilige Antragsformular 02-4 bzw. 02-5 und reichen anstatt zahlreicher Bescheinigungskopien einfach das Original des letzten Aktivitäts-Kontoauszugs ein.


Zu beachten ist allerdings: Nicht golfbezogene Fortbildungsleistungen wie z.B. das Angebot der IHK oder der Berufsgenossenschaften können im Aktivitäts-Kontoauszug nicht erfasst werden und müssen weiterhin über eine entsprechende Kopie der Teilnahme- und Seminarbescheinigung belegt werden. Entsprechend führt der Aktivitäts-Kontoauszug nicht automatisch, sondern erst durch Übertragung der Veranstaltungen in den jeweiligen Antragsvordruck und Einreichung des Antrags zusammen mit dem Aktivitäts-Kontoauszug im Rahmen eines gewählten Verfahrenstyps zu weiteren Graduierungsmaßnahmen.

Keinesfalls ist deshalb mit dem Aktivitäts-Kontoauszug das Graduierungsverfahren bereits in Gang gesetzt oder gar eine Berechtigung zur Führung einer aktualisierten Graduierung verbunden.

Hinweis
Die Leistung von Nachweisen per „Aktivitäts-Kontoauszug“ funktioniert künftig in allen Verfahrensformen (Einstufung / Aktualisierung / Umstufung), aber natürlich nur für die Bereiche „Fortbildung“ und „Verbandsaktivität und Sonstiges“ (und nicht für Qualifikation). Das System zur zentralen Registrierung von Veranstaltungsteilnehmern wurde natürlich erst innerhalb der letzten Graduierungsperioden entwickelt und umgesetzt. Aus diesen Gründen sollten Sie jeden Aktivitäts-Kontoauszug grundsätzlich nach Erhalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit prüfen.

Kann ich mich auch bereits nach 12 Monaten aktualisieren oder umstufen lassen?

Ja, eine Aktualisierung oder auch eine Umstufung ist grundsätzlich auch nach einem Jahr zu den üblichen Gebühren für diesen Verfahrensschritt möglich, sofern die entsprechenden Voraussetzungen ggf. zeitanteilig erfüllt sind, dabei gilt: Nach einem Jahr müssen sowohl im Bereich „Fortbildung“ als auch im Bereich „Verbandsaktivität und Sonstiges“ mindestens jeweils 50 % der regulären Mindestpunktzahlen einer zweijährigen Regel-Graduierungsperiode zur Erlangung einer Aktualisierung erreicht sein.

Überzählige Punkte für 24 Monats Aktualisierer (und kürzere Zeiträume) werden dabei bis zu einer bestimmten Höhe für die Folgeperiode gutgeschrieben.

Kann ich mich auch nach mehr als 24 Monaten aktualisieren oder umstufen lassen?

Ja, eine Aktualisierung ist grundsätzlich in einem Zeitraum bis zu 72 Monaten seit der letzten erfolgreich durchgeführten Aktualisierung möglich, soweit eine Durchschnittspunktzahl von 12 Punkten pro Jahr jeweils im Bereich Fortbildung und im Bereich GMVD Verbandsaktivität erreicht wird.

Da die Durchschnittswerte in längeren Zeiträumen als 24 Monaten nur schwer zu beeinflussen sind, rät der Graduierungsausschuss dazu, von dieser Möglichkeit nur in absoluten Ausnahmefällen Gebrauch zu machen.

ACHTUNG: Wird nicht spätestens innerhalb des 72 Monatszeitraums eine erfolgreiche Aktualisierung durchgeführt, kann nach den Maßstäben des Graduierungssystems die Qualität einer Qualifikation nicht mehr glaubhaft aufrecht erhalten werden. Wer die Grenze von 72 Monaten ohne erfolgreiche Aktualisierung überschreitet, muss deshalb mit einer Rückstufung seiner Graduierungsstufe rechnen.

Muss ich meine Graduierung eigentlich aktualisieren lassen?

Für alle Graduierten gilt grundsätzlich
Auch eine Aktualisierungsgraduierung erfolgt nur auf Antrag eines Graduierten und nicht automatisch. Die aktualisierte Graduierung drückt aus, dass der Graduierte die Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten bis zum Graduierungsstichtag im erforderlichen Umfang kontinuierlich erbracht hat. Dieser Nachweis ist eine der Voraussetzungen, um sich im Rahmen der nächsten Umstufungsgraduierung erfolgreich weiterentwickeln zu können. Darüber hinaus hat eine erfolgreiche Aktualisierungsgraduierung die Folge, dass der Graduierte autorisiert ist, in der Öffentlichkeit mit einem aktualisierten Graduierungsstatus (z.B. statt mit CCM 3 (2010) jetzt mit CCM 3 (2012)) auftreten zu können. Entsprechend wird diese Graduierung auch im öffentlich einsehbaren Graduierungsregister im aktualisierten Status ausgewiesen.

Bedeutung für die Außendarstellung
Sollten Sie nicht am Aktualisierungsverfahren teilnehmen, hat dies zunächst zur Folge, dass Sie den älteren Zusatz im Beispiel: „(2010)“ zu Ihrer Graduierung beibehalten müssen. Darüber hinaus werden Sie auch im Graduierungsregister mit dem bisherigen (veralteten) Graduierungsstatus öffentlich weitergeführt. Bedenken Sie dabei bitte, dass ein“ Weglassen“ der Jahresangabe nach der Graduierungsordnung nicht zulässig ist.

Bedeutung für die Umstufungsgraduierung
Eine aktualisierte Graduierung drückt, wie oben beschrieben, eine bis zum aktuellen Graduierungsstichtag kontinuierliche Fortentwicklung Ihrer Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten aus.

Sollten Sie also beabsichtigen sich in eine höhere Graduierungsstufe umstufen zu lassen (was der Regelfall sein dürfte), werden in diesem Zusammenhang die unterlassenen Aktualisierungsprüfungen nachgeholt werden müssen, um zu einem Ergebnis darüber zu kommen, ob Sie Ihre Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten seit der letzten Einstufung / letzten Umstufung im erforderlichen Umfang betrieben haben. Das unbegründete Auslassen einer Aktualisierungsgraduierung bringt in diesem Zusammenhang also keine Vorteile, wenn Sie sich im Graduierungssystem erfolgreich weiterentwickeln wollen.

Risiko der Rückstufung
Risiko der RückstufungWird nicht spätestens innerhalb des 72 Monatszeitraums eine erfolgreiche Aktualisierung durchgeführt, besteht nach der GrO das Risiko der Herabstufung der Graduierung!

Bedeutung für den Graduierungsnachweis
Darüber hinaus werden bekanntlich alle geltend gemachten und anerkannten Maßnahmen zu Fortbildung und Verbandsaktivität detailliert im Graduierungsnachweis zum jeweiligen Bereich aktuell und über die eigentliche Graduierungsperiode hinaus ausgewiesen.

Hier gilt es zu bedenken, dass es gerade eine Stärke Ihres Graduierungsnachweises ist, Ihre Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten über einen längeren Zeitraum zeitnah und detailliert abzubilden.

Bedenken Sie also bitte stets, (wie bei jedem Jahresabschluss), wie sich Ihre Aktivitäten oder bei unterlassenen Fortbildungen, entsprechende Aktivitätslücken in Ihrer späteren persönlichen „Qualifikationsbilanz“ im Rahmen des Graduierungsnachweises darstellen werden, da diese nicht mehr rückgängig zu machen sind.

Muss ich meine Graduierung auch als CCM (cand.) aktualisieren lassen?

Als CCM (cand.) sind Sie grundsätzlich befreit von der Aktualisierungsverpflichtung.

Sie können sich aber aktualisieren lassen, um z.B. ihren professionellen Anspruch an ihre Berufsausübung z.B. bei Bewerbungsverfahren zu unterstreichen. Ein aktualisierter Graduierungsnachweis ist für die Gruppe der CCM (cand.) erfahrungsgemäß deshalb interessant, da diese Gruppe sich i. d. R. am Beginn ihrer Laufbahn befindet und von daher aus karrieretechnischen Gründen vergleichsweise des Öfteren einen Stellenwechsel in Erwägung zieht. Durch die offiziell bestätigte, detaillierte Auflistung der Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten haben Sie als CCM (cand.) gerade in diesem frühen Stadium Ihrer Laufbahn ein weiteres Dokument, dass Ihre Bereitschaft zur fachlichen Weiterentwicklung eindrucksvoll bestätigen kann, insbesondere wenn vielleicht Ihre Fachausbildung im Moment noch aussteht oder noch nicht abgeschlossen ist.

Alle CCM (cand.) müssen spätestens 24 Monate vor dem Graduierungsstichtag zur Erlangung des CCM 4 (0000) mit einer regelmäßigen Fortbildung beginnen, es sei denn, der Abschluss einer Fachausbildung zum Golfbetriebswirt (DGV) bzw. Golfbetriebsmanager IST fällt in diesen Zeitraum. In letzterem Fall sind diese Teilnehmer von der Erbringung der Fortbildungs-Mindestpunktzahl in der betreffenden Graduierungsperiode befreit, da durch die Erlangung des Fachabschlusses von einem aktuellen Fortbildungsstand ausgegangen werden kann.

Wesentliche Grundlage für diese Erleichterung sind die Aktivitäts-Kontoauszüge für die besonders nachweisaufwendigen Bereiche „Fortbildung“ und „GMVD Verbandsaktivität und Sonstiges“, die dieses Mal den gesamten relevanten Graduierungszeitraum von 24 Monaten vollständig erfassen und Ihnen sowohl den erheblichen Schreib- als auch den Kopieraufwand für die geltend gemachten Veranstaltungen ersparen, soweit diese bei der Geschäftsstelle erfasst sind.

Wie Sie in 4 Schritten und wenigen Minuten Ihre Graduierungsunterlagen zum Aktualisierungs-/Umstufungsverfahren zusammenstellen:

Schritt 1
Graduierungsverfahren auswählen: Aktualisierung oder Umstufung?

  • Prüfen Sie, ob Sie genug Qualifikationspunkte und Berufsfacherfahrungszeiten seit der letzten Graduierung zusammenbekommen
  • Sind Sie sich unsicher, recherchieren Sie bei Kollegen, in der Geschäftsstelle oder buchen Sie rechtzeitig einen Hot Line Termin
  • Vor allem: Rätseln Sie nicht lange, zögern Sie nicht bei der Hot Line anzurufen, idealerweise schicken Sie zur Vorbereitung eine E-Mail mit der Problembeschreibung, viele Fragen können dann bereits vorab gelöst werden.

Schritt 2
Passenden Formularsatz im Internet abrufen und ausdrucken!

  • Drucken Sie möglichst keine Einzelformulare, sondern Formularsätze aus! Sie ersparen den langwierigen Zeitaufwand für die Formularauswahl. Sie haben mit Sicherheit auf Anhieb alle erforderlichen Formulare
  • Die Adresse lautet www.gmvd-ccm.de/ccm/formularsaetze.html


Schritt 3

GMVD Aktivitätskontoauszüge (als Anlage zum Graduierungsprofil) beifügen

Einfach Antrag ausfüllen, im Graduierungsprofil auf den Auszug beziehen, und - Auszug beifügen nicht vergessen - fertig! Sie sparen den Zeitaufwand für das Raussuchen und dokumentieren aller GMVD Veranstaltungen und vieler registrierter CVS Veranstaltungen der Branchensoftwareanbieter.Schließlich sparen Sie den Kopieraufwand. Und letztlich sparen Sie Nerven!

Schritt 4
NICHT GMVD Veranstaltungen/Qualifikationen etc. im Antrag ergänzen!

Am Schluss sind nur noch die zwischenzeitlich angefallenen, vom GMVD (noch) nicht erfassten Qualifikationen, Berufserfahrungen und Veranstaltungen (IHK, DATEV, BVGA etc.) zu dokumentieren und zu belegen:Organisationsfüchse haben diese Belege bereits während des Jahres für die Graduierung speziell abgelegt, oft hilft aber auch ein kurzer Blick in die alten Terminkalender und die Reiseabrechnungsbelege) um die Veranstaltungen zu rekonstruieren und die entsprechenden Belege zu finden.

Golf Management Verband Deutschland e.V. / GMVD Marketing GmbH

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82065 Baierbrunn-Buchenhain

Tel. 089 / 99 01 76-30

Fax 089 / 99 01 76-34

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14:00 - 17:00 Uhr

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Geschäftsführer: Andreas Dorsch

Assistent der Geschäftsführung: Michael Sälzler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Robert M. Frank

CCM-Beratung: Harald Lang

Teamassistent: Alexander Himmel

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