Häufig gestellte Fragen

Nachfolgend bieten wir Ihnen eine Auswahl häufig gestellter Fragen (FAQ) und deren Beantwortung zum Themenbereich des GMVD Graduierungssystems.

Hierzu bitten wir Sie Folgendes zu beachten:

Die Beantwortung der nachfolgenden Fragen erfolgt nach bestem Wissen der beteiligten Funktionsträger, kann aber für Ihre Graduierung lediglich empfehlenden und keinen verbindlichen Charakter haben. Verbindliche Aussagen zu Einzelfällen können immer nur in Kenntnis der relevanten Einzelumstände nach einer formellen Entscheidung durch den Graduierungsausschuss erfolgen.

Die nachfolgenden Ausführungen im Rahmen der FAQ sollen Ihnen aber z.B. ein Gefühl dafür vermitteln, welche Motive, Begründungen und Maßstäbe für den Graduierungsausschuss bei seinen Entscheidungen und insbesondere bei der Ausübung von Ermessensspielräumen vermutlich eine Rolle spielen werden.

Diese FAQ befindet sich auch nach der eigentlichen Einführungsphase des Graduierungssystems in einer ständigen Fortentwicklung. Wir empfehlen Ihnen deshalb, dieser Seite immer mal wieder einen Besuch abzustatten, um sich auf den neuesten Stand zu bringen.

I. Grundsätzliche Fragen zum Graduierungssystem

/

Was mache ich, wenn ich einzelne Anforderungen der Graduierungsordnung nicht erfülle?

Der Graduierungsausschuss ist sich bewusst, dass er sich in der Einführungsphase mit einer Vielzahl der unterschiedlichsten Qualifikationsvoraussetzungen und Nachweisprobleme auseinandersetzen muss, die nicht zwingend alle in der Graduierungsordnung geregelt sein können.

Grundsätzlich gilt:
Kein Berufsangehöriger, der sich für eine Graduierung ernsthaft interessiert, sollte sich wegen der Nichterfüllung einzelner Graduierungsanforderungen von der Antragstellung abhalten lassen, sofern er sich in der Lage sieht, fehlende Voraussetzungen durch eine oder mehrere objektiv geeignete Ersatzmaßnahmen zu ergänzen! Diese Empfehlung gilt umso mehr, je länger ein Antragsteller bereits einschlägig berufstätig ist, und je weniger ihm daher eine nachträgliche Erfüllung der Anforderungen im Sinne des Wortlauts der Graduierungsordnung zuzumuten sein wird.

Werden einzelne Bedingungen nicht nach dem Wortlaut der Graduierungsordnung erfüllt, sollte jeder Interessent die Chance dazu nutzen, um in einem „Sonderfallverfahren“ (Formular 03) dem Graduierungsausschuss glaubhaft und vor allem nachweisbar zu erläutern,

  • welche Bedingung er warum nicht erfüllen kann,
  • wie er die gesetzte Anforderung ersatzweise erbringen will,
  • warum die vorgeschlagene Ersatzleistung im Hinblick auf das

angestrebte Graduierungsziel als gleichwertig angesehen werden kann.

Der Ermessensspielraum des Graduierungsausschusses wird aber auch für die Zulassung der Teilnehmer in der Einführungsphase, die am 31.12.2012 endet und in 2013 letztmalig zur Anwendung beantragt werden kann nicht unbegrenzt sein. Grundsätzlich müssen alle Anforderungen der Graduierungsordnung erfüllt werden. Der Graduierungsausschuss kann die in der Graduierungsordnung aufgestellten Anforderungen z.B. in anderer Form oder unter Auflagen anerkennen. Entscheidend ist aber stets, dass das beabsichtigte Graduierungsziel mit den gewählten Ersatzmaßnahmen i.d.R. auch erreicht werden kann bzw. wird.

Im Hinblick auf nicht erfüllte Anforderungen in den Bereichen Fortbildung und Verbandsaktivität wird auf die entsprechenden Befreiungsregelungen der Graduierungsordnung für Neueinsteiger hingewiesen.

Was mache ich, wenn mir Nachweise fehlen?

Die Frage des Ersatzes nicht mehr vorhandener Nachweise richtet sich nach der Bedeutung des jeweiligen Nachweises. Fehlt also z.B. der Nachweis eines Hochschulabschlusses ist dies anders zu bewerten, als wenn Ihnen z.B. der Teilnahmenachweis für eine Regionalkreistagung abhanden gekommen ist. In diesem Sinne empfehlen wir Ihnen wie folgt zu verfahren:

a) Qualifikationsbereich

Der Nachweis von Abschlüssen kann nur durch entsprechende Zeugnisse nachgewiesen werden. Fehlen diese, müssen Sie leider bei dem betreffenden Bildungsträger Zweitausfertigungen anfordern.

b) Qualifikation durch Berufserfahrung
Nachweise in diesem Bereich werden in der Regel durch ein qualifiziertes Zeugnis / Zwischenzeugnis des ehemaligen / aktuellen Arbeitgebers geführt. Geht die nachzuweisende Qualifikation nicht eindeutig aus dem Zeugnis hervor, ist im Zweifel eine nachträgliche Bescheinigung über unseren für diesen Zweck vorbereiteten Vordruck (siehe „Nachweisbescheinigung“ zum Download unter www.gmvd-ccm.de) zu erwirken. Dabei können ggf. mehrere Tatsachen mit einer Bescheinigung nachgewiesen werden. Je nachdem sind auch hier für jede merkmalsrelevante Forderung zusätzliche Nachweise zu erbringen.

c) Fortbildungsbereich

Der GMVD unterstützt Sie bei der Nachweisarbeit, indem in Kürze an dieser Stelle ein Nachweisverzeichnis für sämtliche Fortbildungsveranstaltungen der letzten Jahre nachzulesen sein wird, so dass sie die Veranstaltung hier entnehmen können und nur noch die Tatsache Ihrer Teilnahme belegen müssen.

Faustregel: fehlende Bescheinigungen sollten durch Indizienbescheinigungen nachgewiesen werden.

Als Indizienbescheinigungen (nur in der Einführungsphase) können gelten: Schriftliche Bezeugungen der Teilnahme durch andere GMVD Mitglieder, Fahrtkostennachweise (z.B. Tankquittung vom Veranstaltungsort bzw. -termin), (wertmäßig neutralisierte) Kontoauszüge, die die Überweisung bzw. Abbuchung der Seminargebühren belegen).

d) Verbandsaktivität
Grundsätzlich gelten die unter dem Punkt „Fortbildung“ entwickelten Grundsätze.

Im Hinblick auf nicht erfüllte Anforderungen in den Bereichen Fortbildung und Verbandsaktivität wird auf die entsprechenden Befreiungsregelungen der Graduierungsordnung für Neueinsteiger hingewiesen.

Welche Bedeutung hat die Veröffentlichung meiner Graduierung?

Nicht zuletzt in Anlehnung an das amerikanische Vorbild zum CCM ist, wie in der Graduierungsordnung aber auch in den Dokumenten zu den verschiedenen Verfahrenstypen angesprochen, die Veröffentlichung der Graduierten und ihres aktuellen Graduierungsstatus vorgesehen. Die Veröffentlichung der Graduierungen ist ein Baustein zur Gewährleistung der Transparenz des Systems und soll die Akzeptanz des Graduierungssystems und die Anerkennung der Leistungen seiner Teilnehmer in der Branchenöffentlichkeit unterstützen helfen.

Auf www.gmvd-ccm.de wurde im unbeschränkt zugänglichen Bereich der CCM Homepage der neue Punkt „Graduiertenverzeichnis“ eingerichtet, unter welchem die bereits graduierten Mitglieder mit Namen sowie ihrem aktuellen CCM Status nachzulesen sind.

Für alle Beteiligten hat die Veröffentlichung bedeutende Effekte:

Für Teilnehmer am Graduierungssystem

  • Darstellung der eigenen Berufsqualifikation im Rahmen des Eigenmarketing
  • Schutz aller Graduierten vor „Trittbrettfahrern“, die in der Öffentlichkeit unberechtigt diesen Titel zu tragen beabsichtigen.


Für Entscheider im Personalbereich
Überprüfbarkeit der Rechtmäßigkeit geführter Graduierungen. Alle Teilnehmer am Graduierungssystem sind für die korrekte Wiedergabe der veröffentlichten Daten selbst verantwortlich und sollten diese unmittelbar nach Veröffentlichung auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen.

Was muss ich für das qualifizierte Fachgespräch im Rahmen der Übergangsbedingungen vorbereiten?

Bisherige Teilnehmer am Graduierungsverfahren, die keine der geforderten berufsfachlichen Qualifikationen (DGV Golfbetriebswirt oder IST/GMVD oder IST Golfbetriebsmanager) bei der Einstufung vorweisen konnten und auch nicht über die erforderlichen berufspraktischen Zeiten zur ersatzlosen Befreiung verfügten, müssen aus Gründen der Gleichbehandlung ihre berufsfachliche Qualifikation im Rahmen einer Ersatzmaßnahme darlegen.

Die betreffenden Teilnehmer erhalten hierzu bei Bedarf eine Einladung zu einem sogenannten „Qualifizierten Fachgespräch“. In diesem Fachgespräch sollen sie nicht ihre Graduierung, sondern vielmehr ihre verfügbaren Fachkenntnisse in Anlehnung an die Lehrpläne zu den o.g. Berufsfachabschlüssen nachweisen. Die Lehrinhalte können Kandidaten den einschlägigen Informationen zum Golfbetriebswirt (DGV) auf der Ausbildungs-Informationsseite des DGV im Internet entnehmen.

Die Fachgespräche finden i.d.R. als Gruppengespräche vor den Mitgliedern des Graduierungsausschusses (die i.d.R. in den o.g. Berufsfachlehrgängen auch lehrend tätig sind) statt.

Gibt es noch Übergangsregeln?

Die Übergangsregelungen enden mit Ablauf der Graduierungsperiode 2012 und können somit letztmalig bis zum 31.5.2013 (Ende der Abgabefrist) in Anspruch genommen werden.

Somit ist es für GMVD-Mitglieder nur noch für die Graduierungsperiode 2012 möglich, sich auch ohne abgeschlossene Ausbildung zum Golfbetriebswirt (DGV) oder Golfbetriebsmanager (IST) einstufen zu lassen. Gleichzeitig bedeutet dies, dass es nur noch jetzt möglich ist, Graduierungsstufen zu überspringen und gleich als CCM 3, CCM 2 oder CCM 1 eingestuft zu werden.

Ab der Graduierungsperiode 2013 werden die Teilnehmer mit der Einstufung CCM (cand) oder CCM 4 beginnen und müssen dann jede einzelne Stufe durchlaufen.

Kennt der GMVD die von mir besuchten Fortbildungen und Verbandsaktivitäten?

Auch die GMVD Geschäftsstelle versucht, immer wieder die Mitgliederbelastung zu minimieren und bietet deshalb für Sie einen neuen Service an:

Durch die Kooperation der meisten branchenbezogenen Bildungsanbieter mit dem GMVD Graduierungssystem (für Sie erkennbar am CCM Logo in der Seminarausschreibung des jeweiligen Anbieters) wird die Teilnahme an einer Fortbildung für Teilnehmer am Graduierungssystem auf Wunsch automatisch an die GMVD Geschäftsstelle übermittelt und dort zentral erfasst.

Sogenannte „Aktivitäts-Kontoauszüge“, die Ihre Aktivitäten in den Bereichen „Fortbildung“ sowie „Verbandsaktivität und Sonstiges“ ausweisen, werden Ihnen, ausschließlich als Teilnehmer am Graduierungssystem, von der Geschäftsstelle fortan einmal jährlich zur Verfügung gestellt und geben Ihnen den dort bereits registrierten Stand Ihrer Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten wieder.

Diese Bescheinigungen werden ohne zusätzliche Nachweise Ihrem Graduierungsantrag im Original angehängt und vom Graduierungsausschuss anerkannt. Aktuell werden Veranstaltungen rückwirkend bis zum 01.07.2009 geführt. Sollten auf dem Kontoauszug Veranstaltungen fehlen, können Sie diese selbstverständlich wie gewohnt mit einer Kopie Ihrer Teilnahmebestätigung im Rahmen des jeweiligen Verfahrens zur Anrechnung einreichen.

II. Einstufungs- / Umstufungsverfahren

/

Was mache ich, wenn ich einzelne Anforderungen der Graduierungsordnung nicht erfülle?

Der Graduierungsausschuss ist sich bewusst, dass er sich in der Einführungsphase mit einer Vielzahl der unterschiedlichsten Qualifikationsvoraussetzungen und Nachweisprobleme auseinandersetzen muss, die nicht zwingend alle in der Graduierungsordnung geregelt sein können.

Grundsätzlich gilt:
Kein Berufsangehöriger, der sich für eine Graduierung ernsthaft interessiert, sollte sich wegen der Nichterfüllung einzelner Graduierungsanforderungen von der Antragstellung abhalten lassen, sofern er sich in der Lage sieht, fehlende Voraussetzungen durch eine oder mehrere objektiv geeignete Ersatzmaßnahmen zu ergänzen! Diese Empfehlung gilt umso mehr, je länger ein Antragsteller bereits einschlägig berufstätig ist, und je weniger ihm daher eine nachträgliche Erfüllung der Anforderungen im Sinne des Wortlauts der Graduierungsordnung zuzumuten sein wird.

Werden einzelne Bedingungen nicht nach dem Wortlaut der Graduierungsordnung erfüllt, sollte jeder Interessent die Chance dazu nutzen, um in einem „Sonderfallverfahren“ (Formular 03) dem Graduierungsausschuss glaubhaft und vor allem nachweisbar zu erläutern,

  • welche Bedingung er warum nicht erfüllen kann,
  • wie er die gesetzte Anforderung ersatzweise erbringen will,
  • warum die vorgeschlagene Ersatzleistung im Hinblick auf das

angestrebte Graduierungsziel als gleichwertig angesehen werden kann.

Der Ermessensspielraum des Graduierungsausschusses wird aber auch für die Zulassung der Teilnehmer in der Einführungsphase, die am 31.12.2012 endet und in 2013 letztmalig zur Anwendung beantragt werden kann nicht unbegrenzt sein. Grundsätzlich müssen alle Anforderungen der Graduierungsordnung erfüllt werden. Der Graduierungsausschuss kann die in der Graduierungsordnung aufgestellten Anforderungen z.B. in anderer Form oder unter Auflagen anerkennen. Entscheidend ist aber stets, dass das beabsichtigte Graduierungsziel mit den gewählten Ersatzmaßnahmen i.d.R. auch erreicht werden kann bzw. wird.

Im Hinblick auf nicht erfüllte Anforderungen in den Bereichen Fortbildung und Verbandsaktivität wird auf die entsprechenden Befreiungsregelungen der Graduierungsordnung für Neueinsteiger hingewiesen.

Was mache ich, wenn mir Nachweise fehlen?

Die Frage des Ersatzes nicht mehr vorhandener Nachweise richtet sich nach der Bedeutung des jeweiligen Nachweises. Fehlt also z.B. der Nachweis eines Hochschulabschlusses ist dies anders zu bewerten, als wenn Ihnen z.B. der Teilnahmenachweis für eine Regionalkreistagung abhanden gekommen ist. In diesem Sinne empfehlen wir Ihnen wie folgt zu verfahren:

a) Qualifikationsbereich

Der Nachweis von Abschlüssen kann nur durch entsprechende Zeugnisse nachgewiesen werden. Fehlen diese, müssen Sie leider bei dem betreffenden Bildungsträger Zweitausfertigungen anfordern.

b) Qualifikation durch Berufserfahrung
Nachweise in diesem Bereich werden in der Regel durch ein qualifiziertes Zeugnis / Zwischenzeugnis des ehemaligen / aktuellen Arbeitgebers geführt. Geht die nachzuweisende Qualifikation nicht eindeutig aus dem Zeugnis hervor, ist im Zweifel eine nachträgliche Bescheinigung über unseren für diesen Zweck vorbereiteten Vordruck (siehe „Nachweisbescheinigung“ zum Download unter www.gmvd-ccm.de) zu erwirken. Dabei können ggf. mehrere Tatsachen mit einer Bescheinigung nachgewiesen werden. Je nachdem sind auch hier für jede merkmalsrelevante Forderung zusätzliche Nachweise zu erbringen.

c) Fortbildungsbereich

Der GMVD unterstützt Sie bei der Nachweisarbeit, indem in Kürze an dieser Stelle ein Nachweisverzeichnis für sämtliche Fortbildungsveranstaltungen der letzten Jahre nachzulesen sein wird, so dass sie die Veranstaltung hier entnehmen können und nur noch die Tatsache Ihrer Teilnahme belegen müssen.

Faustregel: fehlende Bescheinigungen sollten durch Indizienbescheinigungen nachgewiesen werden.

Als Indizienbescheinigungen (nur in der Einführungsphase) können gelten: Schriftliche Bezeugungen der Teilnahme durch andere GMVD Mitglieder, Fahrtkostennachweise (z.B. Tankquittung vom Veranstaltungsort bzw. -termin), (wertmäßig neutralisierte) Kontoauszüge, die die Überweisung bzw. Abbuchung der Seminargebühren belegen).

d) Verbandsaktivität
Grundsätzlich gelten die unter dem Punkt „Fortbildung“ entwickelten Grundsätze.

Im Hinblick auf nicht erfüllte Anforderungen in den Bereichen Fortbildung und Verbandsaktivität wird auf die entsprechenden Befreiungsregelungen der Graduierungsordnung für Neueinsteiger hingewiesen.

Welche Bedeutung hat die Veröffentlichung meiner Graduierung?

Nicht zuletzt in Anlehnung an das amerikanische Vorbild zum CCM ist, wie in der Graduierungsordnung aber auch in den Dokumenten zu den verschiedenen Verfahrenstypen angesprochen, die Veröffentlichung der Graduierten und ihres aktuellen Graduierungsstatus vorgesehen. Die Veröffentlichung der Graduierungen ist ein Baustein zur Gewährleistung der Transparenz des Systems und soll die Akzeptanz des Graduierungssystems und die Anerkennung der Leistungen seiner Teilnehmer in der Branchenöffentlichkeit unterstützen helfen.

Auf www.gmvd-ccm.de wurde im unbeschränkt zugänglichen Bereich der CCM Homepage der neue Punkt „Graduiertenverzeichnis“ eingerichtet, unter welchem die bereits graduierten Mitglieder mit Namen sowie ihrem aktuellen CCM Status nachzulesen sind.

Für alle Beteiligten hat die Veröffentlichung bedeutende Effekte:

Für Teilnehmer am Graduierungssystem

  • Darstellung der eigenen Berufsqualifikation im Rahmen des Eigenmarketing
  • Schutz aller Graduierten vor „Trittbrettfahrern“, die in der Öffentlichkeit unberechtigt diesen Titel zu tragen beabsichtigen.


Für Entscheider im Personalbereich
Überprüfbarkeit der Rechtmäßigkeit geführter Graduierungen. Alle Teilnehmer am Graduierungssystem sind für die korrekte Wiedergabe der veröffentlichten Daten selbst verantwortlich und sollten diese unmittelbar nach Veröffentlichung auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen.

Was muss ich für das qualifizierte Fachgespräch im Rahmen der Übergangsbedingungen vorbereiten?

Bisherige Teilnehmer am Graduierungsverfahren, die keine der geforderten berufsfachlichen Qualifikationen (DGV Golfbetriebswirt oder IST/GMVD oder IST Golfbetriebsmanager) bei der Einstufung vorweisen konnten und auch nicht über die erforderlichen berufspraktischen Zeiten zur ersatzlosen Befreiung verfügten, müssen aus Gründen der Gleichbehandlung ihre berufsfachliche Qualifikation im Rahmen einer Ersatzmaßnahme darlegen.

Die betreffenden Teilnehmer erhalten hierzu bei Bedarf eine Einladung zu einem sogenannten „Qualifizierten Fachgespräch“. In diesem Fachgespräch sollen sie nicht ihre Graduierung, sondern vielmehr ihre verfügbaren Fachkenntnisse in Anlehnung an die Lehrpläne zu den o.g. Berufsfachabschlüssen nachweisen. Die Lehrinhalte können Kandidaten den einschlägigen Informationen zum Golfbetriebswirt (DGV) auf der Ausbildungs-Informationsseite des DGV im Internet entnehmen.

Die Fachgespräche finden i.d.R. als Gruppengespräche vor den Mitgliedern des Graduierungsausschusses (die i.d.R. in den o.g. Berufsfachlehrgängen auch lehrend tätig sind) statt.

Gibt es noch Übergangsregeln?

Die Übergangsregelungen enden mit Ablauf der Graduierungsperiode 2012 und können somit letztmalig bis zum 31.5.2013 (Ende der Abgabefrist) in Anspruch genommen werden.

Somit ist es für GMVD-Mitglieder nur noch für die Graduierungsperiode 2012 möglich, sich auch ohne abgeschlossene Ausbildung zum Golfbetriebswirt (DGV) oder Golfbetriebsmanager (IST) einstufen zu lassen. Gleichzeitig bedeutet dies, dass es nur noch jetzt möglich ist, Graduierungsstufen zu überspringen und gleich als CCM 3, CCM 2 oder CCM 1 eingestuft zu werden.

Ab der Graduierungsperiode 2013 werden die Teilnehmer mit der Einstufung CCM (cand) oder CCM 4 beginnen und müssen dann jede einzelne Stufe durchlaufen.

Kennt der GMVD die von mir besuchten Fortbildungen und Verbandsaktivitäten?

Auch die GMVD Geschäftsstelle versucht, immer wieder die Mitgliederbelastung zu minimieren und bietet deshalb für Sie einen neuen Service an:

Durch die Kooperation der meisten branchenbezogenen Bildungsanbieter mit dem GMVD Graduierungssystem (für Sie erkennbar am CCM Logo in der Seminarausschreibung des jeweiligen Anbieters) wird die Teilnahme an einer Fortbildung für Teilnehmer am Graduierungssystem auf Wunsch automatisch an die GMVD Geschäftsstelle übermittelt und dort zentral erfasst.

Sogenannte „Aktivitäts-Kontoauszüge“, die Ihre Aktivitäten in den Bereichen „Fortbildung“ sowie „Verbandsaktivität und Sonstiges“ ausweisen, werden Ihnen, ausschließlich als Teilnehmer am Graduierungssystem, von der Geschäftsstelle fortan einmal jährlich zur Verfügung gestellt und geben Ihnen den dort bereits registrierten Stand Ihrer Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten wieder.

Diese Bescheinigungen werden ohne zusätzliche Nachweise Ihrem Graduierungsantrag im Original angehängt und vom Graduierungsausschuss anerkannt. Aktuell werden Veranstaltungen rückwirkend bis zum 01.07.2009 geführt. Sollten auf dem Kontoauszug Veranstaltungen fehlen, können Sie diese selbstverständlich wie gewohnt mit einer Kopie Ihrer Teilnahmebestätigung im Rahmen des jeweiligen Verfahrens zur Anrechnung einreichen.

III. Aktualisierungsverfahren

/

Was mache ich, wenn ich einzelne Anforderungen der Graduierungsordnung nicht erfülle?

Der Graduierungsausschuss ist sich bewusst, dass er sich in der Einführungsphase mit einer Vielzahl der unterschiedlichsten Qualifikationsvoraussetzungen und Nachweisprobleme auseinandersetzen muss, die nicht zwingend alle in der Graduierungsordnung geregelt sein können.

Grundsätzlich gilt:
Kein Berufsangehöriger, der sich für eine Graduierung ernsthaft interessiert, sollte sich wegen der Nichterfüllung einzelner Graduierungsanforderungen von der Antragstellung abhalten lassen, sofern er sich in der Lage sieht, fehlende Voraussetzungen durch eine oder mehrere objektiv geeignete Ersatzmaßnahmen zu ergänzen! Diese Empfehlung gilt umso mehr, je länger ein Antragsteller bereits einschlägig berufstätig ist, und je weniger ihm daher eine nachträgliche Erfüllung der Anforderungen im Sinne des Wortlauts der Graduierungsordnung zuzumuten sein wird.

Werden einzelne Bedingungen nicht nach dem Wortlaut der Graduierungsordnung erfüllt, sollte jeder Interessent die Chance dazu nutzen, um in einem „Sonderfallverfahren“ (Formular 03) dem Graduierungsausschuss glaubhaft und vor allem nachweisbar zu erläutern,

  • welche Bedingung er warum nicht erfüllen kann,
  • wie er die gesetzte Anforderung ersatzweise erbringen will,
  • warum die vorgeschlagene Ersatzleistung im Hinblick auf das

angestrebte Graduierungsziel als gleichwertig angesehen werden kann.

Der Ermessensspielraum des Graduierungsausschusses wird aber auch für die Zulassung der Teilnehmer in der Einführungsphase, die am 31.12.2012 endet und in 2013 letztmalig zur Anwendung beantragt werden kann nicht unbegrenzt sein. Grundsätzlich müssen alle Anforderungen der Graduierungsordnung erfüllt werden. Der Graduierungsausschuss kann die in der Graduierungsordnung aufgestellten Anforderungen z.B. in anderer Form oder unter Auflagen anerkennen. Entscheidend ist aber stets, dass das beabsichtigte Graduierungsziel mit den gewählten Ersatzmaßnahmen i.d.R. auch erreicht werden kann bzw. wird.

Im Hinblick auf nicht erfüllte Anforderungen in den Bereichen Fortbildung und Verbandsaktivität wird auf die entsprechenden Befreiungsregelungen der Graduierungsordnung für Neueinsteiger hingewiesen.

Was mache ich, wenn mir Nachweise fehlen?

Die Frage des Ersatzes nicht mehr vorhandener Nachweise richtet sich nach der Bedeutung des jeweiligen Nachweises. Fehlt also z.B. der Nachweis eines Hochschulabschlusses ist dies anders zu bewerten, als wenn Ihnen z.B. der Teilnahmenachweis für eine Regionalkreistagung abhanden gekommen ist. In diesem Sinne empfehlen wir Ihnen wie folgt zu verfahren:

a) Qualifikationsbereich

Der Nachweis von Abschlüssen kann nur durch entsprechende Zeugnisse nachgewiesen werden. Fehlen diese, müssen Sie leider bei dem betreffenden Bildungsträger Zweitausfertigungen anfordern.

b) Qualifikation durch Berufserfahrung
Nachweise in diesem Bereich werden in der Regel durch ein qualifiziertes Zeugnis / Zwischenzeugnis des ehemaligen / aktuellen Arbeitgebers geführt. Geht die nachzuweisende Qualifikation nicht eindeutig aus dem Zeugnis hervor, ist im Zweifel eine nachträgliche Bescheinigung über unseren für diesen Zweck vorbereiteten Vordruck (siehe „Nachweisbescheinigung“ zum Download unter www.gmvd-ccm.de) zu erwirken. Dabei können ggf. mehrere Tatsachen mit einer Bescheinigung nachgewiesen werden. Je nachdem sind auch hier für jede merkmalsrelevante Forderung zusätzliche Nachweise zu erbringen.

c) Fortbildungsbereich

Der GMVD unterstützt Sie bei der Nachweisarbeit, indem in Kürze an dieser Stelle ein Nachweisverzeichnis für sämtliche Fortbildungsveranstaltungen der letzten Jahre nachzulesen sein wird, so dass sie die Veranstaltung hier entnehmen können und nur noch die Tatsache Ihrer Teilnahme belegen müssen.

Faustregel: fehlende Bescheinigungen sollten durch Indizienbescheinigungen nachgewiesen werden.

Als Indizienbescheinigungen (nur in der Einführungsphase) können gelten: Schriftliche Bezeugungen der Teilnahme durch andere GMVD Mitglieder, Fahrtkostennachweise (z.B. Tankquittung vom Veranstaltungsort bzw. -termin), (wertmäßig neutralisierte) Kontoauszüge, die die Überweisung bzw. Abbuchung der Seminargebühren belegen).

d) Verbandsaktivität
Grundsätzlich gelten die unter dem Punkt „Fortbildung“ entwickelten Grundsätze.

Im Hinblick auf nicht erfüllte Anforderungen in den Bereichen Fortbildung und Verbandsaktivität wird auf die entsprechenden Befreiungsregelungen der Graduierungsordnung für Neueinsteiger hingewiesen.

Welche Bedeutung hat die Veröffentlichung meiner Graduierung?

Nicht zuletzt in Anlehnung an das amerikanische Vorbild zum CCM ist, wie in der Graduierungsordnung aber auch in den Dokumenten zu den verschiedenen Verfahrenstypen angesprochen, die Veröffentlichung der Graduierten und ihres aktuellen Graduierungsstatus vorgesehen. Die Veröffentlichung der Graduierungen ist ein Baustein zur Gewährleistung der Transparenz des Systems und soll die Akzeptanz des Graduierungssystems und die Anerkennung der Leistungen seiner Teilnehmer in der Branchenöffentlichkeit unterstützen helfen.

Auf www.gmvd-ccm.de wurde im unbeschränkt zugänglichen Bereich der CCM Homepage der neue Punkt „Graduiertenverzeichnis“ eingerichtet, unter welchem die bereits graduierten Mitglieder mit Namen sowie ihrem aktuellen CCM Status nachzulesen sind.

Für alle Beteiligten hat die Veröffentlichung bedeutende Effekte:

Für Teilnehmer am Graduierungssystem

  • Darstellung der eigenen Berufsqualifikation im Rahmen des Eigenmarketing
  • Schutz aller Graduierten vor „Trittbrettfahrern“, die in der Öffentlichkeit unberechtigt diesen Titel zu tragen beabsichtigen.


Für Entscheider im Personalbereich
Überprüfbarkeit der Rechtmäßigkeit geführter Graduierungen. Alle Teilnehmer am Graduierungssystem sind für die korrekte Wiedergabe der veröffentlichten Daten selbst verantwortlich und sollten diese unmittelbar nach Veröffentlichung auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen.

Was muss ich für das qualifizierte Fachgespräch im Rahmen der Übergangsbedingungen vorbereiten?

Bisherige Teilnehmer am Graduierungsverfahren, die keine der geforderten berufsfachlichen Qualifikationen (DGV Golfbetriebswirt oder IST/GMVD oder IST Golfbetriebsmanager) bei der Einstufung vorweisen konnten und auch nicht über die erforderlichen berufspraktischen Zeiten zur ersatzlosen Befreiung verfügten, müssen aus Gründen der Gleichbehandlung ihre berufsfachliche Qualifikation im Rahmen einer Ersatzmaßnahme darlegen.

Die betreffenden Teilnehmer erhalten hierzu bei Bedarf eine Einladung zu einem sogenannten „Qualifizierten Fachgespräch“. In diesem Fachgespräch sollen sie nicht ihre Graduierung, sondern vielmehr ihre verfügbaren Fachkenntnisse in Anlehnung an die Lehrpläne zu den o.g. Berufsfachabschlüssen nachweisen. Die Lehrinhalte können Kandidaten den einschlägigen Informationen zum Golfbetriebswirt (DGV) auf der Ausbildungs-Informationsseite des DGV im Internet entnehmen.

Die Fachgespräche finden i.d.R. als Gruppengespräche vor den Mitgliedern des Graduierungsausschusses (die i.d.R. in den o.g. Berufsfachlehrgängen auch lehrend tätig sind) statt.

Gibt es noch Übergangsregeln?

Die Übergangsregelungen enden mit Ablauf der Graduierungsperiode 2012 und können somit letztmalig bis zum 31.5.2013 (Ende der Abgabefrist) in Anspruch genommen werden.

Somit ist es für GMVD-Mitglieder nur noch für die Graduierungsperiode 2012 möglich, sich auch ohne abgeschlossene Ausbildung zum Golfbetriebswirt (DGV) oder Golfbetriebsmanager (IST) einstufen zu lassen. Gleichzeitig bedeutet dies, dass es nur noch jetzt möglich ist, Graduierungsstufen zu überspringen und gleich als CCM 3, CCM 2 oder CCM 1 eingestuft zu werden.

Ab der Graduierungsperiode 2013 werden die Teilnehmer mit der Einstufung CCM (cand) oder CCM 4 beginnen und müssen dann jede einzelne Stufe durchlaufen.

Kennt der GMVD die von mir besuchten Fortbildungen und Verbandsaktivitäten?

Auch die GMVD Geschäftsstelle versucht, immer wieder die Mitgliederbelastung zu minimieren und bietet deshalb für Sie einen neuen Service an:

Durch die Kooperation der meisten branchenbezogenen Bildungsanbieter mit dem GMVD Graduierungssystem (für Sie erkennbar am CCM Logo in der Seminarausschreibung des jeweiligen Anbieters) wird die Teilnahme an einer Fortbildung für Teilnehmer am Graduierungssystem auf Wunsch automatisch an die GMVD Geschäftsstelle übermittelt und dort zentral erfasst.

Sogenannte „Aktivitäts-Kontoauszüge“, die Ihre Aktivitäten in den Bereichen „Fortbildung“ sowie „Verbandsaktivität und Sonstiges“ ausweisen, werden Ihnen, ausschließlich als Teilnehmer am Graduierungssystem, von der Geschäftsstelle fortan einmal jährlich zur Verfügung gestellt und geben Ihnen den dort bereits registrierten Stand Ihrer Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten wieder.

Diese Bescheinigungen werden ohne zusätzliche Nachweise Ihrem Graduierungsantrag im Original angehängt und vom Graduierungsausschuss anerkannt. Aktuell werden Veranstaltungen rückwirkend bis zum 01.07.2009 geführt. Sollten auf dem Kontoauszug Veranstaltungen fehlen, können Sie diese selbstverständlich wie gewohnt mit einer Kopie Ihrer Teilnahmebestätigung im Rahmen des jeweiligen Verfahrens zur Anrechnung einreichen.

V. Allgemeine Verfahrensfragen

/

Was mache ich, wenn ich einzelne Anforderungen der Graduierungsordnung nicht erfülle?

Der Graduierungsausschuss ist sich bewusst, dass er sich in der Einführungsphase mit einer Vielzahl der unterschiedlichsten Qualifikationsvoraussetzungen und Nachweisprobleme auseinandersetzen muss, die nicht zwingend alle in der Graduierungsordnung geregelt sein können.

Grundsätzlich gilt:
Kein Berufsangehöriger, der sich für eine Graduierung ernsthaft interessiert, sollte sich wegen der Nichterfüllung einzelner Graduierungsanforderungen von der Antragstellung abhalten lassen, sofern er sich in der Lage sieht, fehlende Voraussetzungen durch eine oder mehrere objektiv geeignete Ersatzmaßnahmen zu ergänzen! Diese Empfehlung gilt umso mehr, je länger ein Antragsteller bereits einschlägig berufstätig ist, und je weniger ihm daher eine nachträgliche Erfüllung der Anforderungen im Sinne des Wortlauts der Graduierungsordnung zuzumuten sein wird.

Werden einzelne Bedingungen nicht nach dem Wortlaut der Graduierungsordnung erfüllt, sollte jeder Interessent die Chance dazu nutzen, um in einem „Sonderfallverfahren“ (Formular 03) dem Graduierungsausschuss glaubhaft und vor allem nachweisbar zu erläutern,

  • welche Bedingung er warum nicht erfüllen kann,
  • wie er die gesetzte Anforderung ersatzweise erbringen will,
  • warum die vorgeschlagene Ersatzleistung im Hinblick auf das

angestrebte Graduierungsziel als gleichwertig angesehen werden kann.

Der Ermessensspielraum des Graduierungsausschusses wird aber auch für die Zulassung der Teilnehmer in der Einführungsphase, die am 31.12.2012 endet und in 2013 letztmalig zur Anwendung beantragt werden kann nicht unbegrenzt sein. Grundsätzlich müssen alle Anforderungen der Graduierungsordnung erfüllt werden. Der Graduierungsausschuss kann die in der Graduierungsordnung aufgestellten Anforderungen z.B. in anderer Form oder unter Auflagen anerkennen. Entscheidend ist aber stets, dass das beabsichtigte Graduierungsziel mit den gewählten Ersatzmaßnahmen i.d.R. auch erreicht werden kann bzw. wird.

Im Hinblick auf nicht erfüllte Anforderungen in den Bereichen Fortbildung und Verbandsaktivität wird auf die entsprechenden Befreiungsregelungen der Graduierungsordnung für Neueinsteiger hingewiesen.

Was mache ich, wenn mir Nachweise fehlen?

Die Frage des Ersatzes nicht mehr vorhandener Nachweise richtet sich nach der Bedeutung des jeweiligen Nachweises. Fehlt also z.B. der Nachweis eines Hochschulabschlusses ist dies anders zu bewerten, als wenn Ihnen z.B. der Teilnahmenachweis für eine Regionalkreistagung abhanden gekommen ist. In diesem Sinne empfehlen wir Ihnen wie folgt zu verfahren:

a) Qualifikationsbereich

Der Nachweis von Abschlüssen kann nur durch entsprechende Zeugnisse nachgewiesen werden. Fehlen diese, müssen Sie leider bei dem betreffenden Bildungsträger Zweitausfertigungen anfordern.

b) Qualifikation durch Berufserfahrung
Nachweise in diesem Bereich werden in der Regel durch ein qualifiziertes Zeugnis / Zwischenzeugnis des ehemaligen / aktuellen Arbeitgebers geführt. Geht die nachzuweisende Qualifikation nicht eindeutig aus dem Zeugnis hervor, ist im Zweifel eine nachträgliche Bescheinigung über unseren für diesen Zweck vorbereiteten Vordruck (siehe „Nachweisbescheinigung“ zum Download unter www.gmvd-ccm.de) zu erwirken. Dabei können ggf. mehrere Tatsachen mit einer Bescheinigung nachgewiesen werden. Je nachdem sind auch hier für jede merkmalsrelevante Forderung zusätzliche Nachweise zu erbringen.

c) Fortbildungsbereich

Der GMVD unterstützt Sie bei der Nachweisarbeit, indem in Kürze an dieser Stelle ein Nachweisverzeichnis für sämtliche Fortbildungsveranstaltungen der letzten Jahre nachzulesen sein wird, so dass sie die Veranstaltung hier entnehmen können und nur noch die Tatsache Ihrer Teilnahme belegen müssen.

Faustregel: fehlende Bescheinigungen sollten durch Indizienbescheinigungen nachgewiesen werden.

Als Indizienbescheinigungen (nur in der Einführungsphase) können gelten: Schriftliche Bezeugungen der Teilnahme durch andere GMVD Mitglieder, Fahrtkostennachweise (z.B. Tankquittung vom Veranstaltungsort bzw. -termin), (wertmäßig neutralisierte) Kontoauszüge, die die Überweisung bzw. Abbuchung der Seminargebühren belegen).

d) Verbandsaktivität
Grundsätzlich gelten die unter dem Punkt „Fortbildung“ entwickelten Grundsätze.

Im Hinblick auf nicht erfüllte Anforderungen in den Bereichen Fortbildung und Verbandsaktivität wird auf die entsprechenden Befreiungsregelungen der Graduierungsordnung für Neueinsteiger hingewiesen.

Welche Bedeutung hat die Veröffentlichung meiner Graduierung?

Nicht zuletzt in Anlehnung an das amerikanische Vorbild zum CCM ist, wie in der Graduierungsordnung aber auch in den Dokumenten zu den verschiedenen Verfahrenstypen angesprochen, die Veröffentlichung der Graduierten und ihres aktuellen Graduierungsstatus vorgesehen. Die Veröffentlichung der Graduierungen ist ein Baustein zur Gewährleistung der Transparenz des Systems und soll die Akzeptanz des Graduierungssystems und die Anerkennung der Leistungen seiner Teilnehmer in der Branchenöffentlichkeit unterstützen helfen.

Auf www.gmvd-ccm.de wurde im unbeschränkt zugänglichen Bereich der CCM Homepage der neue Punkt „Graduiertenverzeichnis“ eingerichtet, unter welchem die bereits graduierten Mitglieder mit Namen sowie ihrem aktuellen CCM Status nachzulesen sind.

Für alle Beteiligten hat die Veröffentlichung bedeutende Effekte:

Für Teilnehmer am Graduierungssystem

  • Darstellung der eigenen Berufsqualifikation im Rahmen des Eigenmarketing
  • Schutz aller Graduierten vor „Trittbrettfahrern“, die in der Öffentlichkeit unberechtigt diesen Titel zu tragen beabsichtigen.


Für Entscheider im Personalbereich
Überprüfbarkeit der Rechtmäßigkeit geführter Graduierungen. Alle Teilnehmer am Graduierungssystem sind für die korrekte Wiedergabe der veröffentlichten Daten selbst verantwortlich und sollten diese unmittelbar nach Veröffentlichung auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen.

Was muss ich für das qualifizierte Fachgespräch im Rahmen der Übergangsbedingungen vorbereiten?

Bisherige Teilnehmer am Graduierungsverfahren, die keine der geforderten berufsfachlichen Qualifikationen (DGV Golfbetriebswirt oder IST/GMVD oder IST Golfbetriebsmanager) bei der Einstufung vorweisen konnten und auch nicht über die erforderlichen berufspraktischen Zeiten zur ersatzlosen Befreiung verfügten, müssen aus Gründen der Gleichbehandlung ihre berufsfachliche Qualifikation im Rahmen einer Ersatzmaßnahme darlegen.

Die betreffenden Teilnehmer erhalten hierzu bei Bedarf eine Einladung zu einem sogenannten „Qualifizierten Fachgespräch“. In diesem Fachgespräch sollen sie nicht ihre Graduierung, sondern vielmehr ihre verfügbaren Fachkenntnisse in Anlehnung an die Lehrpläne zu den o.g. Berufsfachabschlüssen nachweisen. Die Lehrinhalte können Kandidaten den einschlägigen Informationen zum Golfbetriebswirt (DGV) auf der Ausbildungs-Informationsseite des DGV im Internet entnehmen.

Die Fachgespräche finden i.d.R. als Gruppengespräche vor den Mitgliedern des Graduierungsausschusses (die i.d.R. in den o.g. Berufsfachlehrgängen auch lehrend tätig sind) statt.

Gibt es noch Übergangsregeln?

Die Übergangsregelungen enden mit Ablauf der Graduierungsperiode 2012 und können somit letztmalig bis zum 31.5.2013 (Ende der Abgabefrist) in Anspruch genommen werden.

Somit ist es für GMVD-Mitglieder nur noch für die Graduierungsperiode 2012 möglich, sich auch ohne abgeschlossene Ausbildung zum Golfbetriebswirt (DGV) oder Golfbetriebsmanager (IST) einstufen zu lassen. Gleichzeitig bedeutet dies, dass es nur noch jetzt möglich ist, Graduierungsstufen zu überspringen und gleich als CCM 3, CCM 2 oder CCM 1 eingestuft zu werden.

Ab der Graduierungsperiode 2013 werden die Teilnehmer mit der Einstufung CCM (cand) oder CCM 4 beginnen und müssen dann jede einzelne Stufe durchlaufen.

Kennt der GMVD die von mir besuchten Fortbildungen und Verbandsaktivitäten?

Auch die GMVD Geschäftsstelle versucht, immer wieder die Mitgliederbelastung zu minimieren und bietet deshalb für Sie einen neuen Service an:

Durch die Kooperation der meisten branchenbezogenen Bildungsanbieter mit dem GMVD Graduierungssystem (für Sie erkennbar am CCM Logo in der Seminarausschreibung des jeweiligen Anbieters) wird die Teilnahme an einer Fortbildung für Teilnehmer am Graduierungssystem auf Wunsch automatisch an die GMVD Geschäftsstelle übermittelt und dort zentral erfasst.

Sogenannte „Aktivitäts-Kontoauszüge“, die Ihre Aktivitäten in den Bereichen „Fortbildung“ sowie „Verbandsaktivität und Sonstiges“ ausweisen, werden Ihnen, ausschließlich als Teilnehmer am Graduierungssystem, von der Geschäftsstelle fortan einmal jährlich zur Verfügung gestellt und geben Ihnen den dort bereits registrierten Stand Ihrer Fortbildungs- und Verbandsaktivitäten wieder.

Diese Bescheinigungen werden ohne zusätzliche Nachweise Ihrem Graduierungsantrag im Original angehängt und vom Graduierungsausschuss anerkannt. Aktuell werden Veranstaltungen rückwirkend bis zum 01.07.2009 geführt. Sollten auf dem Kontoauszug Veranstaltungen fehlen, können Sie diese selbstverständlich wie gewohnt mit einer Kopie Ihrer Teilnahmebestätigung im Rahmen des jeweiligen Verfahrens zur Anrechnung einreichen.

Golf Management Verband Deutschland e.V. / GMVD Marketing GmbH

Isarstraße 3 (Eingang Am Georgenstein)
82065 Baierbrunn-Buchenhain

Tel. 089 / 99 01 76-30

Fax 089 / 99 01 76-34

Wir sind für Sie da

MO – FR:08:30 - 13:00 Uhr
14:00 - 17:00 Uhr

Unsere Ansprechpartner

Geschäftsführer: Andreas Dorsch

Assistent der Geschäftsführung: Michael Sälzler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Robert M. Frank

CCM-Beratung: Harald Lang

Teamassistent: Alexander Himmel

"WIR BEWEGEN GOLF!"